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1. Klasse Süd 2010/11

30. Runde: Sollenau und Schlöglmühl entscheiden selbst

30. Runde: Sollenau und Schlöglmühl entscheiden selbst

Fr., 18.30: Kirchberg – Breitenau (Karner, Stampf)

Mit den Kirchbergern zitterten am vergangenen Wochenende nicht nur die eigenen Fans, sondern auch jene aus Pottschach und Schlöglmühl. In Zillingdorf durfte die Prenner-Elf nicht verlieren. Zunächst sah es aber nicht so gut aus, ein abgefälschter Freistoß ließ die Kirchberger vor der Pause in Rückstand geraten. Zu diesem Zeitpunkt hätte der USV aber durchaus führen können, etliche Chancen wurden vergeben. Erst nach Wiederbeginn und dem 1:1 durch Csaba Szalai lief es flüssiger, Zillingdorf brach ein, Kirchberg spielte auf und gewann am Ende noch verdient mit 4:1. Im letzten Heimspiel wird sich der eine oder andere Kirchberger von seinem Klub verabschieden. Trainer Heli Prenner dankt genauso ab wie Goalgetter Csaba Szalai (27 Spiele, 26 Tore). Auch der zweitbeste Torschütze Stefan Vollnhofer wechselt wohl nach Gloggnitz. Daheim haben die Kirchberger alle Spiele gegen die Top5-Teams verloren.

Bei der Meisterschaftseröffnung der neuen Sportanlage in Breitenau brauchte das Heimteam nicht mal eine Minute, um das erste Tor zu schießen. David Gnam (der in Sollenau im Gespräch ist) war der Torschütze, er traf übrigens auch als letzter an diesem Tag, dazwischen lagen 11 Tore, wobei den Gästen aus Theresienfeld nur ein einziges gelang, nämlich der zwischenzeitliche Ausgleich. Torjäger Gabor Kasza sorgte mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von acht Minuten für die frühe Entscheidung, ein zweiter lupenreiner Hattrick ging sich knapp nicht aus. Durch den Sechserpack hält er nun aber trotzdem bei 30 Toren aus 26 Spielen, das einzige Mal, das Kasza fehlte, war im Hinspiel in Theresienfeld. Freuen durfte sich auch Stefan Mayer über sein erstes Tor seit seinem Comeback.

Kirchberg-Form: Gesamt 2-0-0, Heim 2-0-1.

Breitenau-Form: Gesamt 6-3-0, Auswärts 3-1-0.

Die letzten Duelle: 2:5 Hinspiel, 1:2, 1:1 (2009/10), 5:2, 2:1 (2008/09).

 

Fr., 19.30: Kirchschlag – Trumau (Schwarzl, Reigl)

Am vergangenen Samstag verlor das Kirchschlager Weststadion im Heimspiel gegen Sollenau seine Makellosigkeit. 1:4 hieß das nackte Ergebnis gegen starke Sollenauer, die nun in zwei Spielen mit einem Gesamtscore von 8:2 die Oberhand behielten. Dabei fing es für die Kirchschlager wirklich toll an, Matthias Schwarz sorgte für die schnelle Führung nach fünf Minuten, die aber nicht lange halten sollte. Nach dem 1:2-Pausenrückstand hätte ein mögliches 2:2 für eine neuerliche Wende sorgen können, so aber gelang kein Tor mehr, hinten fing man sich noch zwei ein. Die letzte Niederlage davor war ein 0:2 gegen den aktuellen Gegner, der übrigens einen ziemlichen Angstgegner darstellt (siehe Bilanz 2-0-9). Der Meistertitel, den man gerne eingefahren hätte, ist wohl nur mehr schwer zu erringen. Dazu müsste der USC Trumau schlagen und Sollenau dürfte gegen Krumbach nicht gewinnen. Zum ersten Mal in dieser Saison nicht dabei ist David Senft, der gegen Sollenau Rot sah.

Ein bisschen scheint die Luft draußen zu sein bei den Trumauern. Sogar das Prunkstück der Truppe, die Top-Abwehr agierte in den letzten beiden Runden nicht mehr so souverän wie während der ganzen Saison. Zweimal hintereinander drei Gegentore sind schon länger nicht mehr vorgekommen. Da tut es auch weh, dass in Schlöglmühl eine 2:0- und 3:1-Führung nicht über die Runden gebracht werden konnte. Für das letzte Spiel der Saison hat man sich dann doch wieder einiges vorgenommen: In Kirchschlag will die Musil-Elf nicht nur ihre überragende Bilanz in direkten Duellen ausbauen, sondern auch bestes Auswärtsteam der Liga werden. Bisher kassierte man nur eine einzige Auswärtsniederlage in der ganzen Saison. Die Hoffnungen lasten zuletzt immer öfter auf den Schultern von Dominik Steiner. Zuletzt hat er fünf Mal in Folge getroffen, diese Serie soll sich auch in Kirchschlag verlängern.

Kirchschlag-Form: Gesamt 13-0-1, Heim 12-0-1.

Trumau-Form: Gesamt 0-1-1, Auswärts 4-5-0.

Die letzten Duelle: 0:2 Hinspiel, 0:1, 0:2 (2009/10), 1:0, 1:3 (2008/09), 1:4, 2:5 (2007/08), 2:0, 0:3 (2006/07), 1:3, 1:2 (2003/04).

 

Fr., 19.30: Sollenau – Krumbach (Konrad, Vladisavljevic)

Alles was die Sollenauer in den letzten zwei Runden verbockt hatten, konnten sie in Kirchschlag wieder gut machen. Eine Niederlage oder ein Unentschieden im Topspiel wären zu wenig gewesen. Nach dem frühen Rückstand zeigte die Husar-Elf Charakter und spielte eine starke Partie. 4:1 hieß es zum mittlerweile bereits zweiten Mal in dieser Saison gegen Kirchschlag. „Glücksbringer“ Andre Gehringer (11 Spiele, Bilanz 10-1-0) traf zum ersten Mal im Frühjahr. Für Marcel Kracher lief es weniger gut. Zwei Saisonspiele bestritt Kracher in dieser Saison, beide gegen Kirchschlag. Am Samstag kassierte nach einem Gerangel mit David Senft Rot. Die Ausgangsposition ist einfach gestrickt: Sollenau muss gegen Krumbach „nur“ gewinnen, um den Meistertitel sicherzustellen. Das beste Heimteam der Liga (12-1-0) hat in den letzten sieben Heimspielen nur zwei Gegentore kassiert. Nur gegen den Club 83 erzielte Sollenau heuer drei Tore, gegen alle anderen mindestens vier, wenn da nicht die Krumbacher wären, gegen die es heuer noch zu keinem Tor reichte.

Ob die Krumbacher den Sollenauern die Meistersuppe noch versalzen können, wird man in den 90 Minuten am Freitag erleben. Ausgerechnet den Lokalrivalen aus Kirchschlag könnte man so zum Meistertitel verhelfen. Selber läuft es für den USC im Saisonfinish nur noch auf Dreiviertelgas. Nach dem 0:2 in Zöbern musste sich die Hatzl-Elf daheim gegen Hirschwang mit einem 3:3 zufrieden geben. Dabei rettete Manuel Aigner mit einem späten Tor das 3:3. Für den Torschützen ist es heuer ein Markenzeichen, denn drei seiner vier Saisontore erzielte er in den letzten fünf Minuten. Seltene Erfolgserlebnisse hatten auch Hannes Kager (erstes Saisontor) und Maturant Michael Fassl, der nach seinem Doppelpack im allerersten Meisterschaftsspiel gegen Theresienfeld erst am Freitag wieder treffen konnte. Daheim konnte man gegen die Top3 der Liga jeweils ein Unentschieden erreichen, auswärts verlor man gegen Kirchschlag und Trumau jeweils. Mal sehen wie´s in Sollenau läuft.

Sollenau-Form: Gesamt 6-2-0, Heim 26-4-0.

Krumbach-Form: Gesamt 0-1-1, Auswärts 3-0-1.

Die letzten Duelle: 0:0 Hinspiel.

 

Sa., 17.30: Theresienfeld – Schlöglmühl (Zendeli)

Das letzte Spiel einer völlig missratenen Saison in der 1. Klasse Süd: So sieht das Motto für das letzte Match der Theresienfelder aus. Es wird auch Zeit, dass die Spielzeit vorbeigeht. Der SCT war objektiv gesehen nicht reif für diese Liga, sogar in der 2. Klasse wäre es mit dieser Mannschaft schwer geworden. Höhepunkt der Pech- und Pannenserie war das jüngste 1:12 am Freitag in Breitenau. Bisher waren ein 1:11 in Zöbern sowie zwei 1:9-Pleiten das schlimmste der Gefühle. Gegner Breitenau legte nun noch einen drauf. Daheim ist die Debakelbilanz nicht so schlimm: Ein 0:8 gegen Pitten war das bisherige Höchstresultat. Am Samstag geht es ausgerechnet gegen jene Mannschaft, gegen die die Theresienfelder den bisher einzigen Saisonsieg feiern konnten. Eine Wiederholung scheint nach Durchsicht der Papierform unwahrscheinlich. Die wenigsten Gegentore kassierte man gegen den Club 83 (drei) und gegen Sollenau und Zillingdorf (jeweils fünf).

Nach dem katastrophalen Herbst schien nur wenig darauf hinzudeuten, dass die Schlöglmühler noch die Kurve kriegen könnten. Dank einiger Neuzugänge änderte sich der Charakter der Saison, der ASK holte langsam aber stetig auf, rechtzeitig zum allerletzten Spiel könnte sich der Klassenerhalt tatsächlich noch ausgehen. Man hat es in der eigenen Hand: Ein Sieg in Theresienfeld und die Seiser-Elf ist durch, Zillingdorf muss runter in die Steinfeldklasse. Zu verdanken hat man diese Ausgangsposition unter anderem einem Cedomir Zarkovic, der sein Torekonto mit einem Dreierpack gegen Trumau, das 3:3 verdiente man sich aufgrund toller Moral, auf zehn erhöhen konnte. Nur wenig deutet darauf hin, dass Schlöglmühl in Theresienfeld erneut patzt, das beweist auch die Auswärtsbilanz gegen die hinteren Fünf der Tabelle, gegen die man alle Auswärtsspiele gewonnen hat. Was im Sommer passiert, ist noch offen. Martin Bauer, Olli Derfler und Bernhard Belik verlassen Schlöglmühl nach nur einem halben Jahr Aufenthalt.

Theresienfeld-Form: Gesamt 1-2-36, Heim 0-2-16.

Schlöglmühl-Form: Gesamt 0-3-1, Auswärts 0-2-1.

Die letzten Duelle: 2:0 Hinspiel, 4:0, 3:2 (2001/02).

 

Sa., 17.30: Zöbern – Club 83 WN (Knezevic, Boynuince)

Mit einem 2:1 in Pottschach beendete der SC Zöbern die aktuell grauenhafte Auswärtsserie. Der Sieg war verdient, weil Zöbern mehr Klasse hatte und auch mehr für das Spiel machte. Entscheidend waren zuletzt die Stärke bei Standardsituationen, beide Tore fielen nach Freistößen und der erste gehaltene Elfmeter in dieser Saison durch Andi Renner. Dass er dann den zweiten verschuldete, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte, sei ihm verziehen. Während es auswärts wie schon erwähnt bis zum letzten Samstag nicht so recht laufen wollte, klappt es daheim umso besser. Im letzten Spiel gegen den Club 83 will man nochmal voll angreifen. Die Spieler wollen sich beim neuen Trainer des SCZ aufdrängen. Andreas Waloschek heißt der Mann, der in Pottschach bereits neben Herbert Wachabauer auf der Betreuerbank saß und der im Sommer mindestens einen Stürmer als Verstärkung bekommt. Gutes Omen: Gegen die letzten Sieben der Tabelle musste man sich nur gegen Schlöglmühl mit einem Remis zufrieden geben.

Für den SC Zöbern ist der Club 83 ein dankbarer Gegner zum Abschluss. Lediglich gegen den Club gelang es den Zöbernern in dieser Saison, ohne Gegentor zu bleiben. Dass die Neustädter auch ein zweites Shutout verhindern wollen, ist ganz klar der Auftrag für das Abschiedsspiel von der 1. Klasse Süd. Im letzten Heimspiel blieb die Pürzl-Elf am Ende erfolglos. Gegner Eggendorf war am Ende in einer mauen Partie um zwei Tore besser. Mit Lukas Pfeiffer und Christian Kneissl spielten zwei Clubberer gegen ihren zukünftigen Klub. Die schlimme Auswärtsbilanz in dieser Saison (nur ein Auswärtssieg in Pottschach, ansonsten zwei mickrige Unentschieden) tat das Ihrige dazu bei, dass der Abstieg Realität wurde. Schlimm genug, dass man nur ein Auswärtstor mehr als die Theresienfelder erzielte. Gegen die Top7 gelang überhaupt nur ein einziges Auswärtstor.

Zöbern-Form: Gesamt 2-0-0, Heim 4-1-0.

Club-Form: Gesamt 1-3-8, Auswärts 0-2-7.

Die letzten Duelle: 3:0 Hinspiel, 2:0, 3:2 (2006/07), 2:4, 3:3 (2005/06), 2:1, 2:5 (2004/05), 3:3, 3:1 (2003/04).

 

Eggendorf – Pitten bereits gespielt

Zillingdorf spielfrei

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