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KM Vorschauen 2011/12

ASV-Gastspiel läutet letztes Saisonviertel ein

SVSF zum Punkten verdammt. Zuletzt gegen den ASV sechs Pleiten. Letzter Sieg 1977.

ASV-Gastspiel läutet letztes Saisonviertel ein

Die letzten sieben Runden, also sozusagen das letzte Viertel, steht an. Für den SVSF Pottschach die Wochen der Wahrheit. Nach dem 0:1 gegen Eggendorf und den Ergebnissen der anderen Spiele ist die Koglbauer-Elf wieder auf den vorletzten Platz zurückgefallen. Jetzt müssen also Siege her, um sich aus dem Keller zu befreien. Mit dem ASV Baden wartet ein direkter Konkurrent auf die Pottschacher Mannschaft. Ein echtes Sechs-Punkte-Spiel also…

 

SVSF-Check

Der Ärger über vergangenen Samstag ist noch nicht verraucht. Weniger über die 0:1-Niederlage gegen Eggendorf als über die Katastrophenleistung von Schiri Obritzberger. Weil das elektronische Plankett nicht unterschrieben wurde, musste eine Stellungsnahme verfasst werden. Das wurde getan, mit der Folge, dass der NÖFV von sich aus Herrn O. nicht mehr mit der Leitung von Spielen des SVSF betrauen wird. Mehr ist dazu nicht zu sagen, außer dass Michael Obritzberger der erste ist, der bei der Benotung als Durchschnittsnote ein glattes „Nicht Genügend“ kassiert hat. Der sportliche Aspekt beim Eggendorf-Match ist durchwegs ein positiver. Pottschach war individuell bis auf wenige Ausnahmen unterlegen, Eggendorf war sicher eines der stärksten Teams, das in den letzten Jahren auf der Pottschacher Sportanlage gastierte. Das aber auch nur vom Namen her, denn in Wirklichkeit ließ der SVSF den Favoriten nie zum Kombinieren kommen. Natürlich war Pottschach sehr defensiv eingestellt, natürlich gelang vorne nur wenig, trotzdem war es beeindruckend, wie wenig Fehler die Koglbauer-Elf in der Abwehr (ausgenommen die ersten zehn Minuten) fabrizierte. So eine Chance, wie Zoran Radulovic sie Mitte der zweiten Halbzeit vorfand, hatten die Eggendorfer nur zweimal (Minute 9 und Minute 89, der Elfer, den Christian Benczik in seinem 250. Spiel hielt) im ganzen Spiel. Es wäre wohl zu viel des Guten gewesen, hätte Pottschach irgendwie mit einem Mann weniger ein sensationelles Unentschieden geschafft. Personell gibt es zwei Ausfälle, denn Rene Breitenecker fällt nach seinem (angeblichen) Platzverweis gegen Eggendorf aus, dazu fehlt auch Markus Lechner wegen seiner Ampelkarte. Dafür kehren aber drei Stützen in den Kader zurück. Mit der Rückkehr von Harry Bock, Marcus Hecher und Erkin Orhan wird die Mannschaft wieder an Qualität zurückgewinnen. In Baden kämpft der SVSF um eine Verbesserung der extrem schwachen Auswärtsbilanz. 2012 wurde noch kein Punkt in der Fremde eingefahren.

Personelles: Harald Bock (nach Sperre wieder dabei), Erkin Orhan (nach Sperre wieder dabei ), Marcus Hecher (wieder dabei), Rene Breitenecker (gesperrt), Markus Lechner (gesperrt), Christian Benczik (gegen Eggendorf mit dem 250. Spiel), Mathias Hecher (4GK, gefährdet), Manuel Schnepp (4GK, gefährdet).

Die besten Torschützen: Harald Bock (5), Slobodan Mazic (5), Mathias Hecher (4), Zoran Radulovic (4).

Die bösen Buben: Jürgen Beisteiner (6GK), Marcus Hecher (6GK), Erkin Orhan (1GR,5GK), Harald Bock (5GK).

Die Noten vom Zöbern-Spiel: Mazic (1,83), Benczik (1,92), Radulovic (2,08), Bektesi (2,08), Mt. Hecher (2,17), Stix (2,17), Schnepp (2,25), Beisteiner (2,33), Breitenecker (2,42), Dikbayir (2,58), M. Lechner (2,75).

 

Gegnercheck

Für den ASV Baden würde ein zweiter Abstieg in Folge ein herbes Debakel bedeuten. Seit Saisonbeginn halten sich die Kurstädter in der Nähe der Abstiegszone auf. Ein paar bessere Phasen wechselten sich mit mehreren schlechten Perioden ab. Nach dem turbulenten Winter mit dem finanziellen Kassasturz und den personellen Rochaden setzte sich der Trend auch im Frühjahr fort. Passabler Start mit drei ungeschlagenen Spielen, dann zwei Niederlagen in Folge. Am letzten Samstag folgte ein klarer 4:0-Erfolg bei Absteiger Schlöglmühl, der aber auch erst durch drei Tore in den letzten zehn Minuten jene Ausmaße annahm, der den Sieg zum höchsten der Saison machte. Vor Schlöglmühl gelangen dem ASV in keinem einzigen Spiel der Saison mehr als zwei Treffer. Trainer Josef Tiewald hat mit personellen Engpässen zu kämpfen. Derzeit liegen die Hoffnungen auf zwei Säulen, zum ersten auf der Kompaktheit der ASV-Abwehr, in dieser Saison zu den besten der Liga gehört. Zum zweiten auf das Duo Flo Schwaller und Alex Friedl, das zuletzt aufsteigende Form zeigte. Speziell letzterer gehört in guter Form sicher zu den auffälligsten Spielern der Liga. Im Herbst erzielte der im Winter fast zu Vösendorf abgewanderte Friedl das einzige Tor beim 1:0-Erfolg in Pottschach.

Personelles: Christoph Specht (4GK, gefährdet), Alexander Friedl (4GK, gefährdet), Stephan Baier (verletzt), Mitar Nikolic (fehlte gegen Schlöglmühl).

Die besten Torschützen: Florian Schwaller (5), Alexander Friedl (4), Juraj Pokryvka (3).

Die bösen Buben: Daniel Gruber (6GK), Ayhan Babuscu (6GK), Goran Pejovic (1GR,5GK).

 

Matchstatistik

Mit neun Punkten sammelten die Pottschacher bisher im Frühjahr fast genauso viel wie im gesamten Herbst. Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage. Geht es nach dem Gesetz der Serie, wäre jetzt wieder ein Sieg an der Reihe. Leider lässt die aktuelle Auswärtsbilanz kein gutes Haar an der Mannschaft, in den letzten 20 Auswärtspartien reichte es nur zu einem einzigen Sieg. Der ASV wartet zu Hause seit drei Partien auf einen Sieg, der letzte gelang im Herbst. Im Hinspiel trafen die Badener früh zum 1:0-Sieg, die letzten sechs Duelle gingen allesamt an den ASV Baden. Der letzte Sieg datiert aus der Saison 1976/77, als Günther Deller zu einem 1:0-Auswärtserfolg traf.

SVSF-Form: Gesamt 1-0-2, Auswärts 1-4-15.

ASV-Form: Gesamt 1-1-2, Heim 0-2-1.

 

Alle Duelle

2011/12-H 0:1 (–)

2004/05-A 0:3 (—)

2004/05-H 1:2 (F. Blazanovic)

2001/02-A 0:1 (—)

2001/02-H 0:2 (—)

1988/89-A 1:3 (W. Schober)

1988/89-H 3:3 (Nagl 2, Wiesenhofer)

1976/77-A 1:0 (Deller)

1976/77-H 2:1 (Schuster 2)

1964/65-H 3:1 (Pototschnik, Reisenbauer, Eigentor)

1964/65-A 2:3 (Bichler, Ackerl)

 

Gesamtbilanz

11   3-1-7   13:20   10

Auswärtsbilanz

5   1-0-4   4:10   3

 

Schiri-Team: Toiflhart, Pachhammer.

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