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Kampfmannschaft

SVSF holt 2:2-Remis in Scheibling

SVSF holt 2:2-Remis in Scheibling

2 - 2
Zeit

Nach zwei Pleiten in Folge konnte der SVSF am Samstag beim Corona-Meister Scheiblingkirchen ein 2:2-Remis erringen, wobei man nicht so recht weiß, ob man sich freuen oder ärgern soll. Aufgrund der Kräfteverhältnisse geht das Unentschieden mit dem Titelfavoriten aber absolut in Ordnung.

 

Scheibling, wie Pottschach an den letzten beiden Wochenenden sieglos (die waren ja in Kara, Quara, ähm, sie mussten zu Hause bleiben), begann das Spitzenspiel mit einem Kompliment. Spielertrainer Gnam verordnete seinen Jungs zu Beginn ein striktes Defensivkonzept und überließ dem Gast den Ball. Man stand tief und befolgte den Vorsatz, bei Ballgewinn blitzschnell zu kontern. Pottschach wurde erst 40 Meter vor dem eigenen Tor attackiert, das sorgte für Überraschung UND für Ballverluste. Nach so einem scheiterte Kremsl an einer Abwehr von Klaus Lechner (3.), dann schoss auch Stangl am langen Eck vorbei (7.). Die erste Chance des SVSF vergab Daniel Kleinander, der mit einem Freistoß beinahe den zu weit vor dem Tor stehenden Luef überrascht hätte (9., über die Latte gelenkt). Die erste Halbzeit sollte einiges an Highlights bringen. Der SVSF mit mehr Ballbesitz, Scheibling immer wieder mit Kontern, das Plus an Großchancen aber klar auf Seiten der Mannsfeldner-Elf. Zuerst der SVSF mit Mathias Hecher, der allein vor Schlussmann Luef scheiterte (18.). Auf der Gegenseite brachten drei Pottschacher den Ball nicht weg, Wustinger schoss drüber (21.). Dann wieder der Gast ganz nahe dran: Philipp Stögerer traf mit einem Volley die Stange, den Abpraller köpfte Mathias Hecher ins Außennetz (25.). Ein zweites Mal die Grünen: Walli scheiterte an Klaus Lechner (28.). Schließlich verschluckten die 60 mitgereisten SVSF-Anhänger gleich zweimal hintereinander den Torschrei. Zuerst scheiterte David Rosenbichler alleinstehend an Luef (32.), eine Minute später schrammte ein Volley von Philipp Egger knapp am Kreuzeck vorbei (33.). In der 40. Minute gingen unsere Jungs in Führung: Eine weite Freistoßflanke wurde Beute von Helmut Ratzinger, der Scorpion King köpfte ein. Zwei Minuten Freude, dann Verdatterung: Eckball Scheibling, Stangl nur eskortiert, Kopfball zum 1:1 (42.). Mit dem Pausenpfiff zeichnete sich Heimgoalie Luef bei einem Freistoß von Philipp Egger aus (45.).

 

Die zweite Hälfte war keine acht Minuten alt, da erzielten die Pottschacher das 2:1. Es war eine Kopie des 1:1-Ausgleichs. Corner Mathias Hecher, am langen Eck köpfte Thomas Posch zur Führung ein (53.). Während Mathias Hecher nach einem Ausflug von USV-Handschuh Luef das leere Tor aus über 35 Metern nicht traf (61.), stellte Heimcoach Gnam um und schickte sich selbst nach vorne. Und wirklich: Langsam bauten die Heimischen Druck auf. In der 72. Minute schoss Weinlich noch daneben, auch Ofenböck verfehlte das lange Eck (78.). Dann die 82. Minute: Klaus Lechner kam gegen Gnam zu spät. Foul und Strafstoß. Stangl versenkte zum 2:2-Ausgleich. Das Finish umkämpft und hektisch, auch weil Schiri Kazanci plötzlich Dinge sah, die schwer zu begreifen sind. Beide Teams wurden noch einmal gefährlich: Nach einer Einzelaktion ging ein Gnam-Schlenzer am langen Eck vorbei (87.), auf der Gegenseite eine Doppelchance für den SVSF. David Rosenbichler scheiterte zunächst an Luef, Sekunden später fischte Luef auch noch einen Kopfball des eingewechselten Gerhard Egger aus dem Eck (89.). Die Nachspielzeit beendete Pottschach mit nur zehn Spielern und ohne Trainer. Zuerst sah Philipp Egger nach Kritik Gelbrot, Sekunden später widerfuhr dem reklamierenden Manuel Mannsfeldner dasselbe Schicksal. Der Ärger in beiden Fällen absolut verständlich, aber unnötig, weil dadurch eine schwere Hypothek für das Trachtenderby nächste Woche zur Zahlung kommt. Nach dem Spiel dann noch kuriose Action, als plötzlich Schiri Kazanci die Kabinentür aufriss und in Rage schrie: „Wenn wer raufen will, dann soll er kommen!“ Als er Messi Lechner erblickte, der im Hintergrund als Erster aufzeigte und sich schon seine imaginären Ärmeln aufstricken wollte, war Kazanci schnell wieder verschwunden. Da glaubt man wirklich, man habe in Zeiten wie diesen schon alles gesehen, wird man schnell eines Besseren belehrt.

 

Was außer dieser denkwürdigen Aktion vom Spiel bleibt, ist ein Gegner, der sich nach zwei Wochen Pause auch noch nicht richtig gefunden hat, und eine Pottschacher Elf, die sich in allen Belangen gegenüber dem Schottwien-Match steigern konnte (war auch nicht schwer). Irgendwie wird man allerdings das Gefühl nicht los, dass da heute mehr drin war.

MATCHSTATISTIK

SVSF: K. Lechner, M. Lechner (60. Kainrath), D. Kleinander, T. Posch, K. Posch, Ratzinger (65. Goger), P. Egger, Pichler (78. G. Egger), Hecher, Rosenbichler, Stögerer.

 

TORE

0:1 (40.) Ratzinger (A: Kleinander): Eine Freistoßflanke von Danschi Kleinander segelt im Zentrum über viele Köpfe hinweg, Helmut Ratzinger erfasst die Situation am schnellsten, nachdem der Ball einmal aufspringt, scheitert er mit dem ersten Kopfball an Goalie Luef, den zweiten Ball nickt er dann ins leere Tor ein.

1:1 (42.) Stangl: Eckball Gnam, am kurzen Eck kann Stangl ungehindert einköpfen. Helmut Ratzingers Rettungstat auf der Linie kommt zu spät.

1:2 (53.) T. Posch (A: Hecher): Eckball für Pottschach, Mathias Hecher bringt den Ball zur Mitte, am langen Eck steigt Thomas Posch hoch und köpft zur neuerlichen Führung ein.

2:2 (83.) Stangl: Gnam nimmt sich am Sechzehner eine Hereingabe gut mit, dann kommt der herausgeeilte Klaus Lechner gegen den Stürmer zu spät. Klares Elferfoul. Stangl verwertet sicher.

 

GELBE KARTEN

M. Lechner (11. Foul), P. Egger (43. Foul+93. Kritik), Mannsfeldner (94. Kritik+Kritik); Scheibling (33. Kritik, 39. Foul).

 

GELBROTE KARTE

P. Egger (93.), Mannsfeldner (94.).

 

SPIELSTATS 1.HZ 2.HZ

Schüsse Gesamt 10:9 11:7

Schüsse auf´s Tor 4:7 5:4

Geblockte Schüsse 2:1 1:0

Corner 8:4 3:2

Fouls 9:5 6:12

Handspiele 0:0

Abseits 0:0 1:2

 

SCHIEDSRICHTER

Nayim Kazanci: oft nicht auf Ballhöhe, aber auch wenn er daneben steht, oft mit falscher Wahrnehmung. Die Schiri-Pension ruft.

 

PITTENTALSTADION, 120 ZUSCHAUER (die Hälfte aus Pottschach).

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Ground

Pittentalstadion Scheiblingkirchen
Scheiblingkirchen, Neunkirchen, Niederösterreich, 2832, Austria

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2. Klasse Wechsel

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4Kirchberg8503915
5Ternitz8503115
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7Schlöglmühl9405012
8Grünbach8323-911

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