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1. Klasse Süd 2011/12

7. Runde: Eggendorfer Angriff auf die Tabellenspitze

Eggendorf beim BAC Favorit, St. Peter daheim gegen Hirschwang. Derby Schlöglmühl vs. Kirchberg.

7. Runde: Eggendorfer Angriff auf die Tabellenspitze

Fr., 19.30: Casino Baden – Eggendorf (Wandl, Coskun)

Auch der Trainerwechsel brachte keine Veränderung: Casino Baden musste auch in Hirschwang eine knappe Niederlage hinnehmen. Zum wiederholten Mal liefen die Spiele nach dem selben Schema ab: Casino startet gut, Casino geht in Führung, doch Casino macht Fehler und Casino verliert am Ende. Nach fünf Niederlagen in Folge (vier davon mit einem Tor Unterschied) sollte schleunigst ein Erfolgserlebnis her, ob das ausgerechnet gegen Eggendorf gelingt, ist von der Papierform nicht anzunehmen. Neo-Trainer Hannes Pokorny und seine Mannschaft können gegen den ASK ohne Druck drauflos spielen.

Langsam aber sicher läuft es für die Eggendorfer so, wie sie es sich gewünscht haben. Beim 4:1 gegen Pottschach war die Aflenzer-Elf völlig ungefährdet. Torhüter Lukas Pfeifer hatte bis auf den Elfmeter in der Schlussminute nichts zu halten, auf der anderen Seite hatte man das Sturmduo Duman/Größ, das sich weiter in Torlaune präsentiert. Duman liegt mit acht Toren an der Spitze der Torschützenliste, sein Partner Daniel Größ traf in jedem der letzten vier Spiele. Dazu traf Ramazan Atabay bei seiner bereits sechsten Einwechslung in dieser Saison zum ersten Mal. In Baden sind drei Punkte anvisiert, man hat es auf die Tabellenführung abgesehen.

Casino-Form: Gesamt 0-0-5, Heim 0-0-2.

Eggendorf-Form: Gesamt 7-2-1, Auswärts 3-2-0.

Die letzten Duelle: 2:3, 2:2 (2009/10).

 

Fr., 19.30: St. Peter – Hirschwang (Kruisz, Itzinger)

Das Märchen geht weiter: Die Elf von Spielertrainer Erich Röcher schwimmt weiter auf der Euphoriewelle. Obwohl viele „Experten“ dem UFC St. Peter die erste Niederlage in Breitenau prophezeiten, war es der Aufsteiger, der nach dem Pausenrückstand in der zweiten Hälfte zulegte und die Partie noch drehen konnte. Der erste Saisontreffer von Emre Demircan und das sechste Tor von Ayhan Atabinen (kam angeschlagen erst im Finish auf das Feld) sowie eine solide Abwehrleistung mit ein wenig Glück reichten, um die Tabellenführung zu übernehmen. Gegen Hirschwang will man den Trend bestätigen, die 15 Spiele dauernde Heimserie soll am Ende den Ausschlag geben.

Das haben die Hirschwanger bitter nötig gehabt: Nach den letzten negativen Resultaten musste gegen den Badener SC unbedingt ein Sieg her, um die Stimmung wieder zu heben. Die Mannschaft bewerkstelligte die Aufgabe, das aber mit viel Kampf und Krampf. Besonders in der ersten Halbzeit sah die Stummer-Elf nicht gut aus, hatten die Gäste weitaus mehr vom Spiel. Erst das späte 1:1 vor der Pause durch Thomas Vosel ließ den SCH munter werden. In Hälfte zwei war schließlich Peter Vosel mit einem Doppelpack der Matchwinner. In den letzten Partien hatte es für ihn nur zu Kurzeinsätzen gereicht, in St. Peter sollte er sich einen Fixplatz erarbeitet haben.

St. Peter-Form: Gesamt 6-2-0, Heim 13-2-0.

Hirschwang-Form: Gesamt 1-1-2, Auswärts 1-2-0.

Die letzten Duelle: 1:1, 0:0 (2008/09), 2:3, 2:1 (2007/08), 5:3, 0:7 (2003/04), 0:5, 0:1 (1998/99).

 

Sa., 16.00: Zöbern – Pitten (Kölemen, Bürger)

Ein wenig Unkonstanz hat sich ins Zöberner Spiel eingeschlichen, es war aber auch nicht anzunehmen, dass die SCZ-Offensive ewig so treffen könne. In Kirchberg hätte eigentlich alles gepasst. Zöbern hatte ein bisschen mehr vom Spiel, nutzte seine Chancen aber nicht. So lief man einem Rückstand hinterher, denn erst Richie Plank mit seinem siebenten Saisontor egalisieren konnte. Im Finish war alles drin: Die Chancen für einen Auswärtssieg waren da, andererseits hatten auch die Kirchberger ihren Matchball. Christian Kager hält bei vier gelben Karten. Gegen den aktuellen Gegner Pitten wartet Zöbern seit sieben Heimspielen auf einen vollen Erfolg.

Gegen die stark ersatzgeschwächten Trumauer verpassten die Pittener eine gute Gelegenheit, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen. Ein katastrophaler Start ins Spiel bedeutete die Entscheidung, der 0:2-Rückstand nach etwas mehr als einer Viertelstunde war eine zu große Hypothek. In der Folge fehlten die zündenden Ideen, um die Trumauer Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Ein eher verpatzter Nachmittag alles in allem, weil Legionär Goran Marinkovic in Hälfte eins einen Elfmeter an den Pfosten setzte, Andras Strapak zum ersten Mal heuer torlos blieb und nach dem 1:2-Anschlusstreffer durch Samo Unger nichts mehr Zwingendes gelang. Der erste, der eine Gelbsperre absitzt, ist Harald Depil.

Zöbern-Form: Gesamt 0-1-1, Heim 6-1-1.

Pitten-Form: Gesamt 0-2-1, Auswärts 1-2-4.

Die letzten Duelle: 2:3, 5:3 (2010/11), 1:1, 3:1 (2009/10), 2:3, 4:1 (2008/09), 1:3, 1:0 (2007/08), 3:4, 0:2 (2003/04), 0:3, 3:0 (2002/03), 4:5, 2:1 (2001/02), 6:3, 1:2 (2000/01), 2:1, 0:1 (1998/99).

 

Sa., 16.00: Schlöglmühl – Kirchberg (Previsic, Serin)

Mit dem einen Punkt am Samstag Abend in Baden kann man durchaus zufrieden sein, so richtig helfen die Unentschieden (für die Schlöglmühler war es bereits das dritte) natürlich nicht weiter. Beim ASV fing es schlecht an, nach drei Minuten stand es 0:1. Dann erfing sich der ASK: Zunächst hatte Martin Gaulhofer mit einem Lattenpendler noch Pech, dann er traf er doch zum 1:1. Cedomir Zarkovic sorgte zweite Hälfte für die Gästeführung, die aber nicht bis zum Schluss hielt. Chancen auf einen Auswärtssieg waren vorhanden, die Badener mussten zweimal auf der Linie retten, andererseits hatte auch der Gegner seine Möglichkeiten. Bisher gab es in Schlöglmühl in dieser Saison zwei Heimremis, gegen Kirchberg soll nach Möglichkeit mehr her.

Die Tabellenführung ist durch das 1:1 gegen Zöbern daheim flöten gegangen. Der USV Kirchberg darf aber weiter behaupten, eine sehr gute Saison zu spielen. Gegen die Zöbern hatten die Kirchberger in einigen Situationen auch das nötige Glück. Lukas Habelers Führung konnte nicht über die Runden gebracht werden. Am Ende reichte es zu einem Punkt, der bedeutet, dass Kirchberg in den letzten neun Partien nur einmal verlor. In Schlöglmühl lief es für die Kirchberger in den letzten Jahren gar nicht so schlecht: Von den letzten elf Auswärtspartien verlor der USV nur zwei.

Schlöglmühl-Form: Gesamt 0-3-3, Heim 0-3-1.

Kirchberg-Form: Gesamt 7-1-1, Auswärts 3-0-1.

Die letzten Duelle: 2:3, 0:2 (2010/11), 1:1, 0:2 (2009/10), 3:1, 0:0 (2008/09), 1:0, 1:1 (2007/08), 0:4, 3:1 (2006/07), 1:1, 0:0 (2005/06), 1:1, 2:0 (2002/03), 1:1, 2:1 (2001/02), 0:1, 0:2 (2000/01), 2:2, 0:2 (1999/2000), 0:1, 1:3 (1998/99).

 

So., 16.00: Wiesmath – Breitenau (Kotsch, Yildirim)

Die Schlussphasen bei den Spielen mit Wiesmather Beteiligung sind nichts für schwache Nerven. Drei Mal lief es gut für den SKW, seit dem letzten Sonntag nun auch schon zwei Mal schlecht. In Krumbach lag die Prenner-Elf (der fünffache Torschütze Laszlo Kovacs fehlte leider) nach einem offenen Schlagabtausch mit etlichen Chancen auf beiden Seiten bis zur 93. Minute in Führung, ehe man doch noch das 2:2 hinnehmen musste. Balasz Czetti hätte zum Helden werden können: Sein Flatterball aus 30 Metern bedeutete die 2:1-Führung, im Finish bekam er für einen Torschuss nach Schiedsrichterpfiff die gelbrote Karte. So war Wiesmath im Finish nur noch zu zehnt auf dem Platz.

Statt dem UFC St. Peter hätte die SVg Breitenau letzte Freitag Nacht auf Position eins stehen können, so liegt die Waldherr-Elf nach der 1:2-Heimniederlage nur noch auf Rang sechs. Selbst schuld, muss man am Ende sagen. Breitenau führte durch das erste Tor von Patrick Haas mit 1:0, legte aber nicht nach, obwohl die Chancen dazu vorhanden waren. So machte man den Gegner in der zweiten Hälfte stark. Am Ende eine bittere Niederlage für die Breitenauer, die nun in Wiesmath auf die Siegerstraße zurückkehren müssen, um Anschluss an die Spitze halten zu können. In Wiesmath klappte es in 2. Klasse-Zeiten zuletzt gut, die letzten drei Auswärtsspiele wurden gewonnen. Was sich ändern muss, ist das Abwehrverhalten. 13 Gegentore bisher sind eindeutig zu viel.

Wiesmath-Form: Gesamt 19-5-1, Heim 12-2-0.

Breitenau-Form: Gesamt 2-3-1, Auswärts 1-1-0.

Die letzten Duelle: 1:3, 2:3 (2007/08), 1:2, 4:2 (2006/07), 3:4, 5:2 (2005/06), 1:0, 2:1 (2004/05), 2:3, 0:3 (2003/04), 1:0, 0:1 (2002/03), 2:0, 1:2 (2001/02), 5:4, 0:4 (2000/01).

 

So., 16.00: Trumau – Krumbach (Bidzinashvili, Toran)

Aufatmen beim ASK Trumau: Nach zwei Niederlagen en suite schrieb die Musil-Elf in Pitten wieder dreifach an. Dabei standen die personellen Sterne für die Trumauer gar nicht gut: Der Kader geht derzeit am Stock, fast eine gesamte Mannschaft kann derzeit (zumeist wegen Knieverletzungen) nicht mit dabei sein. In Pitten fiel das nicht ins Gewicht, weil die Notelf eine konzentrierte Leistung ablieferte und durch eine frühe 2:0-Führung auch einiges an Sicherheit dazu gewann. Peter Valentyni und Dominik Steiner trafen erstmalig in dieser Saison. Gegen Krumbach wird man die Leistung zumindest wiederholen müssen, um eine neue Serie starten zu können.

Letzte Saison waren die Krumbacher dafür bekannt, dass sie etliche Spiele erst in der Nachspielzeit drehen oder gewinnen konnten. Gegen Wiesmath am letzten Sonntag war es erstmals auch in dieser Saison der Fall. Bis zur 93. Minute dauerte es, ehe der eingewechselte Christian Ofenböck den Ball ins Netz drosch und somit eine bittere Heimniederlage gegen zehn Wiesmather verhinderte. Zuvor gelang es der Hatzl-Elf nicht, eine 1:0-Führung (Manuel Aigners viertes Tor) zu verwalten. In Trumau erwartet die Krumbacher eine schwere Aufgabe. Jürgen Mautner muss nach bisher vier kassierten gelben Karten aufpassen, um einer Sperre zu entgehen.

Trumau-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 2-0-1.

Krumbach-Form: Gesamt 2-2-1, Auswärts 1-0-3.

Die letzten Duelle: 2:1, 0:0 (2010/11).

 

Torschützen

Spieler Verein(e) Tore Elfm.
Hasan Duman Eggendorf 8 2/2
Richard Plank Zöbern 7 1/1
Ayhan Atabinen St. Peter 6 2/2
Gabor Kasza Breitenau 6 1/1
Laszlo Kovacs Wiesmath 5 1/1
Andras Strapak Pitten 5 -/-
Manuel Aigner Krumbach 4 -/-
Daniel Größ Eggendorf 4 -/-
Thomas Leonhardsberger Hirschwang 4 -/-
Goran Marinkovic Pitten 4 -/1
Markus Nagl Zöbern 4 1/1
Cedomir Zarkovic Schlöglmühl 4 1/1
Balasz Czetti Wiesmath 3 -/-
Christian Enzinger Kirchberg 3 -/-
Martin Gaulhofer Schlöglmühl 3 -/-
Lukas Habeler Kirchberg 3 -/-
Zdenek Orsag Zöbern 3 1/1
Alexander Pichler Breitenau 3 -/-
Juraj Pokryvka ASV Baden 3 -/-
Harald Steiner Trumau 3 -/-
Philipp Stummer Hirschwang 3 -/-
Markus Thanner Cas. Baden 3 1/1

 

Strafen

Spieler Verein(e) Pkt. Gelb Gelb/Rot Rot
Christian Senft Wiesmath 6 2 2
Harald Depil Pitten 5 5
Fabian Neumann Cas. Baden 5 3 1
Ayhan Atabinen St. Peter 4 4
Markus Bachmann Hirschwang 4 1 1
Martin Brandstetter Zöbern 4 2 1
Balasz Czetti Wiesmath 4 2 1
Christian Fleischer Cas. Baden 4 1 1
Uros Glogovac Schlöglmühl 4 2 1
Mario Holzer Kirchberg 4 2 1
Christian Kager Zöbern 4 4
Jürgen Mautner Krumbach 4 4
Nenad Bec Trumau 3 3
Semir Ferhatbegovic Eggendorf 3 3
Mario Geissl Breitenau 3 3
Daniel Gruber ASV Baden 3 3
Patrick Haas Breitenau 3 3
Marcus Hecher Pottschach 3 3
Klemens Hofer Eggendorf 3 3
Marco Horvath Pitten 3 3
Klaus Kobald Hirschwang 3 3
Christoph Konlechner Kirchberg 3 3
Stefan Motsch St. Peter 3 3
Bronislav Salek St. Peter 3 3
Christian Sassmann Trumau 3 1
Markus Selhofer Pottschach 3 1
Christian Stacherl Krumbach 3 3
Christoph Tauchner Zöbern 3 1 1
Premysl Turecek St. Peter 3 3
Julian Wannack Trumau 3 3
Cedomir Zarkovic Schlöglmühl 3 3

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