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4. Runde: Schlager Trumau vs. Eggendorf

Fr., 17.45: Sollenau II – Zöbern (Strasser, Reigl)

Die Vorschlusslorbeeren, die man den Sollenauern zu Saisonbeginn streute, kann man getrost schmeißen. Sollenau 1b hat gemerkt, dass man auch in der 1. Klasse Süd Fußball spielt. Von einer Anwartschaft auf den Titel merkt man nichts, eher muss man danach trachten, nicht den Anschluss zu verlieren. In Eggendorf verlor Sollenau nicht nur mit 1:2, sondern in der zweiten Halbzeit auch noch Spielertrainer Thomas Husar und Max Schwaiger durch Platzverweise. Zu bemerken ist auch die Fluktuation in den Aufstellungen, mit Jürgen Burgemeister und Bernd Brandstätter gibt es nur noch zwei Spiele, die in allen drei Partien 90 Minuten auf dem Spielfeld standen. Gegen Zöbern zählt nichts anderes als ein Sieg, vielleicht ist die Tatsache, dass man erstmals ein Regionalliga-Vorspiel bestreitet, Motivation genug. 

Der SC Zöbern ist nach zwei Runden noch ungeschlagen. Zuerst das überraschende 1:1 in Eggendorf, und jetzt am Sonntag das 4:3 gegen Hirschwang. Der Sieg war am Ende möglicherweise etwas glücklich. 1:0 und 2:1 lag man vorne, ein Doppelschlag zum 3:2 (Elfmeter verwandelt durch Markus Nagl) und 4:2 in der 80. und 82. Minute bedeutete die Vorentscheidung, Christian Kager traf doppelt. Ein echtes Steirertor kassierte Torhüter Andi Renner, der beim Gegentreffer zum 1:1 nicht sehr glücklich aussah. Für die Sollenau-Partie gilt dasselbe wie für das Auftaktspiel in Eggendorf. Zöbern ist Außenseiter, aber ein gefährlicher. 

Sollenau-Form: Gesamt 22-7-1, Heim 15-3-0. 

Zöbern-Form: Gesamt 2-2-0, Auswärts 0-3-1. 

Die letzten Duelle: 2:0, 2:1 (2002/03), 2:2, 5:2 (2001/02), 5:2, 2:3 (2000/01), 2:1, 1:2 (1999/2000), 1:1, 4:5 (1998/99).


 

Sa., 17.30: Breitenau – Krumbach (Planer, Yildirim)

Einen leichten Rückschlag erlitten die Breitenauer Kicker. Das 1:2 gegen Kirchschlag war unglücklich, die Waldherr-Elf hätte sich mindestens einen Zähler verdient. Gegen Doppeltorschützen Thomas Wieser war kein Kraut gewachsen, zwischenzeitlich sorgte Mathias Pichler mit einem traumhaften Schuss für großen Jubel unter dem Großteil der 400 Zuschauer. Breitenau traf aus Freistößen zweimal den Pfosten. Die Niederlage tut am Ende weh, es gilt aber nun, den Fokus wieder auf das nächste Spiel zu richten. Krumbach ist ein gefährlicher Gegner, der bis jetzt noch ungeschlagen ist. 

Einen kleinen Dämpfer mussten die Krumbacher im Heimspiel gegen Zillingdorf hinnehmen. Dreimal ging die Hatzl-Elf in Führung, dreimal musste man den Ausgleich hinnehmen. Es war die bisher schwächste Leistung des USC, hinten zeigte man zudem erstmals kleinere Schwächen. Nach vielen Jahren der Duelle gegen Breitenau in der Wechselklasse trifft man sich nun wieder in der 1. Klasse Süd. Für Stürmer Petr Gajan wird es ein besonderes Spiel, stürmte er doch vor seinem Zwischenspiel in Kirchberg bei den Breitenauern. Bleibt Krumbach ungeschlagen und verlängert seine 34 Spiele dauernde Serie, wäre es ein weiterer Beweis, dass der Aufsteiger auf jeden Fall das Zeug zu einem Spitzenteam in der 1. Klasse hat. Interessant: Neun seiner zehn Tore erzielten die Krumbacher in der ersten Halbzeit. 

Breitenau-Form: Gesamt 1-1-2, Heim 4-4-1. 

Krumbach-Form: Gesamt 28-6-0, Auswärts 19-4-0. 

Die letzten Duelle: 3:2, 5:1 (2007/08), 0:2, 1:3 (2006/07), 0:3, 2:3 (2005/06), 1:2, 3:1 (2004/05), 0:0, 0:4 (2003/04), 4:0, 1:0 (2002/03), 3:1, 2:3 (2001/02), 2:1, 1:3 (2000/01), 4:0, 4:0 (1999/2000), 2:1, 0:2 (1998/99). 


Sa., 17.30: Schlöglmühl – Kirchschlag (Sindlgruber, Drazic)

Beim ASK Schlöglmühl leckte man am vergangenen Wochenende seine Wunden. Man hatte auch allen Grund dazu, das 1:7-Debakel in Breitenau lag den Strasser-Schützlingen ordentlich im Magen. Will man gegen den Tabellenführer aus Kirchschlag nicht ähnlich untergehen (vorigen Herbst verlor der ASK gegen Kig mit 0:8), bedarf es einer Steigerung um 100 Prozent. Gut ist, dass man nichts zu verlieren hat. Jeder rechnet mit einer weiteren Niederlage. Hier liegt die Chance der Schlöglmühler, so schlecht wie man bisher spielte, ist man wohl nicht. Man hofft auf die Rückkehr und Tore von Ayhan Atabinen, letztes Jahr noch Torschützenkönig, der heuer noch verletzt ist. 

Kirchschlag marschiert weiter durch die Meisterschaft. Drei Auswärtsspiele, drei Siege. Der letzte in Breitenau war hart umkämpft und ein wenig glücklich. Einmal mehr war es Tommy Wieser, der mit einem Doppelpack den Unterschied ausmachte. Bei sieben Treffern hält der Comebacker und kann somit den Ausfall von Gernot Baumgartner (Muskelfaserriss) ausgleichen. Auch der zweite Neue Sasa Sormaz fehlt derzeit verletzt. Übersteht Kirchschlag diese Phase unbeschadet, sieht es dieses Jahr echt gut aus. Noch aber stehen elf schwere Auswärtsspiele auf dem Programm. In Schlöglmühl sind drei weitere Punkte fix eingeplant. 

Schlöglmühl-Form: Gesamt 1-2-3, Heim 0-2-1. 

Kirchschlag-Form: Gesamt 6-1-0, Auswärts 7-0-0. 

Die letzten Duelle: 0:2, 0:8 (2009/10), 1:2, 0:3 (2008/09), 3:2, 2:0 (2007/08), 0:1, 0:2 (2006/07), 3:1 (2002/03), 0:1, 3:3 (2001/02), 2:1, 1:3 (2000/01), 0:0, 2:3 (1998/99). 


Sa., 17.30: Theresienfeld – Pitten (Henning, Toran)

Die Theresienfelder zeigten sich nach dem 0:6-Heimdebakel gegen Pottschach stark verbessert, obwohl man personell derzeit viele Baustellen zu bekämpfen hat. Auf dem Flugfeld hielt man sich gegen den Club 84 eine halbe Stunde lang echt gut, ehe ein Doppelschlag die Mannschaft doch noch auf die Verliererstraße brachte. Gökhan Akyildiz brachte mit seinem Anschlusstreffer Hoffnung auf, die auch bis zur Schlussphase hielt, ehe dem Gegner im Finish doch der erlösende Treffer gelang. Drei Spiele, drei Niederlagen, 15 Spiele wartet man auf einen Sieg. Gegen Pitten wird es einmal mehr sehr schwer, zumal der Gegner doch höher einzuschätzen ist. 

Pitten steht nach drei Spielen genauso wie der aktuelle Gegner ohne Punkte da. Gegen Trumau war man knapp dran. Die Elf von Trainer Mani Götz verlor durch ein Tor in der 74. Minute mit 0:1. Es war eine hektische Partie, in der die Pittener oft mit dem Schiedsrichter haderten. So gab dieser in der ersten Halbzeit ein (reguläres?) Tor nicht, außerdem reklamierten die Pittener in Halbzeit zweimal Elfmeter. Am Ende kam man auch mit dem erstmals spielenden Goalgetter Goran Marinkovic nicht zu einem Treffer. In Runde vier will Pitten erstmals anschreiben. In Theresienfeld ist man trotz der Tabellensituation Favorit. 

Theresienfeld-Form: Gesamt 0-1-14, Heim 0-1-5. 

Pitten-Form: Gesamt 1-2-4, Auswärts 1-1-5. 

Die letzten Duelle: 2:0, 2:1 (2000/01). 


So., 17.30: Trumau – Eggendorf (Weickmann, Triebl)

Die Trumauer sind derzeit der hartnäckigste Konkurrent von Tabellenführer Kirchschlag, man gewinnt seine Spiele, in der vergangenen Woche aber einmal mehr knapp. Trumau kam in Pitten zu drei Punkten, musste dort aber hart kämpfen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. In einer harten und schwer umkämpften Partie sorgte Gabrijel Jurkic mit seinem ersten Treffer für das entscheidende 1:0. In der Nachspielzeit musste Andreas Woch nach einem Zusammenstoß mit Pitten-Keeper Bernd Ranz mit einer Fleischwunde vom Feld. Nach dem Eggendorf-Spiel wird man sehen, wo die Musil-Truppe wirklich steht. Die letzten 12 Heimspiele hat man gewonnen, man hofft auf eine Fortsetzung der Serie. 

Eine Serie zu verteidigen haben auch die Eggendorfer. 30 Spiele lang ist man nun schon ungeschlagen. Langsam aber sicher kristallisieren sich Matolcsi & Co. als ernstzunehmender Titelkandidat heraus. Im Spitzenduell gegen Sollenau gewann Eggendorf mit 2:1. Trainerfuchs Hans Stögerer konnte sich über das erste Tor seines Goalgetters Sebastian Matolcsi freuen. Nach dem 1:1-Ausgleich sorgte der erstmals spielende Tomislav Grabovac für den Siegtreffer zum 2:1. Tamas Körmendi, der zuletzt gut drauf war, musste verletzt vom Feld. Auch für Eggendorf gilt: Will man ernsthaft vorne mitspielen, muss man in Trumau bestehen. 

Trumau-Form: Gesamt 13-1-0, Heim 12-0-0. 

Eggendorf-Form: Gesamt 27-3-0, Auswärts 14-0-0. 

Die letzten Duelle: noch keine Duelle bisher. 


So., 17.30: Kirchberg – Club 83 WN (Zendeli, Litschauer)

Schlechte Stimmung herrscht derzeit in Kirchberg. Nach dem späten 0:1-Gegentor in der 89. Minute in Pottschach waren Trainer Heli Prenner und seine Jungs doch ziemlich niedergeschlagen. Ganz schlimm sieht die personelle Lage aus. Die halbe Abwehr (Torhüter Schlögl sowie die Verteidiger Konlechner und Habermann) fehlte, nun sieht es auch in der Offensive schlecht aus. Csaba Szalai, bisher noch ohne Torglück, leidet an einem Bandscheibenvorfall. Andi Feuchtenhofer fiel vor dem Spiel mit einem Knorpelschaden im Knie aus. Dazu musste Marcel Pfalzer mit schweren Rückenschmerzen ins Krankenhaus. Wenigstens kehrt der zuletzt gesperrte Mario Holzer in die Mannschaft zurück. Es wird Zeit zu punkten, vielleicht ist es schon gegen den Club 83 soweit. 

Nach dem ersten Sieg liegen die 83er gut aus Kurs. Das 3:1 gegen Theresienfeld war verdient, aber doch schwer erkämpft, man hatte es sich leichter vorgestellt. Rajmund Pataki bewerkstelligte den Sieg erst mit einem späten Treffer in der 87. Minute. Davor musste man besonders nach dem Anschlusstreffer doch zittern, irgendwie den Ausgleich zu kassieren. In der ersten Hälfte hatten Levan Isiani und Peter Pölzlbauer zur 2:0-Führung getroffen. Gegen angeschlagene Kirchberger rechnet man sich weiteren Punktezuwachs aus. Musti Özmen, lange Jahre Goalgetter in Kirchberg, fehlte bis jetzt und könnte seiner Mannschaft gut zu Gesicht stehen. 

Kirchberg-Form: Gesamt 1-4-5, Heim 1-2-3. 

Club 83-Form: Gesamt 13-3-1, Auswärts 10-0-1. 

Die letzten Duelle: 4:2, 3:1 (2006/07), 0:0, 0:2 (2005/06), 2:2, 1:0 (2004/05), 1:4, 1:6 (2003/04). 


Hirschwang spielfrei

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