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1. Klasse Süd 2011/12

11. Runde: Tabellengipfel steigt in Wiesmath

Schlöglmühl im Derby unter Druck, zweites Bezirksderby Kirchberg gegen Pitten.

11. Runde: Tabellengipfel steigt in Wiesmath

Fr., 19.00: Trumau – St. Peter (Bruckmüller, Skokan)

Es war eine Woche voller Höhen und Tiefen für die Trumauer Mannschaft. Zunächst gelang dem ASK im Nachtragsspiel am Dienstag ein phänomenales 6:0 gegen Hirschwang, dann kassierte man drei Tage später ein enttäuschendes 0:2 im Bezirksderby bei Casino Baden. Was am Dienstag noch funktionierte, klappte am Freitag gar nicht mehr. Gegen Baden brachte auch die Tatsache, dass Trumau in Halbzeit zwei mit einem Mann mehr am Feld steht, nichts. Ganz im Gegenteil: In Überzahl fehlten die zündenden Ideen, hinten lief man zwangsweise in mehrere Konter, die am Ende das 0:2 zur Folge hatten. Gegen St. Peter wird Nenad Bec wegen der fünften gelben Karte fehlen, dafür hat Haydar Yildiz in der vergangenen Woche sein Debut im Trumauer Dress gefeiert.

Vierte Niederlage in Folge: Beim UFC ist man froh, bereits 14 Punkte am Konto zu haben. Derzeit agiert die Röcher-Elf wie ein Abstiegskandidat. Personelle Engpässe aufgrund von Verletzungen und Sperren haben einen Bärenanteil an der Misere. Gegen Wiesmath kam auch die körperliche Komponente dazu. Da kämpfte such der Wechselklub in der zweiten Halbzeit ins Spiel zurück, musste man in den letzten zehn Minuten des Spiels doch noch drei Gegentreffer hinnehmen. In Trumau (Bronislav Salek ist gesperrt) gilt der UFC als krasser Außenseiter, für die letzten drei Partien hat man sich den einen oder anderen Punktegewinn vorgenommen.

Trumau-Form: Gesamt 1-1-2, Heim 1-0-2.

St. Peter-Form: Gesamt 0-0-4, Auswärts 2-2-1.

Die letzten Duelle: noch keine Duelle bisher.

 

Sa., 15.00: Schlöglmühl – Hirschwang (Karner, Kanai)

Manche fühlen sich beim ASK Schlöglmühl an den letzten Herbst erinnert, als man eine ähnlich miserable Hinrunde spielte und nur dank eines Kraftakts im Frühjahr noch den Klassenerhalt schaffte. Im letzten Jahr waren es neun Punkte, die man im ersten Saisonabschnitt gesammelt hatte. Heuer wäre man schon froh, die neun Punkte bis zum Herbstende zu erreichen. Beim 0:3 in Breitenau wehrte sich die Seiser-Elf nach Kräften, gerade als man nach einer Stunde Spielzeit auf eine Überraschung zu spekulieren begann, fiel das Gegentor zum 0:1, was der Mannschaft im Nachhinein gesehen das Genick brach. Im Finish fielen zwei weitere Tore, das 0:3 am Ende bitter, aber dem Spielverlauf entsprechend. Im Derby gegen Hirschwang hilft fast nur ein voller Erfolg.

Die höchst erfolglose Woche mit dem 0:6 in Trumau und dem 0:2 daheim gegen Zöbern sollte zu Wochenbeginn Folgen haben. Der Verein einigte sich darauf, die Zusammenarbeit mit Spielertrainer Florian Stummer zu beenden. Der neue Coach wurde aus den eigenen Reihen bestimmt: Mit Thomas Leonhardsberger übernimmt der erst im Sommer geholte Stürmer den Posten des starken Mannes. Flo Stummer wird dem SCH weiter als Spieler erhalten bleiben. Beim SC Hirschwang hofft man den richtigen Schritt getan zu haben, um rechtzeitig eine mögliche Talfahrt (sprich Abstiegsstrudel) verhindern zu können. Mit den Derbys in Schlöglmühl und daheim gegen Pottschach warten zwei wichtige Spiele auf die Rax-Truppe.

Schlöglmühl-Form: Gesamt 0-4-6, Heim 0-4-2.

Hirschwang-Form: Gesamt 0-1-2, Auswärts 2-2-1.

Die letzten Duelle: 0:2, 2:2 (2010/11), 2:0, 1:2 (2009/10), 1:1, 5:0 (2006/07), 1:3, 2:1 (2005/06).

 

Sa., 15.00: Kirchberg – Pitten (Cindi, Gilschwert)

Wie auch der UFC St. Peter war der USV Kirchberg vor wenigen Runden Tabellenführer, nach vier sieglosen Spielen wurde die Habeler-Elf durchgereicht. Derzeit liegt die Mannschaft auf 8. Dem Heimspiel gegen Pitten kommt enorme Bedeutung zu: Punktet man voll, orientiert man sich wieder nach oben. Folgt eine weitere Pleite, muss man sich unter Umständen mit dem Abstiegskampf anfreunden. Den Kirchbergern gehen im Herbstfinish die Stürmer aus. Nachdem Lukas Habeler länger ausfällt, erwischte es in Eggendorf auch Mani Felber. Der USV selbst war beim Titelfavoriten klar unterlegen. Im letzten Heimspiel erlitt Kirchberg zudem die erste Heimniederlage gegen Pottschach.

Fünf Heimspiele, sieben Punkte (11:11 Tore); Fünf Auswärtsspiele, sieben Punkte (11:12 Tore): Nur die Heim- und Auswärtsbilanz ist bei den Pittenern derzeit konstant gleich. In allen anderen Belangen geht es Woche für Woche hin und her. Diesmal folgte nach dem bitteren 0:1 in Pottschach ein glückliches 3:2 gegen den ASV Baden. 1:0 vorne, 1:2 hinten, 3:2 vorne, das Spiel war eine einzige Hochschaubahn der Gefühle. Dass die Pittener am Ende (nach Rot für Thomas Wolf im Finish) die drei Punkte über die Runden retteten, war auch Torhüter Bernd Ranz zu verdanken, der in der Schlussminute einen Elfmeter parieren konnte. Im Duell der Tabellennachbarn rechnet sich die Horvath-Elf doch mindestens einen Punkt aus.

Kirchberg-Form: Gesamt 0-2-2, Heim 0-1-1.

Pitten-Form: Gesamt 3-0-1, Auswärts 2-1-1.

Die letzten Duelle: 2:4, 1:4 (2010/11), 4:2, 1:2 (2009/10), 3:1, 4:1 (2008/09), 1:1, 1:0 (2007/08), 0:3, 1:2 (2003/04), 2:0, 3:1 (1999/2000).

 

Sa., 17.00: ASV Baden – Krumbach (Kölemen, Coskun)

Beim ASV Baden waren sie nach dem 2:3 in Pitten ganz schön sauer. Zum einen auf sich selbst, denn die Wohlfahrt-Elf war nicht in der Lage, eine 2:1-Führung über die Ziellinie zu retten, sie verschoss am Ende durch Alex Friedl auch noch einen Elfmeter. Zum anderen galt der Ärger dem in unseren Landen „amtsbekannten“ Schiedsrichter Sindlgruber, von dem sich die ASV-ler in etlichen Situationen ziemlich verschaukelt vorkamen. Nicht gegebene Tore, irreguläre Gegentreffer, überharte Platzverweise: Am Ende war der Groll riesengroß. Viel Aufheben darf man sich nun nicht machen, denn der nächste Gegner wartet, und der wird ein schwerer. Der ASV setzt dabei auf seine Heimserie, denn saisonübergreifend hat man schon seit sieben Heimspielen nicht mehr auf eigenem Platz verloren.

Einen klaren und verdienten Sieg feierte der USC Krumbach mit dem 5:1 gegen Pottschach. Die Überlegenheit der Hatzl-Elf machte sich erst in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit bemerkbar. Da schoss man nämlich zwei Tore, was die Angelegenheit naturgemäß etwas einfacher machte. Der Durchhänger nach Wiederbeginn, in dessen Phase die Mannschaft nach dem Anschlusstreffer für zehn Minuten nervös wirkte, war durch das 3:1 und das 4:1 (69., 71.) wie weggewischt. Am Ende hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können. Manuel Aigner erhöhte sein Torkonto mit drei Toren auf acht, auf Rang drei liegend stehen den Krumbachern alle Möglichkeiten offen. Auf Tabellenführer Eggendorf fehlen vier Punkte.

ASV-Form: Gesamt 0-0-2, Heim 4-3-0.

Krumbach-Form: Gesamt 3-2-0, Auswärts 2-0-0.

Die letzten Duelle: schon länger her.

 

So., 15.00: Zöbern – Cas. Baden (Kirschner, Serin)

Nach fünf Spielen ohne Sieg war der 2:0-Auswärtserfolg in Hirschwang ein ganz wichtiger. Das in den letzten Wochen etwas angeknackste Selbstvertrauen sollte wieder aufgefrischt worden sein. Und es war nicht die Offensivriege rund um Zdenek Orsag und Markus Nagl, sondern der zweite Legionär David Supolik, der mit seinem ersten Treffer im Dress des SCZ die Führung vor der Pause besorgte. Im Finish legte Marco Reithofer mit seinem zweiten Saisontor noch einen drauf. Während Verlierer Hirschwang nach dem Spiel reagieren musste, kann Zöbern-Trainer Andi Waloschek wieder ruhiger auf die nächsten Wochen blicken. Gegen Casino will man zum ersten Mal nach drei sieglosen Heimspielen wieder voll punkten.

Eines muss schon sagen: Drei der vier Saisonsiege des BAC in dieser Saison waren mehr als überraschend. Sieg gegen den ASV Baden, Sieg gegen Eggendorf und nun auch Sieg im zweiten Bezirksderby gegen Trumau. Damit konnte man vor der Saison nicht rechnen. Die Pokorny-Elf sorgt dafür, dass kein einziger der drei Aufsteiger auf einem Abstiegsplatz steht. Gegen Trumau passte einmal mehr mannschaftlich alles: Man kämpfte, man rackerte, und dadurch verdiente man sich am Ende auch den 2:0-Sieg. Und das trotz der Tatsache, dass Casino nach Rot für Manuel Burianek kurz vor der Pause (Gegenspieler niedergestoßen) in Hälfte zwei mit einem Mann weniger auskommen musste. Was auch auffällt: Auswärts ist der BAC noch nicht in der 1. Klasse angekommen. Bisher holte man noch keinen Auswärtspunkt.

Zöbern-Form: Gesamt 1-2-0, Heim 0-1-2.

Casino-Form: Gesamt 3-0-1, Auswärts 0-0-4.

Die letzten Duelle: 7:1, 2:1 (2002/03).

 

So., 15.00: Wiesmath – Eggendorf (Laschober, Litschauer)

Die Sportanlage Wiesmath wird am Sonntag voll gesteckt sein, wenn der SKW, der zweitplatzierte Aufsteiger, auf den Meisterfavoriten Eggendorf trifft. Man gibt sich angriffslustig bei den Wiesmathern. Trainer Heli Prenner hat seiner Mannschaft das Außenseiterkonzept gut angelegt. Dazu ist die Brust nach nur einer Niederlage in den letzten 29 Spielen ziemlich breit. Die Euphorie ist groß. Das wird man auch brauchen, will man gegen den Tabellenführer etwas reißen. Besonders der Ungar Laszlo Kovacs fidelt derzeit ordentlich auf. Er ist der einzige, der derzeit mit dem Supersturm Duman/Größ mithalten kann. In St. Peter schnürte Kovacs einen Dreierpack.

So wie es jetzt läuft, haben es sich die Eggendorfer Verantwortlichen eigentlich schon von Anfang an gewünscht. Die Ergebnisse der letzten drei Spiele: 4:0, 5:0, 4:0. Insgesamt 13:0-Tore sprechen eine eindeutige Sprache. Alle 13 Tore sind auf dem Mist des Sturmduos Hasan Duman/Daniel Größ gewachsen. Eine unglaubliche Bilanz, da sieht man, wie wichtig die beiden für den ASK Eggendorf sind. Bisher ist es nur den wenigsten gelungen, die beiden Topkicker unter Kontrolle zu bringen. Mal sehen, ob die Wiesmather das drauf haben. Doch auch in der Defensive hat sich die Aflenzer-Elf zuletzt ziemlich gefestigt. Drei Mal ohne Gegentor gab es bei den Eggendorfern seit dem Aufstieg im letzten Jahr nicht.

Wiesmath-Form: Gesamt 22-6-1, Heim 14-2-0.

Eggendorf-Form: Gesamt 3-0-0, Auswärts 4-2-1.

Die letzten Duelle: keine Duelle in letzter Zeit.

 

Torschützen

Spieler Verein(e) Tore Elfm.
Hasan Duman Eggendorf 13 2/2
Daniel Größ Eggendorf 12 -/-
Laszlo Kovacs Wiesmath 12 2/2
Goran Marinkovic Pitten 9 -/2
Manuel Aigner Krumbach 8 -/-
Senad Uzicanin Cas. Baden 8 1/1
Gabor Kasza Breitenau 7 1/1
Richard Plank Zöbern 7 1/1
Andras Strapak Pitten 7 -/-
Ayhan Atabinen St. Peter 6 2/3
Thomas Leonhardsberger Hirschwang 6 -/-
Cedomir Zarkovic Schlöglmühl 6 1/1
Balasz Czetti Wiesmath 5 -/-
Lukas Habeler Kirchberg 5 -/-
Markus Nagl Zöbern 5 1/1
Martin Gaulhofer Schlöglmühl 4 -/-
Christian Ofenböck Krumbach 4 -/-
Josef Schwarz Wiesmath 4 -/-
Harald Steiner Trumau 4 -/-
Markus Thanner Cas. Baden 4 1/1
Peter Valentyni Trumau 4 -/-

 

Strafen (GK=1,GR=2,RK=3)

Spieler Verein(e) Pkt. GK GR RK
Christian Senft Wiesmath 8 4 2
Klemens Hofer Eggendorf 7 5 1
Thomas Wolf Pitten 7 4 1
Ayhan Atabinen St. Peter 6 6
Erkin Orhan Pottschach 6 4 1
Nenad Bec Trumau 5 5
Martin Brandstetter Zöbern 5 3 1
Balasz Czetti Wiesmath 5 3 1
Harald Depil Pitten 5 5
Uros Glogovac Schlöglmühl 5 3 1
Patrick Haas Breitenau 5 5
Christopher Hatzl Krumbach 5 3 1
Marcus Hecher Pottschach 5 5
Mario Holzer Kirchberg 5 3 1
Thomas Leonhardsberger Hirschwang 5 3 1
Jürgen Mautner Krumbach 5 5
Stefan Mayer Breitenau 5 3 1
Fabian Neumann Cas. Baden 5 3 1
Goran Pejovic ASV Baden 5 3 1
Martin Pölzlbauer St. Peter 5 3 1
Erich Röcher St. Peter 5 2 1
Bronislav Salek St. Peter 5 5
Markus Bachmann Hirschwang 4 1 1
Jürgen Beisteiner Pottschach 4 4
Christian Fleischer Cas. Baden 4 1 1
Alexander Friedl ASV Baden 4 4
Daniel Gruber ASV Baden 4 4
Ilkan Güngör Cas. Baden 4 4
Markus Habermann Kirchberg 4 1 1
Christoph Hofer Eggendorf 4 1 1
Martin Holzer Krumbach 4 4
Marco Horvath Pitten 4 4
Christian Kager Zöbern 4 4
Klaus Kobald Hirschwang 4 4
Lukas Oslzla Hirschwang 4 2 1
Thomas Schmid Hirschwang 4 4
Josef Schwarz Wiesmath 4 4
Andreas Seiser Schlöglmühl 4 4
Premysl Turecek St. Peter 4 4
Julian Wannack Trumau 4 4
Cedomir Zarkovic Schlöglmühl 4 4

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