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KM Vorschauen 2013/14

SVSF empfängt angeschlagene Kurortler

SVSF empfängt angeschlagene Kurortler

Das Stadtderby war ein triumphales, dass der Sieg so klar ausfallen würde, war überraschend. Nun gilt es aber schon wieder, den Blick nach vorne zu richten. Im Heimspiel gegen Bad Erlach zählt nichts anderes als ein Sieg, ansonsten wäre der Derbysieg wertlos.

 

SVSF-Check

Nach vier (teilweise enttäuschenden) Unentschieden klappte es nach neun Jahren endlich wieder mit einem Pottschacher Sieg im Derby. Im Vorfeld erwarteten viele ein hartes und unangenehmes Duell mit hochmotivierten und kampflustigen Ternitzern. Der Beginn entsprach auch dieser Voraussage, der SVSF hatte großes Glück, als Kieteubl (er war an diesem Tag der einzige Ternitzer, der mithalten konnte) in der 11. Minute mit einem Heber nur die Latte traf. Es wäre interessant zu sehen gewesen, wie sich die Bock-Elf aber auch die Baier-Elf nach einem Ternitzer Führungstreffer verhalten hätte, im Nachhinein kann man das aber leicht sagen. Die Pottschacher waren zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich im Spiel, wirkten unsicher und fehleranfällig. Erst mit dem Führungstreffer zum 0:1 durch Zoki Radulovic kehrte endlich die erhoffte Sicherheit ein. Radulovic war an diesem Tag der Dosenöffner, denn auch das zweite Tor erzielte er nach Vorarbeit von Philipp Stögerer. Ab dem zweiten Tor war jedem der 400 Zuschauer klar: Ternitz wird heute nichts reißen, Pottschach ist ungefährdet. Während der ASK weit entfernt von vergangenen Derbyleistungen agierte, setzte der SVSF zu Beginn der zweiten Hälfte nach. Das 0:3 durch Stögerer verscheuchte die letzten Zweifler, dann plätscherte das Derby seinem Ende entgegen, mit dem einen Höhepunkt des 0:4, das Daniel Pichler, Erich Röcher und Christian Teier sehenswert herausspielten. Fazit: Ohne großartig aufzuspielen war der SVSF dem Gegner überlegen. So leicht hatte man das nicht erwartet, noch dazu, wenn man bedenkt, dass mit Slobodan Mazic der Topscorer der Liga verletzt ausfiel. Mazic ist auch für das Heimspiel gegen Bad Erlach mehr als fraglich. Zudem hat sich beim Abschlusstraining auch Messi Lechner die Bänder im Knöchel schwer verletzt, sodass er wochenlang ausfallen wird. Wieder mit dabei sein wird Bernhard Stix sein. Gegen ebenfalls dezimierte Bad Erlach gilt es nichts anderes als drei Punkte einzufahren. Die dazu nötige Brust dürfte vorhanden sein…

Personelles: Mazic (fraglich, verletzt), M. Lechner (fehlt, verletzt), Stix (nach Urlaub wieder dabei), Rasner (fehlt, verletzt), Orhan (fehlt, verletzt).

Die Noten vom Ternitz-Spiel: Radulovic (1,80), Stögerer (2,00), Teier (2,20), Fahrner (2,30), Krachler (2,30), Pichler (2,40), Breitenecker (2,40), Röcher (2,60), Lakatos (2,60), Bock (2,60), Marku (2,80).

 

Bad Erlach-Check

Der letzte Samstag hätte ein großer Tag für den SV Bad Erlach werden sollen. Vor dem Saisonstart hatte man sich noch vorgenommen, in den ersten Spielen vor der Sportplatzeröffnung ordentlich Punkte zu sammeln. Als dann am Abend der Anpfiff zum Aspang-Spiel erfolgte, hatten die Erlacher gerade mal vier Punkte auf dem Konto. Leider sollte die Mannschaft dann über 90 Minuten chancenlos sein. Aspang nutzte die Fehler der Eidler-Elf gnadenlos aus, mit dem 3:0 bald nach Wiederbeginn war die Angelegenheit entschieden. Erst kurz bevor in der 85. Minute das Flutlicht für 20 Minuten ausfiel, gelang der Anschlusstreffer. Zwar drückte Erlach gleich nachdem das Licht wieder anging, zwei Minuten voll an, die kompakten Aspanger behielten aber den Durchblick und ließen die Erlacher einmal mehr mit hängenden Köpfen zurück. Die Unkenrufe, wonach Trainer Jürgen Eidler kurz vor dem Out steht, dürften laut Erlacher Informationen nicht wahr sein. Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis, nicht unbedingt hilfreich ist dabei die Tatsache, dass der Kader durch Verletzungen ziemlich ausgedünnt ist. Bad Erlach ist also ziemlich angeschlagen, bekanntlich sind aber solche Gegner immer die gefährlichsten.

Personelles: Lambert (fehlt, verletzt), Herrmann (fehlt, verletzt), Röhrer (fehlt), Mozelt (fraglich, verletzt), Breuer (fraglich, verletzt), Müller (gesperrt), Al Sayegh (fehlt, verletzt).

 

Matchstatistik

Seit Saisonbeginn, das sind sechs Spiele, ist Pottschach ungeschlagen. Daheim ist man überhaupt bereits seit Mai 2012, also 18 Spielen, ohne Niederlage. Anders verhält es sich bei den Erlachern, die nur einen Punkt aus den letzten fünf Spielen ergatterten, auswärts ist man ebenfalls seit vier Partien ohne Sieg. Die letzten beiden Duelle in der vergangenen Saison gingen an den SVSF, im Herbst setzte sich Pottschach klar mit 8:2 durch, beim 4:2 im Rückspiel verkaufte sich Erlach gar nicht mal schlecht. Zuletzt war Erlach für den SVSF immer ein dankbarer Gegner. Zehn Mal in Folge ging Pottschach zuletzt als Sieger vom Platz. Der letzte Erlach-Sieg datiert aus dem Jahr 1989.

SVSF-Form: Gesamt 5-1-0, Heim 12-6-0.

Bad Erlach-Form: Gesamt 0-1-4, Auswärts 0-2-2.

 

Alle Duelle

2012/13-H 4:2 (Radulovic 3, Stögerer)

2012/13-A 8:2 (Mazic 2, Bock, Stix, Orhan, Stögerer, Radulovic, Egger)

2003/04-H 4:1 (F. Blazanovic 2, Schmid, Zottl)

2003/04-A 3:1 (Pulai, Celik, F. Blazanovic)

2002/03-H 5:1 (Posch, Bock, Celik, Schmid, Rosner)

2002/03-A 2:1 (Pulai, Rosner)

1994/95-A 4:2 (W. Schober 2, F. Blazanovic, Zottl)

1994/95-H 2:0 (Slukan, Hausecker)

1993/94-A 5:0 (Zottl 2, Grill, Hainfellner, F. Blazanovic)

1993/94-H 4:1 (Birkas 2, Hausecker, Hainfellner)

1988/89-H 1:3 (Grill)

1988/89-A 2:5 (Nagl, Grill)

1985/86-A 1:1 (W. Hecher)

1985/86-H 3:2 (Bliem, Morgenbesser, Dworak)

1983/84-H 3:2 (Grill 2, W. Hecher)

1983/84-A 1:1 (Schuster)

1977/78-H 1:1 (R. Kögler)

1977/78-A 2:0 (Seelhofer, Grill)

1976/77-H 2:0 (Posch 2)

1976/77-A 0:1 (—)

1973/74-A 0:1 (—)

1973/74-H 2:1 (Mies, Posch)

1972/73-H 0:2 (—)

1972/73-A 0:1 (—)

1971/72-A 0:1 (—)

1971/72-H 0:1 (—)

1970/71-H 4:1 (A. Posch, Haberler, Reisenbauer, Grill)

1970/71-A 1:6 (A. Posch)

1957/58-H 6:2 (Hauer 3, Jeschek 2, Sailer)

1957/58-A 3:2 (Hauer 2, Sailer)

1956/57-A 1:2 (Jeschek)

1956/57-H 7:1 (???)

 

Gesamtbilanz

32   19-3-10   79:48   60

Heimbilanz

16   12-1-3   46:21   37

 

Schiri: Christian Habernig.

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