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11. Runde: Interessante Derbies am Programm

Fr., 17.45: Sollenau – Breitenau (Zendeli, Coskun)

Still und leise haben sich die Sollenauer an die Tabellenspitze herangepirscht, auch weil die Konkurrenten sich gegenseitig die Punkte wegnehmen. Ein Punkt fehlt der Husar-Elf noch auf den ersten Platz, die Form stimmt jedenfalls. Beim 3:1 in Zillingdorf mussten die Fans ziemlich lange warten, bis der Sieg in trockenen Tüchern lag. Sollenau war von Beginn an die klar besser Elf, versäumte es jedoch, nach dem 1:0 nachzulegen. So kam Zillingdorf durch einen seiner wenigen Angriffe zum Ausgleich. Hofer&Co. vergaben die besten Chancen, ehe man in der zweiten Hälfte dann doch die fälligen Treffer erzielen konnte. Auch für das schwere Heimspiel gegen unberechenbare Breitenauer gilt der SCS als Favorit, bisher gewann man in dieser Saison alle Heimspiele, hat also noch eine weiße Weste.

Tore sind derzeit bei den Spielen mit Breitenauer Beteiligung fast schon garantiert. Nach den sieben Toren in Zöbern, wo die Waldherr-Elf eine Niederlage einstecken musste, klappte es im Heimspiel gegen Hirschwang besser. Hin und her ging es in dieser Partie, das bessere Ende hatten jedoch für die Breitenauer für sich. Nachdem die Gäste die ersten Chancen hatten, sorgte Gabor Kasza per Freistoß für die Führung, die nicht hielt, weil die Hirschwanger per fragwürdigem Elfer ausgleichen konnten. Auch nach Wiederbeginn dasselbe Spiel: Breitenau führte, Hirschwang glich aus. Im Finish nutzte Kasza einen Abwehrfehler der Gäste, um mit seinem dritten Tor (er hält jetzt bei elf Volltreffern, Platz eins in der Schützenliste) das 3:2 zu erzielen. David Gnam gelang mit einem Heber aus 35 Metern dann sogar der furiose Schlusspunkt. Wollen die Breitenauer den Anschluss an die Spitze nicht verlieren, wird sich vor allem im Defensivverband steigern müssen.

Sollenau-Form: Gesamt 5-0-1, Heim 18-3-0.

Breitenau-Form: Gesamt 4-1-1, Auswärts 2-0-1.

Die letzten Duelle: schon länger her.

Fr., 19.30: Hirschwang – Schlöglmühl (Kijas, Reigl)

Ohne Punkte kehrten die Hirschwanger aus Breitenau zurück. Zu Beginn hatte man Pech, als Vladimir Beker und Andi Staufer den Pfosten trafen. Dann kehrte allerdings das Glück zurück, denn nach dem 0:1 aus einem Freistoß war der Foulelfmeter für die Füllenhals-Elf (Ball an die Hand) doch ziemlich glücklich. Philipp Stummer beschwerte sich nicht und verwertete. Nach dem Wechsel zogen blöde Fehler der Hirschwanger Elf den Nerv. Den neuerlichen Rückstand glichen die Hirschwanger mit einem Breitenauer Eigentor aus, doch beim 3:2 (Abwehr zu weit aufgerückt) sah Hirschwang nicht gut aus. Kasza mit seinem dritten Treffer war schließlich der Sargnagel, das 4:2 aus über 35 Metern passte genau ins Bild. Im Derby bietet sich die Gelegenheit, Wiedergutmachung zu betreiben. Der SCH ist klarer Favorit, man sei aber gewarnt vor der Kampfkraft der Schlöglmühler. Ein Selbstläufer ist das keiner.

Dunkle Gewitterwolken brauen sich derzeit über Schlöglmühl zusammen. Speziell in den Heimspielen schlagen die ASK-Fans derzeit die Hände über dem Kopf zusammen. Nach dem 0:4 gegen Kirchschlag, dem 1:4 gegen Pottschach und dem 1:5 gegen Pitten kassierte die Strasser-Elf mit dem 0:5 gegen Zöbern den bisherigen Negativhöhepunkt. Der Trainer ist erwartungsgemäß angeschlagen, viele Chancen wird er nicht mehr bekommen. Ausgerechnet im Derby in Hirschwang erhofft man sich, dass die Schlöglmühler die Wende erreichen. Schwer genug, das Selbstvertrauen ist jedenfalls völlig weg, was beim Debakel gegen Zöbern allerorts zu sehen war. Nur den Paraden von Torhüter Eric Massing war es zu verdanken, dass der ASK keine Jahrhundertpleite erlitt. Hoffnung: In den letzten Auswärtsspielen präsentierte sich die Strasser-Elf deutlich stärker.

Hirschwang-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 3-0-0.

Schlöglmühl-Form: Gesamt 0-0-3, Auswärts 2-0-1.

Die letzten Duelle: 2:1, 0:2 (2009/10), 0:5, 1:1 (2006/07), 1:2, 3:1 (2005/06).

Sa., 15.00: Eggendorf – Krumbach (Veigl, Triebl)

22 Heimspiele lang waren die Eggendorf vor dem letzten Samstag auf eigener Anlage ungeschlagen. Im Schlager gegen Kirchschlag wäre es fast zum Ende dieser imposanten Serie gekommen. Der Gast aus der Buckligen Welt führte in Eggendorf zur Pause mit 2:0 und schien den Eggendorfern den Nachmittag ordentlich zu vermiesen. Doch eine furiose Anfangsphase der zweiten Halbzeit änderte alles: Martin Bauer und Ramazan Atabay sorgten für den schnellen Ausgleich. In der letzten halben Stunde war dann alles drin. Eggendorf hätte gewinnen können, hätte sich aber nicht beschweren können, hätte man noch verloren. So ist weiter alles drin. Im Duell der Aufsteiger will die Stögerer-Elf voll punkten, beim 0:0 im Cup vor der aktuellen Saison tat man sich gegen Krumbach ziemlich schwer.

Wenn Mannschaften oft schlecht spielen und trotzdem gewinnen, zeugt das meistens von Klasse. Auch für die Krumbacher könnte das in den letzten beiden Spielen zutreffen. Sowohl gegen den Club 83, als auch im Heimspiel gegen Pitten hätte die Partie einen anderen Ausgang nehmen können. Gegen Pitten gelang den Krumbachern zwar durch Michi Freiler die frühe Führung, danach spielten jedoch nur mehr die Pittener. Bis zur Pause war der USC faktisch ausschließlich mit Abwehrarbeit beschäftigt, erst nach Wiederbeginn klappte es besser, wobei es auch der Spielverlauf gut mit der Hatzl-Elf meinte. Das schnelle 2:0 nach Wiederbeginn spielte genauso in die Karten wie der Weitschuss-Treffer zum 3:0. Die zwei Konter in der Schlussphase sorgten für einen Kantersieg, der nach Analyse des Spielverlaufs nicht den Tatsachen entsprach. Das Motto: Egal! In Eggendorf erwartet Krumbach eine schwere Mission, die 25 Spiele dauernde Auswärtsserie ist in Gefahr.

Eggendorf-Form: Gesamt 30-6-1, Heim 19-4-0.

Krumbach-Form: Gesamt 31-7-1, Auswärts 21-4-0.

Die letzten Duelle: 0:0 (NÖ-Cup 2010/11).

Sa., 15.00: Theresienfeld – Kirchberg (Gruber, Toran)

In der spielfreien Woche tat sich bei den Theresienfeldern nicht viel. Was soll man auch machen nach dem bisherigen Saisonverlauf. Erst jetzt im Finish wird man wirklich sehen, ob man sich im Winter noch Hoffnungen auf ein Wunder machen darf. In den letzten fünf Spielen müssten fast schon drei Siege her, um wenigstens ein bisschen träumen zu können. Wenn man sich die bisherigen neun Spiele (41 Gegentreffer) ansieht, ein fast schon unmögliches Unterfangen. Gegen Kirchberg startet der SCT einen neuerlichen Versuch, zu einem Erfolgserlebnis zu kommen. Mit 24 Spielern verbrauchte Trainer Ober die zweitmeisten (hinter Sollenau, 26). Kein Zeichen für Kontinuität.

Ungläubige Gesichter auf und neben dem Platz am vergangenen Samstag. Da führte der USV Kirchberg gegen Trumau zur Pause mit 1:0 (Torschütze Stefan Vollnhofer), war die klar bessere Mannschaft und hätte zur Pause durchaus höher führen können. Doch nach dem Schlusspfiff hatte der USV trotzdem klar verloren. Was war passiert? Als der Trumauer Regisseur Csapai nach Wiederbeginn Gelbrot sah, verloren die Kirchberger überraschend den roten Faden. Als dann auch noch Mario Holzer mit Gelbrot vom Feld musste, rannte Kirchberg kopflos ins Verderben. 1:3 hieß es am Ende, eine bittere Pille für die Prenner-Elf, die sich nach starker erster Hälfte eigentlich drei Punkte erträumt hatte. In Theresienfeld zählt für die Kirchberger nichts anderes als ein Sieg.

Theresienfeld-Form: Gesamt 0-1-20, Heim 0-1-8.

Kirchberg-Form: Gesamt 0-0-2, Auswärts 0-2-4.

Die letzten Duelle: 4:0, 4:3 (2001/02).

So., 15.00: Zöbern – Kirchschlag (Sordje, Pischl)

Rechtzeitig zum Lokalderby gegen Kirchschlag arbeiteten sich die Zöberner in eine starke Form. Nach dem 4:3 daheim gegen Breitenau gewann man in Schlöglmühl gleich mit 5:0. Ein überragender Sieg, der möglich war, weil zum einen die Schlöglmühler ganz schwach agierten, zum anderen, weil Alt-Goalgetter Richard Plank noch einmal einen Spitzentag aus seinen Beinen schüttelte und drei Treffer zum klaren Erfolg beisteuerte. Das Selbstvertrauen scheint grenzenlos, also passt es, dass mit dem USC Kirchschlag der Lokalrivale ins Au-Stadion kommt. Die Wachabauer-Truppe wird jedenfalls bis in die Zehenspitzen motiviert in dieses Derby gehen. Nur über den Kampf wird man die Außenseiterrolle zu seinen Gunsten nutzen können.

Zwei verlorene Punkte: So lautete das Motto beim USC Kirchschlag nach dem 2:2 im Schlagerspiel in Eggendorf. Da führten die Kirchschlager durch Tore von Tommy Wieser und Gernot Baumgartner zur Pause mit 2:0, und trotzdem brachte man den Vorsprung nicht über die Bühne. Keine Frage: Die Eggendorfer gaben speziell nach Wiederbeginn ordentlich Gas, trotzdem hätte man sich von der Sachs-Elf mehr Ruhe erwartet. Stattdessen machte man sich mit etlichen Fehlern im Spielaufbau das Leben schwer. Da nutzte es auch nichts, dass man im Finish dem Sieg dann eigentlich doch näher war. Ein bisschen schwächelt der USC, es ist eine wichtige Phase, keine Frage. Auch das Derby in Zöbern wird zu einer ganz heißen Partie für die Venedigstädter.

Zöbern-Form: Gesamt 3-0-1, Heim 3-0-1.

Kirchschlag-Form: Gesamt 9-3-1, Auswärts 10-2-1.

Die letzten Duelle: 3:1, 3:6 (2009/10), 1:2, 0:3 (2008/09), 4:2, 1:6 (2007/08), 1:3, 1:3 (2006/07), 2:1, 1:1 (2003/04).

So., 15.00: Trumau – Zillingdorf (Pansky, Otti)

Nach dem vergangenen Wochenende sind die Trumauer wieder mitten drin im Titelkampf. Weil die Federn ließen, konnte Trumau Punkte gut machen, liegt nun wieder ex aequo mit Kirchschlag (allerdings hat man die schlechtere Tordifferenz) an der Spitze. Dabei hätte sich die Bosch-Elf in Kirchberg fast selbst einen Umfaller geleistet. Denn in der ersten Hälfte waren die Trumauer weit von einem Punktgewinn, geschweige denn von einem Sieg entfernt. Kirchberg führte verdient 1:0, nur Igor Handzic im Trumauer Tor verhinderte einen höheren Rückstand. Als dann auch noch Mittelfeldmotor Zoltan Csapai mit einem Platzverweis vom Feld musste, sah man schon die Felle davonschwimmen. Doch Trumau riss sich zusammen und drehte die Partie noch. Es war der eingewechselte Ranko Budic, der auch schon in der U23 getroffen hatte, und bei seinem Comeback mit einem Doppelpack den Unterschied ausmachte. Gegen Zillingdorf ist ein weiterer Dreier fix eingeplant.

Bei seinem Trainerdebut musste Neo-Zillingdorf-Coach Wolfgang Csank ausgerechnet gegen die aufstrebenden Sollenauer ran. Der SVZ ging zwar motiviert in die Partie, musste sich aber schnell eingestehen, dass die Sollenauer doch um eine Klasse besser sind. Dabei hielten sich die Zillingdorfer trotz der klaren Chancenüberzahl für die Gäste bis nach der Pause prächtig, kamen durch eine Einzelaktion von Daniel Pletz sogar zum überraschenden Ausgleich, konnten ihr Defensivkonzept aber nicht bis zum Ende durchhalten. Zwei Gegentreffer in der letzten halben Stunde bedeuteten die erwartete Niederlage. Auch in Trumau ist der SVZ klarer Underdog, ein Punkt wäre wohl eine Sensation.

Trumau-Form: Gesamt 16-3-1, Heim 13-2-0.

Zillingdorf-Form: Gesamt 1-3-6, Auswärts 0-3-2.

Die letzten Duelle: 1:0, 3:2 (2009/10).

Club 83 WN spielfrei

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