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14. Runde: Die Topteams untereinander

Sa., 14.00: Trumau – Kirchschlag (Orsolic, Wucherer)

Mitten drin statt nur dabei: Der ASK Trumau spielt bis zuletzt um den Herbstmeistertitel mit. Ein Punkt Rückstand auf Sollenau, nur um ein Tor hinter Krumbach zurück. Das passt so für Musil-Elf. Gewinnt man auch den Sechspunkter gegen Kirchschlag, könnte man dafür sorgen, dass die Ausgangsposition für die Kirchschlager für das Frühjahr immer schlechter wird. Derzeit spielt der ASK nicht überragend, gewinnt seine Spiele aber. Fünf Spiele lang hat Trumau jetzt schon nicht verloren, auch gegen Schlöglmühl war man eigentlich nie in Gefahr. Ein abgefälschter Freistoß von Zoltan Csapai sowie das 2:0 knapp vor der Pause bedeuteten eine frühe Vorentscheidung, auch weil Schlöglmühl in Halbzeit zwei in Unterzahl kaum mehr gefährlich wurde und Trumaus Dauerdruck erst in den Schlussminuten mit dem 3:0 durch Mario Kretl belohnt wurde. Ein gutes Omen für den ASK ist auch die direkte Bilanz gegen Kirchschlag: Trumau ist mit acht Siegen in zehn Duellen so etwas wie der absolute Angstgegner für den USC.

In Kirchschlag geht in den letzten Wochen i die Angst um, den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Höhepunkt der Negativserie war das 1:4 am vergangenen Freitag in Sollenau. Kirchschlag hatte dabei nicht nur Pech mit dem Spielverlauf, sondern haderte auch mit dem Schiedsrichter und mit danach starken Sollenauern. So hatte Gregor Baumgartner bereits in der Anfangsphase einen Hunderter und zählte ein Tor von Baumgartner (Abseits) nicht. Pech auch für Patrick Barbic, der Bekanntschaft mit Beton abseits des Spielfeldes machte und der USC in der folgenden Unterzahl das 1:0 kassierte. Pech auch beim 2:0. Der Freistoß passte via Latte und Rücken von Goalie Stefan Kerschbaumer ins Netz. Zwei weitere Abwehrfehler sorgten für das 4:0 für Sollenau, erst im Finish gelang Tommy Wieser per Hands-Elfer ein Ehrentreffer. Trainer Didi Sachs ist schwer angeschlagen, man munkelt, dass er bei einer weiteren Niederlage in Trumau abgelöst werden könnte. Viel Brisanz also in dieser Partie gegen den Angstgegner Nummer eins.

Trumau-Form: Gesamt 4-1-0, Heim 15-2-0.

Kirchschlag-Form: Gesamt 1-1-3, Auswärts 1-1-3.

Die letzten Duelle: 2:0, 1:0 (2009/10), 3:1, 0:1 (2008/09), 5:2, 4:1 (2007/08), 3:0, 0:2 (2006/07), 2:1, 3:1 (2003/04).

Sa., 14.00: Club 83 WN – Zöbern (Fellinger, Triebl)

Der Club 83 stand gegen topmotivierte Eggendorfer schon nach wenigen Minuten auf verlorenem Posten. Nach sieben Minuten lag man 0:1 hinten, ein weiterer Doppelpack sorgte schon nach einer Viertelstunde für einen 0:3-Rückstand. Auch als ein Eggendorfer mit Gelbrot vom Feld musste, brachte keine Besserung. Der Club kassierte in Überzahl noch vor dem Seitenwechsel das 0:4. Nach der Pause lief es viel besser, auch weil Eggendorf nicht mehr so viel tat, mehr als der Anschlusstreffer durch Christian Kneissl gelang aber nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt fehlte auch schon Christopher Dye, der ebenfalls mit Gelbrot vom Feld musste. Endstand nach 90 Minuten 1:5. Der Club braucht in den letzten beiden Partien unbedingt Punkte, um nicht den Anschluss zu verlieren. Gegen die derzeit starken Zöberner kein leichtes Unterfangen.

Durch einen fulminanten Zwischenspurt hat sich der SC Zöbern ordentlich nach vor gearbeitet, ist seit dem letzten Spieltag nun mehr beste Bezirkstruppe. Es läuft bei der Wachabauer-Elf. Fünf Siege in den letzten sechs Partien sind Zeugnis der guten Arbeit, die derzeit gemacht wird. Die vergangene Woche war mit zwei Siegen gegen Kirchberg und Pottschach sowieso höchst erfolgreich. Nach dem 2:1 gegen die Prenner-Truppe war Zöbern gegen eher schwache Pottschacher ungefährdet. Ein Doppelpack von Zdenek Orsag in der ersten Halbzeit bedeutete die Vorentscheidung. Orsag war überragender Mann am Platz, hätte schon im ersten Abschnitt einen Hattrick erzielen, begnügte sich zweite Halbzeit damit, den Assist zum 3:0 durch Mani Rois zu geben. Überragend war die Leistung nicht, dazu offenbarte man doch die eine oder andere Schwäche. Für diese Partie reichte es aber alle Mal. Beim Club 83 soll es genauso weitergehen.

Club-Form: Gesamt 1-1-7, Heim 0-1-4.

Zöbern-Form: Gesamt 5-0-1, Auswärts 1-0-2.

Die letzten Duelle: 2:3, 0:2 (2006/07), 3:3, 4:2 (2005/06), 5:2, 1:2 (2004/05), 1:3, 3:3 (2003/04).

Sa., 14.00: Pitten – Eggendorf (Simon, Kopp)

Die Pittener waren am Allerheiligen-Wochenende spielfrei. Zeit, um die Köpfe etwas freizubekommen und um Kraft für die beiden letzten Spiele zu tanken. Das nächste Heimspiel gegen Eggendorf wird schwer genug. Die zwei Spiele lang dauernde Ladehemmung (0:5 in Krumbach, 0:0 gegen Pottschach) konnte im letzten Spiel mit dem 3:1 beim Club 83 beendet werden. Restlos überzeugt hat die Götz-Elf dabei aber nicht. Nach dem Anschlusstreffer der Neustädter zum 1:2 musste Pitten doch zittern, ehe Goran Marinkovic im Finish für die Entscheidung sorgte. Gegen Eggendorf wird eine Steigerung notwendig sein. Für die Winterübertrittszeit ist man sich mit dem Wiener Neustädter Pachhammer bereits einig. Pittens Ziele liegen also eher im oberen Bereich der Tabelle.

Das 1:2 vor zwei Wochen in Pottschach war für die Eggendorfer eine bittere Lektion. Man hatte nicht alles gegeben und wurde sofort dafür bestraft. Die Reaktion auf diese Niederlage sah alles andere als schlecht aus. Schon im NÖ-Cup konnte der ASK überzeugen, wurde doch mit Katzelsdorf der Vorjahresmeister der 1. Klasse Süd aus dem Bewerb geworfen. Auch im darauffolgenden Heimspiel gegen den Club 83 lief es für die Eggendorfer wie am Schnürchen. Ein explosiver Beginn sorgte für eine beruhigende 3:0-Führung nach nicht einmal 15 Minuten. Wermutstropfen war der Ausschluss für Patrick Haselbacher nach etwas mehr als einer halben Stunde. Eggendorf war schlussendlich zu stark, um noch was anbrennen zu lassen. Sebastian Matolcsi erhöhte noch vor der Pause, nach dem Wechsel ließ man die Neustädter mitspielen, schlug durch Olli Derfler in den Schlussminuten dann nochmal zu. Will man noch eine Chance haben, ins Titelrennen eingreifen zu können, muss in Pitten ein Sieg her.

Pitten-Form: Gesamt 3-1-1, Heim 2-1-1.

Eggendorf-Form: Gesamt 3-3-1, Auswärts 0-2-2.

Die letzten Duelle: sind schon lange her.

Sa., 14.00: Breitenau – Kirchberg (Habernig, Gilschwert)

Die Pflicht wurde erfüllt, eine richtige Kür wurde es aber nicht. Breitenau siegte in Theresienfeld ohne Probleme mit 7:1 und musste sich doch ärgern, den schwachen und undisziplinierten Gegner nicht zweistellig abgeschossen zu haben. Dabei schien der Kurs am Anfang genau richtig: Marcel Sittlers Doppelpack brachte eine frühe 2:0-Führung. Ein weiterer Doppelschlag von David Gnam bedeutete ein 4:0 nach 26 Minuten. Danach aber riss der Faden, obwohl Theresienfeld schon in der 28. Minute Rot kassierte und ein zweiter Platzverweis nach Seitenwechsel folgt. Erst im Finish lief es dann wieder besser. 7:1 hieß der Endstand. Breitenau ist die Torfabrik der Liga, obwohl Goalgetter Gabor Kasza in Theresienfeld gar nicht mitwirkte. Dafür traf Gnam dreifach, womit er sein Torekonto auf zehn erhöhte. Im Heimspiel gegen Kirchberg soll weiter gepunktet werden.

Mit dem 6:0 gegen Zillingdorf gelang dem USV Kirchberg ein wichtiger Befreiungsschlag. Die Partie hätte nicht besser beginnen können, Florian Lengl verwandelte einen Freistoß zur frühen Führung. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die erst im Finish der ersten Hälfte die entscheidende Wendung erfuhr. Drei Tore in den letzten Minuten vor der Pause sorgten für Jubel und die Entscheidung. Kirchberg setzt auch nach Wiederbeginn nach, schnell ließ es 5:0. Zillingdorf spielte zwar auch danach mit, ein Tor gelang aber nur der Prenner-Elf. Am Ende waren Flo Lengl und der dreifache Torschütze Stefan Vollnhofer die stärksten Akteure. Kirchberg hat Anschluss ans Tabellenmittelfeld geschafft, in den letzten beiden Spielen sollen aber noch Punkte her. Vielleicht schon in Breitenau, obwohl zuletzt auswärts nur in Theresienfeld ein Dreier gelang.

Breitenau-Form: Gesamt 2-1-1, Heim 2-2-0.

Kirchberg-Form: Gesamt 2-0-1, Auswärts 1-2-5.

Die letzten Duelle: 1:1, 2:1 (2009/10), 1:2, 2:5 (2008/09).

Sa., 14.00: Schlöglmühl – Theresienfeld (Sordje, —)

Im Duell der beiden Ligaschlusslichter ist Schlöglmühl voll gefordert. Ein Sieg muss her, um die Situation nicht schon im Winter hoffnungslos werden zu lassen. Ein Punkt in den letzten sechs Spielen ist zu viel wenig für die Ansprüche beim ASK. Der Abstieg in die letzte Klasse droht, alle Kräfte müssen gebündelt werden. In Trumau kämpfte die Strasser-Elf zwar brav, aber allein schon das Wort „brav“ ist im Abstiegskampf eigentlich schon bezeichnend. Auch wenn die Gegentore (der Freistoß beim 0:1 abgefälscht, beim 0:2 reklamierte Schlöglmühl Abseits) unglücklich fielen, hatte man nie das Gefühl, dass Atabinen & Co. den Trumauern gefährlich werden könnten. Eine Schwächung bedeutet auch die rote Karte für Werner Matzka Anfang der zweiten Halbzeit, auch wenn der Platzverweis mehr als hart ausfiel. Gelingt gegen Theresienfeld kein Sieg, wäre es fast schon eine Bankrotterklärung. Soweit soll es aber nicht kommen.

Langsam aber sicher ergibt sich der SC Theresienfeld in seinem Schicksal. Punkte sind nicht in Sicht, auch wenn es am Samstag zum unmittelbaren Tabellennachbarn geht, wäre eine immense Steigerung nötig, um in Schlöglmühl zu überraschen. Auch gegen Breitenau wurde dasselbe Spiel gespielt. Schon zur Pause war alles gegessen, Theresienfeld lag bisher noch in jedem Meisterschaftsspiel dieser Saison zur Pause bereits in Rückstand. Nach 26 Minuten stand es 0:4, kurz darauf schimpfte Stefan Horvath derart lauthals auf den Schiri ein, dass diesem gar nichts anderes übrig blieb, als Horvath auszuschließen. Nach Seitenwechsel musste auch Stefan Holzinger wegen einer Tätlichkeit vom Feld. Mit sieben Gegentoren kam der SCT am Ende gut davon, dem eingewechselten Patrick Krenner gelang am Ende sogar ein Ehrentreffer.

Schlöglmühl-Form: Gesamt 0-1-5, Heim 0-2-6.

Theresienfeld-Form: Gesamt 0-1-22, Auswärts 0-0-19.

Die letzten Duelle: 2:3, 0:4 (2001/02).

So., 15.00: Krumbach – Sollenau (Gwandner, Trieb)

Mit sechs Punkten in drei Tagen war das Wochenende für den USC Krumbach ein Riesenerfolg. Platz zwei heißt der Lohn für ein 3:0 in Hirschwang sowie ein 2:1 gegen Pottschach. Leichter tat man sich auf jeden Fall am Freitag in Hirschwang, als Krumbach gegen stark ersatzgeschwächte Hirschwanger nie in Gefahr geriet und relativ problemlos zu lockeren drei Punkten kam. Schwieriger war die Angelegenheit da schon am Feiertag, als die Hatzl-Elf gegen Pottschach früh in Rückstand geriet und sich danach schwer tat, zwingende Torchancen u erspielen. Je länger die Partie dauerte, desto ideenloser wurde der USC. Doch ein Doppelschlag innerhalb einer Minute sorgte doch noch für Jubel beim Krumbacher Anhang. Christian Stacherl mit einem Kopfball sowie Petr Gajan, der eine mustergültige Hereingabe sicher verwertete, stellten die Partie auf den Kopf. Im Schlager der Runde am Sonntag könnte der Aufsteiger mit einem Sieg gegen Sollenau sogar die Tabellenführung übernehmen.

Der SC Sollenau marschiert derzeit durch die Liga, das 4:1 gegen Kirchschlag war der siebente Sieg in Serie. Nur wenige rechneten mit einem derart klaren Ergebnis. Zunächst verlief die Partie auch nicht so klar, wie es der Pausenstand von 3:0 für Sollenau vermuten lässt. Kirchschlag war ebenbürtig, Sollenau hatte aber das Glück des Tüchtigen. Erst ab dem 3:0 durch David Hofer war die Husar-Elf die bessere Mannschaft. Die Fehler des Gegners wurden eiskalt ausgenutzt, das 4:0 nach Wiederbeginn durch Michael Malota, der auch schon das erste Tor erzielt hatte, ließ den Anhang der Sollenauer jubeln. Damit war die Partie gelaufen. In Krumbach erwartet die Sollenauer ein topmotivierter Gegner, der alles versuchen wird. Bleiben die Husar-Schützlinge konzentriert, ist mit einem interessanten Spiel am Sonntag zu rechnen.

Krumbach-Form: Gesamt 34-8-1, Heim 18-3-1.

Sollenau-Form: Gesamt 7-0-0, Auswärts 3-0-0.

Die letzten Duelle: sind schon länger her.

Zillingdorf spielfrei

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