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7. Runde: Interessante Derbies am Speiseplan

Fr., 19.30: Hirschwang – Theresienfeld (Müller, Drazic)

Hätte vorher jemand den Hirschwangern einen Punkt in Trumau angeboten, hätten ihn Trainer Thomas Füllenhals und Co. dankbar angenommen. Nach 90 gespielten Minuten war man zwar immer noch zufrieden, war sich aber bewusst, dass zwei Punkte mehr drin waren. Das frühe Kontertor durch Vladimir Beker spielte den Hirschwangern in die Karten. Danach traf Philipp Stummer aus einem Freistoß die Latte. Die Rax-Kicker hatten zwar bei einem Pfostentreffer der Trumauer ebenfalls Glück, weil sich der SCH aber in nummerischer Überzahl nicht richtig traute, auf den Sieg loszugehen, blieb es beim 1:1. Gegen die punktelosen Theresienfelder ist ein Dreier eingeplant, auf Platz eins der Böse Buben-Rangliste liegt Thomas Schmid (Ex-SVSF), der in bisher jedem der fünf Saisonspiele eine gelbe Karte kassierte.

Kaum Hoffnung derzeit bei den Theresienfeldern: Sechs Versuche, sechs zum Teil klare Niederlagen. Gegen Zöbern lag der SCT einmal mehr schnell zurück, bäumte sich dann aber vor der Pause kurz auf, konnte auch nach dem 0:2 noch durch einen verwandelten Elfmeter von Stefan Holzinger verkürzen. Richtig in Reichweite lag der Punkt dann aber nie, weil die überlegenen Zöberner dann schnell noch zweimal zuschlugen. Zu den ellenlangen Liste der Fehlenden gesellte sich auch noch Patrick Pucher (Muskelfasereinriss) dazu. Für Hirschwang schaut die Personalsituation schon wieder besser aus: Mit Philipp Schordje, Mehmet Celebi, Stefan Horvath und Werner Harkopf kehren vier Mann in die Mannschaft zurück. Das ändert aber nichts daran, dass Theresienfeld auch in Hirschwang klarer Außenseiter sein wird.

Hirschwang-Form: Gesamt 1-1-0, Heim 5-1-1.

Theresienfeld-Form: Gesamt 0-1-17, Auswärts 0-0-16.

Die letzten Duelle: 0:1, 0:2 (2000/01), 3:1, 4:3 (1999/2000).

Sa., 16.00: Eggendorf – Zillingdorf (Kijas, Klenner)

In Eggendorf spricht man vom Spiel des Jahres. Das Derby gegen Zillingdorf steht auf dem Plan. Ziel ist natürlich ein Sieg. Eggendorf ist auch klarer Favorit, zumindest wenn es um das berühmte Papier geht. Zuletzt zogen beim ASK aber erstmals Gewitterwolken auf. Das 1:2 in Kirchberg bedeutete die erste Niederlage seit 32 Spielen. Ein ganz neues Gefühl, zuletzt kassierte man eine Pleite im Juni 2009, und zwar ausgerechnet gegen Zillingdorf. Dabei sah es anfangs auch in Kirchberg nach weiteren Punkten aus. Martin Bauer staubte nach einem Lattentreffer ab, die Führung hielt bis zur 70. Minute, ehe die Kirchberger dann verdientermaßen (wenn man ehrlich ist) die Partie noch drehen konnten. Pech hatte Eggendorf am Ende trotzdem, denn der eingewechselte Christopher Fuchs traf kurz vor dem Ende Aluminium. Zu Gute halten muss man der Stögerer-Elf die derzeit etwas angespannte Personalsituation: Jetzt fällt auch noch Oliver Derfler wegen seiner roten Karte in Kirchberg aus.

Ein Derby hat bekanntlich eigene Gesetze. So oder so ähnlich könnte das Motto der Zillingdorfer für das Derby in Eggendorf heißen. Das Auswärtsspiel kommt der Obmann-Truppe durchaus recht, immerhin ist man auf fremden Plätzen in dieser Saison noch unbesiegt und konnte dabei immerhin in Schlöglmühl, Krumbach und auf dem Flugfeld punkten. Da es für das Unentschieden aber nur einen Punkt gibt und der SVZ daheim jedes Spiel verlor, liegt man nur auf dem vorletzten Platz. Abstiegskampf garantiert. Beim klaren 0:4 gegen Pitten führten zwei herrliche Freistoßtreffer zum schnellen 0:2-Rückstand. Danach hatte man nie das Gefühl, dass die Zillingdorfer nochmal ins Spiel zurückkehren könnten. Am Ende fiel die Niederlage bitter aus, zudem fielen mit Tormann Markus Schwarz und Martin Kettler im Finish aus.

Eggendorf-Form: Gesamt 28-4-1, Heim 17-3-0.

Zillingdorf-Form: Gesamt 0-3-3, Auswärts 1-3-0.

Die letzten Duelle: 1:1, 1:3 (2008/09), 2:6, 0:10 (2007/08), 1:1, 0:3 (2006/07), 0:4, 2:3 (2005/06), 3:3, 0:4 (2004/05), 2:6, 0:0 (2003/04), 2:2, 0:0 (2002/03).

Sa., 16.00: Pitten – Breitenau (Sordje, Hintersteininger)

Derbytime nicht nur in Eggendorf, sondern auch in Pitten, wo die beiden Kontrahenten derzeit einen Positiv-Lauf bestreiten. Bei den Pittenern ist der schlechte Saisonstart bereits Geschichte, mit drei klaren Siegen und 16:1-Toren hat sich die Götz-Elf auf den siebenten Platz nach vor gearbeitet und liegt nur wegen der etwas schlechteren Tordifferenz hinter dem aktuellen Gegner. Die Erfolgsgaranten in Zillingdorf waren die beiden serbischen Legionäre Andras Strapak und Goran Marinkovic. Sie teilten sich je zwei Tore, dass Strapak zudem fast jeden Freistoß im Tor unterbringt, hat sich auch schon herumgesprochen. Das Trio Özdemir/Strapak/Marinkovic zeichnete bisher für 17 der 18 bisher erzielten Treffer verantwortlich.

Breitenau ist zwar tabellentechnisch auf dem richtigen Weg, so richtig glücklich ist man aufgrund der fehlenden Konstanz aber nicht. Nach dem fulminanten 6:0-Triumph in Pottschach gab es beim 1:0 gegen den Club 83 nur Schmalkost. Ein Tor des derzeit in Topform agierenden Ungarns Gabor Kasza entschied die Partie. Fast hätte Kasza noch ein zweites Tor erzielt, er scheiterte aber am Pfosten. In der Torschützenliste liegt der Legionär nur mehr einen Treffer hinter Kirchschlags Tommy Wieser. In Pitten erwartet die Waldherr-Elf ein schweres Spiel. Viel wird davon abhängen, ob die Breitenauer Kicker das oben erwähnte Trio „Ö/S/M“ in den Griff bekommen. Gelingt dieses Vorhaben, ist die Chance groß, den dritten Sieg in Folge einzusacken.

Pitten-Form: Gesamt 3-0-0, Heim 1-1-3.

Breitenau-Form: Gesamt 2-0-0, Auswärts 1-0-3.

Die letzten Duelle: 2:4, 0:2 (2009/10), 5:0, 5:0 (2008/09).

Sa., 16.00: Club 83 WN – Schlöglmühl (Kuzat, Triebl)

Die Clubberer waren sich vor dem Meisterschaftsstart bewusst, dass das heuer eine enorm schwierige Saison wird. Jetzt scheint wirklich fix: Es geht heuer um nichts anderes als um den Klassenerhalt. Will man über dem Strich bleiben, muss man besonders daheim dort weitermachen, wo man bisher aufgehört hat. Auf dem Flugfeld sind die 83er noch ungeschlagen (Sieg gegen Theresienfeld, Remis gegen Sollenau und Zillingdorf). Das allein reicht aber nicht, denn auswärts konnten die Mannen von Trainer Günther Pürzl noch kein einziges Korn mit nach Hause nehmen. Auch in Breitenau präsentierte man sich zwar wacker, die Killer vor dem Tor fehlten aber, kein Wunder, bisher wartet der Club auswärts noch auf den ersten Treffer. Gut, dass jetzt wieder ein Heimspiel wartet, und zwar ein enorm wichtiges. Siegt man gegen Schlöglmühl, könnte man sich einen kleinen Punktepolster auf die Abstiegsplätze erarbeiten.

Lange Gesichter in Schlöglmühl nach dem 1:4 daheim im Derby gegen Pottschach. Dabei schien man nach dem überraschenden 2:1 vor zwei Wochen in Krumbach auf dem Weg zurück zur Normalform. Doch gegen den SVSF präsentierte sich die Strasser-Elf einmal mehr auf eher schwachem Niveau. Speziell offensiv brachte der ASK bis auf das Anschlusstor durch Adrian Pentek und zwei Lattentreffer durch Ayhan Atbainen gar nichts zusammen. Auch hinten offenbarten sich Schwächen. Libero Christoph Rauscher kam im Strafraum zweimal zu spät, verschuldete dadurch zwei Elfmeter und kassierte auch noch Gelbrot. Er fehlt damit im so wichtigen Auswärtsspiel in Wr. Neustadt. Dort muss unbedingt ein Punktgewinn her, will man nicht in der Abstiegszone versinken.

Club 83-Form: Gesamt 1-2-3, Heim 6-4-0.

Schlöglmühl-Form: Gesamt 1-1-4, Auswärts 2-0-1.

Die letzten Duelle: 2:0, 0:1 (2006/07), 1:2, 1:0 (2005/06).

Sa., 17.30: Sollenau II – Trumau (Zilic, Scheidl)

Die Sollenauer hatten eine Woche frei, waren aber zufrieden, weil die Kontrahenten an der Spitze allesamt Federn lassen mussten. Der Rückstand auf die Spitze ist mit sieben Punkten ziemlich groß, viele Punkte darf man nicht mehr herschenken, wenn man doch noch den Sprung an die Spitze schaffen will. Wenngleich man nicht vergessen darf, dass die ewige Ungewissheit, wer überhaupt zur Verfügung steht, doch kein einfaches Unterfangen für Spielertrainer Thomas Husar ist. Husar selbst steht nach dem Absitzen seiner Sperre wieder in der Formation. Auch sonst könnten einige „Granden“ wieder in die Mannschaft zurückkehren, zumal am Dienstag beim Sportklub nur Andre Gehringer vom bisher eingesetzten II-Kader mit dabei war und Sollenau I am Freitag im ÖFB-Cup gegen den LASK spielt.

Trumau liegt nach wie vor in der Tabelle auf Platz eins. Gegen Hirschwang musste man sich mit einem 1:1 begnügen, weil die Trumauer nach dem frühen Rückstand nur schwer ins Spiel fanden. Ein Elfer, verwandelt durch Arbi Araks war notwendig, um wenigstens einen Punkt einzusacken und eine überraschende Heimniederlage zu verhindern. Im Finish hatte man dann noch Pech: Zuerst musste Gabrijel Jurkic mit Rot vom Feld (er fehlt gegen Sollenau), dann traf Zoltan Csapai aus einem Freistoß nur den Pfosten. Die Partie birgt eine gewisse Brisanz. Der ASK Trumau war der größte Gegner des NÖFV, die Sollenauer Zweiergarnitur in die 1. Klasse Süd einzustufen. Die Verbitterung darüber ist wohl der größte Motivator, in Sollenau ordentlich zur Sache zu gehen.

Sollenau-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 16-3-0.

Trumau-Form: Gesamt 14-3-0, Auswärts 7-1-0.

Die letzten Duelle: 1:0, 3:4 (2002/03).

So., 16.00: Zöbern – Kirchberg (Celenkovic, Gilschwert)

Der SC Zöbern fuhr den erwarteten Pflichtsieg in Theresienfeld ein, tat sich dort aber doch etwas schwer, früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Dominanz in der ersten halben Stunde wurde nur mit der 1:0-Führung durch Pavel Orsag belohnt, vor der Pause musste man sogar zwei Chancen auf den Ausgleich zulassen. Auch nach dem 2:0 war die Entscheidung noch nicht gefallen. So dauerte es nach dem Anschlusstreffer vier Minuten, bis der Sieg dann doch in trockene Tücher gebracht wurde. Im Duell gegen den Tabellennachbarn aus Kirchberg wäre ein Erfolgserlebnis wichtig, um nicht den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren.

Langsam aber sicher finden die Kirchberger zu ihrer Sieger-Mentalität zurück. Kompakt stehen und den Gegner unter Druck setzen: Dieses Motto wurde auch gegen Eggendorf beherzigt. Dabei sah es zu Beginn nicht gut aus: Die Prenner-Elf geriet nach einer Viertelstunde in Rückstand, danach wollte es lange nichts mit dem Ausgleich sein. Erst im Finish wurde die starke Leistung und Überlegenheit in Tore umgemünzt, Andi Feuchtenhofer und Stefan Vollnhofer komplettierten den zweiten Saisonsieg und fügten gleichzeitig den Eggendorfern die erste Niederlage nach 32 Spielen zu. Das Ziel in Zöbern ist klar: Mindestens ein Punkt soll her. Bisher gehört Kirchberg zu jenen drei Teams, die in dieser Saison noch keinen Auswärtspunkt geholt haben.

Zöbern-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 2-0-1.

Kirchberg-Form: Gesamt 2-0-1, Auswärts 0-2-3.

Die letzten Duelle: 5:0, 1:2 (2009/10), 0:3, 1:2 (2008/09), 2:0, 0:2 (2007/08), 0:3, 2:4 (2006/07), 2:1, 2:1 (2005/06), 2:1, 2:2 (2004/05), 4:2, 0:1 (2003/04).

Krumbach spielfrei

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