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1. Runde: Jetzt geht´s endlich wieder los

Fr., 18.00: Pitten – Hirschwang (Müller, Drazic)

Die Frühjahrssaison wäre für die Pittener fast zum Albtraum geworden. Nach einem Start in die Rückrunde trennte man sich von Jochen Puchegger und installierte Mani Götz. Der musste mit seiner Mannschaft bis zur letzten Runde zittern, ehe ein 2:0 in Pottenstein doch noch den erstmaligen Abstieg in die 2. Klasse verhinderte. Im Sommer erfolgte ein Umbruch. Pitten trennte sich schweren Herzens von seinen beiden langjährigen Legionären Ales Zlinsky und Stani Malus und verpflichtete mit den beiden Serben Goran Marjanovic und Andras Strpac zwei Ex-Profis, die bereits Erfahrung in Schweden, Finnland, China und Bahrain sammeln konnten. Speziell Marjanovic traf in der Vorbereitung bereits nach Belieben. Zudem wurde die erfolgreiche Pittener U16 in die Kampfmannschaft integriert. Einige Rohdiamanten warten nur auf ihre Chance, um ins Dress der „Ersten“ zu schlüpfen. Zum Auftakt fehlt Torhüter Bernd Ranz (Muskelverletzung).

In Hirschwang tat sich in der Übertrittszeit nicht viel, es gab auch wenig Grund dazu. Die Füllenhals-Elf war bester Aufsteiger und platzierte sich am Ende auf den starken fünften Platz. Im Sommer verließ nur Martin Gaulhofer die Rax (heuerte beim SVSF an), einen prominenten Transfer gab es mit Rudi Ginsthofer (Ex-Vienna, zuletzt Spielertrainer in der 2. Landesliga Ost in Absdorf) aber doch zu vermelden. Richtig ernst nehmen will der Neuzugang den Aufenthalt in Hirschwang nicht, eher steht er nur dann zur Verfügung, wenn Not am Mann ist. Das könnte aber bereits am Freitag in Pitten der Fall sein, zumal mit Matthias Trenk, Andi Staufer und Thomas Vosel gleich drei wichtige Offensivakteure fehlen. Letzte Saison gewannen die Hirschwanger beide Duelle.

Pitten-Form: Gesamt 2-2-1, Heim 1-1-5.

Hirschwang-Form: Gesamt 3-2-1, Auswärts 1-1-3.

Die letzten Duelle: 2:4, 0:3 (2009/10), 1:1, 2:2 (2002/03), 2:2, 3:1 (2001/02), 2:0, 4:2 (2000/01).


Sa., 17.30: Schlöglmühl – Zillingdorf (Schwarzl, Litschauer)

Der neue Spielertrainer Michi Strasser hat in Schlöglmühl so etwas wie Ruhe in den Verein gebracht, was ja zuletzt (siehe Christian Meitz, Gilbert Orovics) nicht unbedingt der Fall war. Seine Schlöglmühler waren letzte Saison im Niemandsland der Tabelle zu finden. Abstiegsgefährdet war man nie wirklich, auch nach vorne ging nur wenig. Der Sturmtank Premysl Turecek wurde in der Sommerpause nach St. Peter abgeschoben, dafür wurden mit Adrian Pentek und Tamas Kövari die beiden Ungarn vom Neunkirchner SC geholt. Die beiden konnten in der schwachen SC-Mannschaft in der letzten Saison durchaus Akzente setzen, die beiden schossen 19 der 28 SC-Treffer. Im letzten Test gegen Weissenbach (3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand) traf Pentek zweimal, während Kövari krankheitsbedingt noch kein Spiel für den ASK machen konnte und auch gegen Zillingdorf fehlen wird. Auch Torschützenkönig Ayhan Atabinen (18 Tore) wird zum Auftakt nicht dabei sein.

Die Zillingdorfer waren im Mai beinahe abgeschrieben. Etliche Punkte fehlten auf einen Nichtabstiegsplatz, man plante mehr oder weniger bereits für die Steinfeldklasse. Doch ein Kraftakt in den letzten vier Runden, in denen man drei hart umkämpfte Siege feiern konnte, sicherte dem SVZ doch noch den nicht mehr für möglich geglaubten Klassenerhalt. Ein ähnliches Zitterspiel soll heuer nicht mehr vorkommen, trotzdem gehören die Zillingdorfer auch heuer wieder zu den Abstiegskandidaten. Was positiv stimmt? Der Stamm konnte gehalten werden, mit den beiden Pletz-Brüdern (Daniel war im Frühjahr bekanntlich beim SVSF Pottschach aktiv) und Markus Valenka hat man sich gut verstärkt. Mörtel, Sedlazek und Co. wollen mit einem erfolgreichen Start gleich Selbstvertrauen für die ersten Runden sammeln.

Schlöglmühl-Form: Gesamt 1-1-2, Heim 2-1-1.

Zillingdorf-Form: Gesamt 3-0-1, Auswärts 1-0-3.

Die letzten Duelle: 2:1, 1:0 (2009/10).


Sa., 17.30: Kirchberg – Kirchschlag (Kazanci, Itzinger)

Der USV Kirchberg steht für Konstanz, was personelle Dinge betrifft. Und das schon seit Jahren. Auch heuer vertraut man wieder auf einen eingespielten Stamm. Trainer Heli Prenner setzt zudem heuer auch zusätzlich auf den Nachwuchs, wo einige Talente (siehe Vollnhofer) bereits den Durchbruch schaffen konnten. Wo die Kirchberger trotzdem wankelmütig sind, sind die Legionäre. Vor zwei Jahren war es Petr Gajan, letztes Jahr Ferenc Bodi. Heuer hat man mit Csaba Szalai einen Topscorer verpflichtet, der in Kirchschlag in den letzten fünf Saisonen sagenhafte 138 Meisterschaftstore erzielte und zum Auftakt gleich auf seinen alten Klub trifft. In den Vorbereitungsspielen ließ es Szalai gleich ordentlich klingeln. Gegen Kirchschlag will man Revanche für die zwei Niederlagen in der letzten Saison (die eine mit 2:7 historisch) nehmen.

Die Kirchschlager haben für ihre Begriffe eine unglückliche Saison hinter sich. Zum einen sportlich, weil man sich trotz vorhandener Qualität durch Selbstfaller um einen möglichen Titel brachte. Zum anderen wetterbedingt, denn das Unwetter im Mai zerstörte das Venedigstadt-Stadion komplett. Gut, dass die Kirchschlager in der Hinterhand ihr neues Weststadion haben. Dort will man jetzt umso schneller hin, die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Im Frühjahr will man seine Heimspiele bereits auf der neuen Sportanlage bestreiten. Im Herbst warten allerdings 14 Auswärtsspiele auf die Sachs-Truppe. Scorerlegende Csaba Szalai spielt beim aktuellen Gegner, dafür holte man mit Gernot Baumgartner (12 Tore in der 1. Landesliga für Stockerau) einen absoluten Kracher, hinten soll Sasa Sormaz (kam aus der Wiener Oberliga von Austria XIII) für die nötige Stabilität sorgen. Einen Wechsel gab es auch auf der Torhüter-Position. Christian Reschl schaffte den Sprung zu den Magna Amateuren, ihn soll Stefan Kerschbaumer ersetzen.

Kirchberg-Form: Gesamt 1-4-2, Heim 3-2-1.

Kirchschlag-Form: Gesamt 3-1-0, Auswärts 4-0-0.

Die letzten Duelle: 2:4, 2:7 (2009/10), 1:0, 0:0 (2008/09), 2:1, 4:2 (2007/08), 1:2, 2:4 (2006/07), 2:0, 2:2 (2003/04), 0:0, 1:1 (2002/03), 2:1, 2:3 (2001/02), 2:0, 2:2 (2000/01), 2:3, 2:0 (1998/99).


Sa., 17.30: Eggendorf – Zöbern (Matsch, Klenner)

Vor drei Jahren noch war der ASK Eggendorf der absolute Prügelknabe im südlichen Niederösterreich. Jetzt ist alles anders. Schon in der vorletzten Saison landete man im Spitzenfeld der 2. Klasse Steinfeld. Dann wechselte man in die Triestingtalklasse, schoss dort alles kurz und klein und steht nun in der 1. Klasse Süd. Der spielende Sektionsleiter Csaba Matolcsi schoss mit 54 Toren fast genau die Hälfte der erzielten Tore, von ihm wird auch heuer wieder vieles abhängen. In der Sommerpause tat sich einiges beim ASK: Zahlreiche neue Spieler kamen, viele gingen. Trainerfuchs Hans Stögerer hat die Aufgabe, das beste aus dem Meisterkader zu festigen und die neuen unbestrittenen Klassespieler in die Mannschaft zu integrieren. Schaffte er das, könnten die Eggendorfer wirklich ganz vorne landen. In den Tests lehrte man auch Topgegnern das Fürchten. In der ersten NÖ-Cuprunde, die am Dienstag stattfand, stand es gegen Krumbach nach 120 Minuten 0:0. Im Elfmeterschießen setzte sich der ASK mit 4:3 durch. Christopher Fuchs und Ramazan Güzel fehlen gegen Zöbern.

Der SC Zöbern kam in der letzten Saison mit einem blauen Auge davon. Im Winter sah es für den zum Inventar der 1. Klasse Süd gehörenden Klub schlecht aus. man befand sich in akuter Abstiegsnot, Punkte mussten her. Dann aber verpflichtete man die beiden Legionäre Pavel und Zdenek Orsag und schon ging es wieder bergauf. Auch der Rest des Kaders bäumte sich auf, so schafften Trainer Herbert Wachabauer und seine Kicker am Ende relativ problemlos den Klassenerhalt. Für das erste Spiel gegen Eggendorf sieht man sich als Außenseiter. Bekommt man Goalgetter Matolcsi in den Griff, dann könnte der SC Zöbern den Eggendorfern durchaus auch ein Ende ihrer 27 Spieler dauernden Erfolgsserie bereiten.

Eggendorf-Form: Gesamt 25-2-0, Heim 15-2-0.

Zöbern-Form: Gesamt 1-4-3, Auswärts 0-2-1.

Die letzten Duelle: Keine in letzter Zeit.


So., 17.30: Krumbach – Theresienfeld (Simon, Erlacher)

Nach einem dritten und einem zweiten Platz schaffte die Hatzl-Elf in der letzten Wechselklasse-Saison endlich den ersehnten Meistertitel. Der USC Krumbach blieb während der ganzen Saison ungeschlagen, schüttelte seinen ärgsten Verfolger St. Peter Mitte der Rückrunde endgültig ab und feierte am Ende den verdienten Aufstieg. Nun will man sich auch in der 1. Klasse Süd behaupten. Die Experten trauen der Mannschaft einen gesicherten Mittelfeldplatz zu. Auch die Krumbacher selbst sind sich ihrer Sache sicher, in der Übertrittszeit hielt man sich vornehm zurück. Man vertraut auf eine über Jahre eingespielte Mannschaft, die sich grundsätzlich aus „Krumbachern“ zusammensetzt. In der vergangenen Woche zeigte Krumbach beim Testspiel in Gloggnitz (3:3), dass man nur schwer zu schlagen ist. Im NÖ-Cup scheiterte man erst im Elfmeterschießen an den höher eingeschätzten Eggendorfern.

Abstieg aus der 2. Landesliga Ost, Abstieg aus der Gebietsliga. Folgt der SC Theresienfeld seinen Vorgängern Aspang und Neunkirchen, dann steht dem Verein der Durchmarsch in die letzte Klasse bevor. In der Gebietsliga war trotz des Versuchs im Winter, mit vielen Zugängen den „Turnaround“ zu schaffen, schnell klar, dass es nicht reichen wird. Im heurigen Sommer sah die Sache personell noch viel schlimmer aus. Spieler um Spieler verließ den SCT, zwischendurch hatte man ernsthaft Mühe, überhaupt einen Kader zusammenzubringen. Am Ende holte man doch noch massig Neue, doch ob diese den Verein in der Klasse halten können, bleibt dahingestellt. Mario Töltl, der sich nach der letzten Saison eigentlich bereit erklärte, den Trainer zu machen, bekam schon von vornherein kalte Füße und ging nach Felixdorf. Jetzt steht Martin Ober vor der schwierigen Aufgabe, die Überraschung zu schaffen. Für viele ist klar, dass Theresienfeld heuer wohl Fixabsteiger sein wird. Jetzt liegt´s an den Kickern selbst, diese Theorie zu widerlegen.

Krumbach-Form: Gesamt 26-5-0, Heim 14-1-0.

Theresienfeld-Form: Gesamt 0-1-11, Auswärts 0-0-13.

Die letzten Duelle: Keine in letzter Zeit.


Di., 19.30: Club 83 WN – Sollenau II (Konrad, Deltl)

Fast die gesamte Saison lang waren die 83-er Verfolger des SC Lichtenwörth. Allein, die Lichtenwörther wollten sich nicht überholen lassen. Im Frühjahr musste der Club nur einmal eine Punkteteilung über sich ergehen lassen, ansonsten gewann man seine Spiele, das zwar nicht spektakulär, aber doch. Speziell Winterneuzugang Mustafa Özmen war mit vielen entscheidenden Treffern daran beteiligt. Am Ende zeigte der Tabellenführer Nerven. Die Clubberer waren da, übernahmen die Tabellenspitze und gaben sie bis zum Schluss nicht mehr her. Damit schaffen die 83er nach drei Jahren die Rückkehr in die 1. Klasse Süd. Das Ziel für den neuen Trainer Günther Pürzl und seine Mannschaft ist ganz klar der Klassenerhalt. Weil am Freitag eine Cuppartie gegen Katzelsdorf ansteht, wird der Saisonauftakt erst verspätet am kommenden Dienstag steigen.

Weil der SC Sollenau erstmalig den Aufstieg in die Regionalliga Ost schaffte, hatte sich die U23 erledigt. Stattdessen sollte eine 1b-Mannschaft in den Meisterschaftswettbewerb integriert werden. Das erklärte Ziel war dabei die Gebietsliga, der NÖFV hatte aber was dagegen und überstellte Sollenau 1b in die 1. Klasse Süd, was nicht bei allen restlos Anklang fand. Die Sollenauer Mannschaft wurde in der 1. Landesliga überlegener Reserve-Meister, schoss dort alles in Grund und Boden. In der Sommerpause wurden Thomas Husar und Jürgen Burgemeister (Co.) zum neuen Betreuerduo befördert. Des weiteren dürften auch WM-Teilnehmer Ernst Aigner, Stürmer Günther Opel und Torhüter Martin Krenn in der 1. Klasse Süd aufspielen. Fix ist: Sollenau ist die Mannschaft, die es zu schlagen gilt. Und sollten die Sollenauer Meister werden, darf sogar der Vizemeister in die Gebietsliga aufsteigen.

Club 83-Form: Gesamt 12-2-0, Heim 5-2-0.

Sollenau-Form: Gesamt 21-6-0, Auswärts 10-3-0.

Die letzten Duelle: Keine in letzter Zeit.


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