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KM Berichte 2012/13

12-08-2012: Natschbach – SVSF 0:0 (0:0)

SVSF enttäuscht vor 250 Zuschauern in Natschbach. Der Gastgeber sogar zwingender.

12-08-2012: Natschbach – SVSF 0:0 (0:0)

Alles war angerichtet: Pottschachs Anhang freute sich auf das erste Spiel in der Wechselklasse. Insgesamt waren 250 Neugierige im Loipersbacher Speedway-Oval anwesend, mehr als die Hälfte davon aus Pottschach. „Willkommen in der 2. Klasse Wechsel“ also!

 

Leider war die Freude schnell verflogen. Mehr noch: Nach dem Schlusspfiff des umsichtigen Schiedsrichters Radenkovic war Ernüchterung eingekehrt. Die Pottschacher Mannschaft enttäuschte auf ganzer Linie, einen Sieg hatte man sich an diesem Tag nach dieser Gesamtleistung nicht verdient.

 

Aber alles der Reihe nach: Wenn man etwas Postives sehen konnte, waren es eventuell die ersten zehn Minuten. Der SVSF begann mit breiter Brust, nahm sofort das Heft in die Hand, eine gewisse Ballsicherheit war zu erkennen. Natschbach begann wie erwartet defensiv orientiert. Alles schien nach Plan zu laufen.

 

Die erste gute Chance fand Erkin Orhan nach genau einer Viertelstunde vor. Nach einem Stanglpass stand Orhan plötzlich in aussichtsreicher Position, doch anstatt sich den Ball anzunehmen (Zeit war genug vorhanden), übernahm er direkt und verzog doch deutlich. Vorweg: Es war die beste Gelegenheit der Gäste in der ersten Hälfte, einmal noch zog Erkin Orhan nach einem Aufspiel von Zoran Radulovic ab, der halbhohe aber scharfe Schuss war dankbar für Heimkeeper Scheibenreif. Ansonsten bis auf ein paar halbgare Schüsse nichts von der Pottschacher Mannschaft. Es hatte ein bisschen den Anschein, dass man sich das etwas leichter vorgestellt hatte. Die Realität schmeckte dem SVSF gar nicht.

 

Natschbach musste gar nicht viel aufbieten, um die angreifenden Gäste in ihren Plänen zu stören. Vorne zog Stürmer Koczka zweimal ab, das aber weit drüber oder weit daneben. Fast mit dem Pausenpfiff folgte dann doch der erste große Aufreger. Nach einer Flanke klatschte der Kopfball von Koczka an die Latte, den zurückkehrenden Abpraller traf Koczka nicht richtig. Gut, denn Pottschachs Schlussmann Sascha Weiß drehte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte. Zur Pause hatte der SVSF Glück, nicht zurück zu liegen!

 

Die zahlreich mitgereisten SVSF-Fans hofften auf eine bessere zweite Hälfte. Gleich mit Wiederbeginn fand sich plötzlich Zoran Radulovic in guter Position, doch er zauderte zu lange, ein Haken zu viel und die große Chance auf die Führung war dahin (46.). Das war´s von Pottschach offensiv. Erst in der Nachspielzeit wurde man wieder gefährlich.

 

Der Großteil der zweiten Hälfte lief so ab: Pottschach versuchte, das Spiel zu machen, scheiterte aber an zahlreichen Fehlpässen, umständlich vorgetragenen Aktionen und solide stehenden Natschbachern, die Mitte der zweiten Hälfte immer mutiger wurden, auch weil die Pottschacher langsam aber sicher ungeduldig wurden.

 

Das erste Mal kam Natschbach in Minute 68 zu einer Chance: Nach einer glücklichen Hereingabe traf der Natschbacher den Volley nicht. Den größten Sitzer der zweiten Hälfte vergab Natschbach in der 76. Minute: Neczpal ließ einen Pottschacher per Haken aussteigen, scheiterte dann aber allein vor dem herausstürmenden Sascha Weiß. In der 86. Minute leistete sich Bernhard Stix eine Unsicherheit, als er einen Stanglpass nicht ausputzte und der Natschbacher Stürmer aber zu überrascht war.

 

Eigentlich war Natschbach dem Siegtor näher. Die Pottschacher reklamierten in der 77. Minute nach einem Foul an Zoran Radulovic Elfmeter. Im Finish ließ Trainer Jochen Koglbauer die Viererkette auf, beorderte Harry Bock nach vor. Zweimal wurde man in der Nachspielzeit auch gefährlich! In der 91. Minute wurde nach einem Stanglpass Harry Bocks Jürgen Beisteiner im letzten Moment abgeblockt. Und in der 93. Minute setzte Harry Bock einen Kopfball neben das Tor.

 

Fazit nach Schlusspfiff: Glatter Fehlstart. Man hatte sich deutlich mehr von der Pottschacher Mannschaft erwartet. Umso größer war die Enttäuschung, dass der SVSF kaum in der Lage war, die vom fast 50-Jährigen Spielertrainer Helmut Sieder dirigierte Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Die Spione der Konkurrenten notierten jedenfalls fleißig, der SVSF Pottschach in deren Meinung auf jeden Fall um Längen in der Stärke abgestuft, was im Hinblick auf die nächsten Spiele aus Pottschacher Sicht gar nicht unvorteilhaft ist. Für die Aspang-Partie nächsten Freitag darf der SVSF nach diesem Auftritt wohl aus der Außenseiterposition starten. Vielleicht bringen Slobodan Mazic und der in Natschbach verletzte Rene Breitenecker etwas Zunder in die Partie…

 

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Fotos: Klaus Lechner.

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