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KM Berichte 2013/14

Zu spät aufgewacht: SVSF in Aspang 1:2

Zu spät aufgewacht: SVSF in Aspang 1:2

Es hätte der perfekte Samstag werden können. Nach U13, U14 und U23 hatte auch die Kampfmannschaft Matchball. Nach dem 1:1 von St. Egyden am Nachmittag gegen Natschbach hätte ein Sieg in Aspang zum Herbstmeistertitel gereicht, so aber war man nach 97 Minuten knapp unterlegen, zu spät wachte der SVSF auf.

 

Aber alles der Reihe nach! In den ersten zehn Minuten wirkte der SVSF sehr aggressiv und entschlossen. Spielertrainer Harry Bock verpasste seiner Mannschaft ein diesmal eher defensiveres Konzept mit nur einem Stürmer. Man überließ den Hausherren das Spiel. Diese nahmen das Geschenk nach etwa zehn Minuten an und übernahmen das Kommando. In der 11. Minute der Ungar Jager mit einem ansatzlosen Schuss, bei dem sich Max Krachler auszeichnen konnte. In der 15. Minute verpasste ein Aspanger eine Flanke. Und am knappesten war Aspang in der 21. Minute am 1:0 dran. Jager traf nach einem Stanglpass zum vermeintlichen 1:0. Schiri Korda entschied auf Abseits, der letzte Stangler war nie und nimmer Abseits, eher noch der erste Pass auf Hartl. Ärger beim SCA, Glück für den SVSF.

 

Nun kam auch der SVSF besser ins Spiel. Bei einem Weitschuss von Daniel Pichler hatte SCA-Goalie Sahlenegger Mühe (23.), beim folgenden Corner kam Zoki Radulovic relativ frei zum Kopfball, verzog aber (24.). Einen Sitzer hatten auch die Aspanger noch vor der Pause. Nach einem Stangler traf der Heimkicker den Ball freistehend nicht richtig (40.). Das 0:0 zur Pause war für den SVSF leicht schmeichelhaft. Nach Wiederbeginn dauerte es drei Minuten, ehe den Aspangern das 1:0 gelang.

1:0 (48.): Seitlich ein Pass in die Tiefe auf Grabner (Abseits? Knappe Entscheidung!), der mit der Hereingabe auf Luef, der nur mehr ins leere Tor einschieben musste.

Jetzt war der SVSF gefordert, noch aber änderte sich wenig. Aspang hatte durch Hartl (Kopfball knapp vorbei, 58.) und Grabner (61., Krachler mit glänzender Reaktion) gute Chancen auf das 2:0. Nach einer Stunde drehte der Coach um. Harry Bock schickte sich selbst nach vor an die Front, Bernhard Stix übernahm den Liberoposten. Das zeigte Wirkung! Der SVSF war nun Herr am Platz und machte Druck. Eine Flanke von Slobodan Mazic (67., Sahlenegger klärte) sorgte für Gefahr. In der 69. Minute hätte Pottschach den Ausgleich fast schon erzielen müssen. Nach einer Flanke von Slobo Mazic scheiterten zuerst Radulovic und dann auch noch Bock am herausragenden Sahlenegger im Aspanger Tor. Bei einem Kopfball von Daniel Pichler (71.) hatte so mancher schon den Torschrei auf den Lippen. Mitten in die Drangphase schlug Aspang eiskalt zu.

2:0 (72.): Nach einem Outeinwurf wurde Larnsack ungenügend attackiert. Sein Schuss wurde noch abgefälscht, dadurch senkte sich der Ball unhaltbar über Krachler ins Netz.

Der SVSF gab nicht auf, bereits in der 75. Minute schrammte man wieder knapp an einem Tor vorbei. Nach Flanke von Daniel Pichler köpfte Slobodan Mazic aber nur an die Latte. Die Zeit verstrich, je länger die Partie dauerte, desto verzweifelter wurden die Pottschacher Versuche. Bis spät in die Nachspielzeit hielt der SCA dem Druck stand. In der 95. Minute plötzlich Elfmeteralarm.

2:1 (96.): Zoran Radulovic schindet gegen Rene Sahlenegger den Elfmeter heraus. Foul war´s wohl keines, für Sahlenegger hatte das Foul Folgen, er sah Gelbrot. Weil das Austauschkontingent erschöpft war, stellte sich Hartl ins Tor. Gegen den Elfer von Mazic war er machtlos.

Dann war aber auch schon Schluss. Fazit: Pottschach eine Stunde lang zu defensiv, traute sich zu wenig zu. Aspang nutzte das aus, schnelle Passes in die Tiefe sorgten immer wieder Gefahr für hochstehende Pottschacher. Erst mit dem taktischen Wechsel fand der SVSF besser in die Partie. Leider kassierte man das tödliche 2:0, ansonsten wäre mindestens ein Punkt im Bereich des Möglichen gewesen. Für die Herbstmeisterschaft bedeutet das, dass Aspang nun die besten Karten hat. Pottschach wird mit maximal fünf Punkten Rückstand in die Rückrunde gehen. Das ist einzuholen. Ein großer Dank gilt den SVSF-Fans, die für Heimspielatmosphäre sorgten und den Verlierern nach Spielende mit Sprechchören aufmunternden Applaus und Trost zollten…

 

SVSF: Krachler, Bock, Breitenecker, Fahrner, Stix, Marku, Röcher, Krenosz (70. Kleinander), Mazic, Pichler, Radulovic.

 

Tore: 1:0 (48.), 2:0 (72.), 2:1 (96.E) Mazic (F: Radulovic).

 

GK: Aspang (8. Foul, 59. Foul, 76. Foul, 84. Zeitspiel, 95. Foul); Krenosz (57. Foul), Kleinander (92. Foul).

 

GR: Aspang (84.+95.).

 

SR Korda: beim Abseitstor für Aspang falsch gelegen, beim 1:0 (Abseits oder nicht?) fraglich, der Elfer zum 2:1 dürfte auch keiner gewesen sein.

 

Schlossparkstadion Aspang, 420 Zuschauer.

Fotos: Günter Benisek und Franz Amschl.

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