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19. Runde: Spitzenspiel eröffnet Spieltag

Fr., 17.45: Sollenau – Eggendorf (Omeragic, Koc)

Im Stile einer Spitzenmannschaft sammelt der SC Sollenau weiter seine Punkte. Nach Pottschach und dem Club kehrte die Husar-Elf auch aus Pitten mit drei Punkten zurück. So richtig meisterlich agierten die Sollenauer zwar auch diesmal nicht, aber so lange es für die drei Punkte reicht, ist alles andere egal. Der erste Treffer von Alex Lindbichler brachte eine frühe Führung nach einer Viertelstunde, danach kontrollierte man die Partie, musste dann aber mit Fortdauer doch aufpassen, denn Pitten wurde stärker und stärker. Bei zwei Pfostentreffern (einmal vor, einmal nach der Pause) hatte man auch das Glück auf seiner Seite, auf der anderen Seite schlug Max Schwaiger eiskalt zu und besorgte das 2:0. Zwar musste Sollenau nach dem Anschlusstreffer kurz zittern, am Ende stand aber wieder ein Dreier zu Buche. Im Schlager gegen die top gestarteten Eggendorfer hat der SCS zum einen die Gelegenheit, Revanche für die Hinspielniederlage zu üben. Auf der anderen Seite könnte man mit einem Sieg einen Verfolger abschütteln.

Mit den Eggendorfern ist noch zu rechnen, so viel ist nach zwei gespielten Runden klar. Nach dem überraschend einfachen 4:1 in Zöbern hatte der ASK auch mit Hirschwang keine Schwierigkeiten und siegte verdient mit 5:2. Eine starke erste Hälfte reichte zu einem lockeren Dreier. Dabei zeichneten sich die Eggendorfer vor allem durch die neue Stärke bei Standardsituationen aus. Spielertrainer Christoph Aflenzers Hereingaben flugen wie brennende Fackeln durch den Hirschwanger Strafraum. Schon nach zehn Minuten wurden zwei dieser Fackeln zum 2:0 verwertet, nach etwas mehr als einer halben Stunde war die Partie mit 4:0 faktisch entschieden. Was danach auffiel: Kaum schaltet man einen Gang zurück, kann es wieder gefährlich werden. Gegentreffer kurz vor und nach der Pause ließen Hirschwang herankommen. Das 5:2 durch Sebastian Matolcsi (wieder nach einem ruhenden Ball) sorgte aber dennoch für klare Verhältnisse. In Sollenau wird sich entscheiden, ob Eggendorf weiter träumen darf, mit einem Sieg könnte man sich auf sechs Verlustpunkte herantasten. Verliert man, kann man schon für die neue Saison aufbauen.

Sollenau-Form: Gesamt 11-1-0, Heim 22-3-0.

Eggendorf-Form: Gesamt 2-0-0, Auswärts 1-2-3.

Die letzten Duelle: 1:2 Hinspiel.

Fr., 19.30: Hirschwang – Zöbern (Kotsch, Erdil)

Das Stimmungsbarometer schlug bei den Hirschwangern in der letzten Woche ziemlich unregelmäßig aus. Zuerst kassierte die Stummer-Elf in Eggendorf eine 2:5-Abfuhr, dann gewann man das psychologisch immens wichtige Nachtragsspiel gegen Pitten mit 1:0. Richtig grauslich war nur die erste halbe Stunde in Eggendorf. Nach vier Standardsituationen lagen die Rax-Kicker mit 0:4 zurück. Danach bäumte man sich auf, verkürzte durch Matthias Trenk und Philipp Stummer und hätte dann beinahe noch die zweite Luft gekriegt. Eine gute Chance wurde liegengelassen, so führte ein weiterer Standard zum entscheidenden 2:5. Vier Tage später merkte man sowohl Hirschwang als auch Pitten im Nachtragsspiel an, dass beide im Frühjahr noch ohne Punkte sind. Die Hirschwanger fanden erst nach Anlaufschwierigkeiten besser ins Spiel, kurz vor Schluss erlöste Thomas Vosel mit seinem Treffer seine Mannen. Wie gesagt: Der Dreier war enorm wichtig, gegen Zöbern kann man schon ruhiger zu Werke gehen. Steigern muss man sich auf jeden Fall, denn berühmt war´s auch gegen Pitten nicht.

Der SC Zöbern war am vergangenen Wochenende spielfrei, ein eventuelles Heimspiel hätte nach dem Schneefällen am Sonntag sowieso für Probleme gesorgt. So war´s am Ende kein Problem. Die Wachabauer-Elf ist immer noch dabei, die klare 1:4-Heimniederlage gegen Eggendorf aufzuarbeiten. Nach dem überragenden Start mit dem 5:3 in Pitten (nach Pausenrückstand und in Unterzahl) hatte man sich doch auch gegen Eggendorf etwas ausgerechnet. An diesem Tag war aber nichts zu holen. Zum einen kassierte die Abwehr rund um Ersatzgoalie Lederer (Stammkeeper Andi Renner ist ja bekanntlich gesperrt) zu viele unnötige Gegentore, zum anderen waren die Eggendorfer wirklich einer der besten Gegner in dieser Saison. In Hirschwang rechnet man sich im Zöberner Lager wieder einiges aus, man will die Niederlage gut machen. Von den letzten elf Duellen gegen Hirschwang verlor der SCZ nur zwei (Bilanz 2-4-5).

Hirschwang-Form: Gesamt 2-0-2, Heim 2-0-0.

Zöbern-Form: Gesamt 1-0-2, Auswärts 2-0-0.

Die letzten Duelle: 3:4 Hinspiel, 1:1, 3:2 (2009/10), 0:3, 1:3 (2006/07), 3:5, 0:2 (2005/06), 1:0, 5:5 (2002/03), 1:1, 5:5 (2001/02), 4:0, 1:1 (2000/01), 2:1, 3:2 (1999/2000).

Sa., 16.30: Kirchschlag – Breitenau (Karner, Drazic)

Drittes Spiel, dritter Sieg: Das Weststadion bleibt weiter jungfräulich. Gegen Zillingdorf sprangen die Kirchschlager aber gerade noch von der Schaufel. Gerade die frühe Führung ließ den USC in Sicherheit wiegen, ein Trugschluss. Denn danach tat Kirchschlag kaum mehr etwas, schien sich zu sicher, was prompt bestraft wurde. Das 1:1 vor der Pause, das 1:2 nach der Pause. Jetzt brannte der Hut. Die gelbrote Karte für einen Zillingdorfer brachte lange nichts Positives für die Kirchschlager. Es war die Einwechslung von Tommy Wieser, die am Ende den Ausschlag für die Wende gab. In der 80. Minute erzielte Wieser den Ausgleich. David Senft besorgte in der 88. Minute das 3:2. Gebrochene Zillingdorfer bekamen dann von Wieser noch zwei Tore geschossen. Endstand 5:2, klingt klar, wer dabei war, weiß aber, dass die Partie auch anders hätte enden können. Für die Kirchschlager steht mit Gegner Breitenau am Samstag der bisher schwerste Gegner auf der Matte. Zuletzt tat man sich schwer mit den Breitenauern, Neo-Coach Manfred Radostits wird sich aber schon die richtige Taktik für seine Ex-Mannschaft zurecht legen.

Die Breitenauer mühen sich derzeit mehr schlecht als recht durch die ersten Frühjahrsrunden. Es läuft nicht so, wie die Testspiele aber auch die Qualität des Kaders erwarten lassen könnten. Auch in Schlöglmühl bekleckerte sich die Waldherr-Elf nicht mit Ruhm. Wichtig war trotzdem, dass man gewonnen hat. Ein Weitschuss von Christoph Wallner in der 8. Minute, bei dem sich der Schlöglmühler Goalie überraschen ließ, war am Ende genug, um die Punkte aus Schlöglmühl zu entführen. Der Rest des Spiels war viel Kampf, Krampf. Chancen wurden kaum herausgespielt. Somit blieb es am Ende beim knappen Auswärtssieg für die Breitenauer. Das Auswärtsspiel in Kirchschlag kommt für die Breitenauer zu einem guten Zeitpunkt. Man geht einmal nicht als Favorit ins Spiel, wird sich wie schon in der Vorbereitung, gegen stärkere Gegner auch leichter mit dem eigenen Spiel tun. Denn dass die Breitenauer es durchaus drauf haben, sollte sich schon herumgesprochen haben.

Kirchschlag-Form: Gesamt 4-0-0, Heim 3-0-0.

Breitenau-Form: Gesamt 4-1-1, Auswärts 3-0-0.

Die letzten Duelle: 2:1 Hinspiel, 0:0, 0:0 (2009/10), 0:1, 2:1 (2008/09), 5:2, 3:1 (2005/06), 3:0, 3:5 (2004/05).

Sa., 16.30: Theresienfeld – Club 83 WN (Mpadanes, Grögler)

Der Trainerjob in Theresienfeld ist kein einfacher: Spielertrainer Michi Leuchtmann kann ein Lied davon singen. Vor dem Auswärtsspiel in Pottschach konnte man ihn dabei beobachten, wie er eifrig Spieler für die Startelf suchte. Letzten Endes kamen auch zwei Spieler zum Einsatz, die davor schon in der U23 spielten. Die Partie selbst verlief wie erwartet: Die Theresienfelder von Beginn am im Rückwärtsgang, gerieten schon nach acht Minuten in Rückstand, wehrten sich danach aber tapfer und verhinderten vor allem im Finish eine höhere Niederlage, was teilweise aber auch dem Unvermögen der Pottschacher Stürmer zuzuschreiben ist. Noch 12 Spiele sind es auf der Abschiedstournee aus der 1. Klasse Süd, gegen den Club 83 versucht man einen neuen Anlauf, vielleicht eine Überraschung zu schaffen. Wenn man sich die aktuelle Formbilanz des SCT ansieht, wohl ein schweres Unterfangen.

Nach dem 0:1 in Sollenau hatte der Club 83 auch gegen Trumau keine Chance auf einen Punktgewinn. Obwohl auch das vielleicht nicht stimmt, denn mit ein bisschen Glück im Spielverlauf hätte die Sache gegen Trumau auch anders ausgehen können. Vor allem in der ersten Halbzeit, und zwar nach dem frühen 0:1-Rückstand, kamen die 83er (auch durch den Wind, der Richtung Trumauer Tor blies) durchaus zu guten Chancen. Da mussten die Trumauer sogar einmal auf der Linie retten. Nichts desto Trotz war es am Ende dasselbe Spiel: Eine weite Einwurfflanke wurde von Manuel Karas unglücklich ins eigene Tor befördert, damit war die Partie entschieden. Das 0:3 aus einem Elfmeter war nur noch Draufgabe. Fazit: Die Pürzl-Elf wird ihre Punkte gegen andere Mannschaften holen müssen, zum Beispiel am Samstag in Theresienfeld, wo drei Punkte fast Pflicht sind.

Theresienfeld-Form: Gesamt 1-1-26, Heim 0-1-11.

Club-Form: Gesamt 1-0-6, Auswärts 0-0-3.

Die letzten Duelle: 1:3 Hinspiel.

So., 16.30: Trumau – Pitten (Bollenberger, Yildirim)

Erst im dritten Spiel schrieb der Herbstmeister so an, wie er es sich vorstellt. Die Erleichterung nach dem 3:0 beim Club 83 war spürbar. Die Musil-Elf stand nach den beiden Unentschieden gegen Krumbach und Pottschach doch schon etwas unter Druck. Auf dem Flugfeld spielte den Trumauern auch der frühe Führungstreffer durch Gabrijel Jurkic in die Karten, obwohl der ASK auch mit der 1:0-Führung im Rücken nicht begeistern konnte und der Gegner auch zu zwei guten Gelegenheiten kam. Erst das 2:0 aus einem Eigentor (Julian Wannack mit seinen weiten Einwürfen als zusätzliche Waffe) brachte Ruhe ins Spiel. Libero Arbi Araks sorgte mit einem verwandelten Elfmeter für das 3:0, welches Harald Steiner hätte noch ausbauen können, hätte er nicht die Stange getroffen. Die Ausgangsposition? Trumau hat es weiter in eigener Hand, Sollenau liegt nur drei Punkte voraus, auch Platz zwei würde zum Aufstieg reichen, wenn Sollenau Meister würde. Dahinter hat sich bisher Kirchschlag als härtester Verfolger herangepirscht. Im Heimspiel gegen Pitten sind drei Zähler anvisiert, die letzten sieben Duelle gewann man allesamt.

Und halbjährlich grüßt das Murmeltier: Wie schon im Herbst haben die Pittener auch im Frühjahr ihren Start völlig verpatzt. Schob man im Herbst den Ausfällen der Legionäre Strapak und Marinkovic die Verantwortung zu, weiß man diesmal nicht so recht, was schuld am Fehlstart ist. Die Mannschaft scheint topfit, wurde personell sogar verstärkt, trotzdem will es nicht so recht klappen. Dabei würde ja gar nicht viel fehlen: Sowohl gegen Sollenau als auch beim Nachtragsspiel in Hirschwang fehlte nur wenig zu einem Punktgewinn. Gegen den Tabellenführer vergab die Götz-Elf gute Gelegenheiten, hatte auch Pech mit Pfostentreffern. Am Dienstag in Hirschwang war die Verkrampftheit nach einem entschlossenen Start in den ersten 20 Minuten dann schon spürbar: Am Ende fehlten nur sechs Minuten, um wenigstens einen Zähler aus Hirschwang zu entführen. Und wenn wir jetzt schon beim Thema Fehlstart sind, können sich die Pittener sicher noch an das letzte Frühjahr erinnern, als man mit 20 Punkten in die Rückrunde startete und dann nach einer Negativserie sogar fast noch abgestiegen wäre. Wenigstens das (der Abstieg) ist aufgrund von 27 geholten Punkten kein Thema.

Trumau-Form: Gesamt 7-3-0, Heim 7-3-0.

Pitten-Form: Gesamt 0-0-3, Auswärts 2-0-1.

Die letzten Duelle: 1:0 Hinspiel, 3:0, 3:2 (2009/10), 1:0, 3:1 (2008/09), 5:1, 2:1 (2007/08), 0:1, 2:4 (2003/04), 5:2, 1:2 (2002/03), 3:2, 2:3 (2001/02), 0:0, 3:0 (2000/01).

So., 16.30: Zillingdorf – Krumbach (Zendeli, Boynuince)

Bitter enttäuscht waren die Zillingdorfer nach dem 2:5 am Samstag in Kirchschlag. Es hätte nicht viel gefehlt und der SVZ wäre der erste Gast gewesen, der einen oder sogar drei Punkte aus dem neuen Weststadion entführt hätte. Der Spielfilm: Der Führungstreffer für die Kirchschlager war eine Initialzündung für die Csank-Mannen. Während Kirchschlag das Spielen einstellte, schlug Zillingdorf erbarmungslos zu. Legionär Raymond Györi (der andere, Csaba Fülöp fiel verletzungsbedingt aus) schlug im Doppelpack zu und brachte seine Mannschaft nach der Pause in Führung. Es sah wirklich gut aus, doch die gelbrote Karte gegen Ewald Boandl war es, die den Zillingdorfern sauer aufstieß. Man fühlte sich von Schiri Gruber benachteiligt, brachte dies in Folge auch zum Ausdruck, ließ sich so vom eigenen Spiel ablenken und bekam im Finish die Rechnung präsentiert. Bis zur 80. Minute hielt der Damm, ehe die Zillingdorfer nach dem 2:3 in der 88. Minute völlig auseinander brachen und sogar noch mit 2:5 vom Platz schlichen. Es ist schwer, eine Niederlage wie diese zu verdauen, deswegen wird es interessant zu sehen sein, wie die Zillingdorfer am Sonntag gegen Krumbach auftreten. Schon im Herbst gelang dort mit dem 3:3 ein Achtungserfolg. Auch diesmal wären Punkte wichtig.

Der Titel war für die Krumbacher nie ein Thema, auch wenn man punktemäßig vor wenigen Wochen noch spekulieren hätte können. Mittlerweile wartet der USC schon seit vier Spielen auf einen vollen Erfolg. Auch im Derby gegen Kirchberg musste man am Ende froh sein, wenigstens einen Punkt mitnehmen zu können. Krumbach konnte diesmal nicht das Spiel aufzuziehen, für das sie sonst so bekannt sind. Es waren die Kirchberger, die aggressiver und entschlossener auftraten und nach einer knappen halben Stunde durch einen Elfer in Führung gingen. Dem USC gelang der schnelle Ausgleich, doch schon bald nach Wiederbeginn liefen die Krumbacher erneut einem Rückstand hinterher. Diesmal war es ein Freistoß, den Nico Fleck passieren lassen musste. Im Finish drückten die Schützlinge von Trainer Willi Hatzl dann auf den Ausgleich, mussten aber bis spät in die Nachspielzeit warten, ehe Jürgen Mautner mit seinem 100. Meisterschaftstor für den USC das 2:2 bewerkstelligen konnte. Das Ziel für das erste Auswärtsspiel des Jahres ist klar: In Zillingdorf sollen drei Zähler her.

Zillingdorf-Form: Gesamt 1-0-4, Heim 0-0-2.

Krumbach-Form: Gesamt 0-3-1, Auswärts 22-5-1.

Die letzten Duelle: 3:3 Hinspiel.

Schlöglmühl spielfrei

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