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Breitenau vs. SVSF 5:0 (3:0)

Alles, was in dieser Woche unternommen wurde…

 

Alles, was in dieser Woche geredet wurde…

 

Alles, was man sich in dieser Woche vorgenommen hat…

 

Alles für die „Wetti-Tant“!

 

Und jetzt ganz in Ruhe: Der SVSF Pottschach verlor am Samstag Nachmittag auf der Sportanlage Schwarzau gegen Breitenau mit 5:0. Eine Niederlage, die in dieser Höhe komplett in Ordnung geht. Es war ein Spiel zweier ungleicher Mannschaften. Fast 300 Zuschauer, darunter einmal mehr unglaublich viele Pottschacher, waren fassungslos. Die Breitenauer Fans feierten eine 90-minütige Party, die Pottschacher Fans hingegen sahen völlig erstarrt zu, wie sich ihre Mannschaft abschießen ließ.

 

 

 

Wenn es eines Beweises bedurfte, dass die Pottschacher Elf an diesem Tag nicht bei der Sache war, musste nicht mal eine Minute warten. Die Pottschacher Außenbahn nicht besetzt, der Stanglpass in die Mitte, Sinan Celik nicht nur um eine Hundertstel, sondern um eine Sekunde zu langsam. Der Ungar Gabor Kasza ließ sich nicht bitten, 1:0.

 

 

 

Der SVSF jetzt munter? Nur ganz ganz kurz. In der 7. Minute schickte Martin Gaulhofer Mathias Hecher auf die Reise, der vergab diese glänzende Einschussgelegenheit. Vorneweg: Es war die einzige Pottschacher Chance an diesem Tag. Heimkeeper Loitzl musste keinen einzigen Ball halten.

 

 

 

Auf der anderen Seite brannte es weiter lichterloh: In der ersten halben Stunde zählte man sechs ausgezeichnete Tormöglichkeiten für die Breitenauer. Die Gründe für so viel Offenheit liegen vielerorts: Zum einen schaffte es der Angriff nie, dem Rest der Elf Abwehrarbeit abzunehmen. Von Entlastung brauchen wir gar nicht reden. Zum anderen war das Pottschacher Mittelfeld ein absoluter Durchlaufposten. Für die Breitenauer war es ein leichtes, immer wieder Lücken, sei es über außen oder über das Zentrum, zu finden. So war es nicht verwunderlich, dass die Abwehr das ganze Fett abbekam und ein ums andere Mal ganz schlecht aussah. Dazu das gesamte Zweikampfverhalten mangelhaft. Wenn der SVSF in 90 Minuten zehn Zweikämpfe gewonnen hat, ist das viel.

 

 

 

Zwei der sechs angesprochenen Chancen führten zu Toren: Beim 2:0 ließ sich SVSF-Keeper Andi Kapfenberger von einer Flanke Gnams überraschen (17.), beim 3:0 durch Alex Pichler war der SVSF bei einem Eckball unzureichend postiert (33.). Der Spielfluss der Breitenauer stoppte erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause, weil Schiri Cellek durch Kritik und ein paar härtere Fouls mehrmals zu Gelb greifen musste und Hektik aufkam.

 

 

 

In der Pause donnerte es in der Gästekabine, das hatte aber nichts mit einem möglichen Leck in den Breitenauer Gemäuern zu tun. Die Startelf sollte schleunigst zeigen, dass sie auch mitspielen will. Was aber augenscheinlich war: Vor allem körperlich pfiff die Pottschacher Mannschaft aus dem letzten Loch, dazu forderte das Spiel seine Verletzten. Rene Breitenecker musste schon in der 16. Minute mit Schulterproblemen raus, in der Pause blieb Christian Weninger in der Kabine, gleich nach Seitenwechsel erwischte es auch noch Sinan Celik (Muskelansatz am Oberschenkel). Das war aber noch nicht alles: In der 63. Minute prallte Martin Gaulhofer mit einem Gegenspieler zusammen. Milz und Niere geprellt, die Rettung musste kommen, der SVSF hatte aber schon drei Mal getauscht.

 

 

 

Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 4:0. Bei einem Angriff war die Pottschacher Abwehr einmal mehr nicht im Bilde, in der Mitte waren gleich zwei Breitenauer allein, Gnam besorgte den Rest (57.). Überraschend: Jetzt, wo sich der SVSF personell langsam auflöste und nur mehr zu zehnt auf dem Platz stand (auch der verletzte Kurt Bauer schleppte sich nur mehr humpelnd über den Platz), war der Saft komplett aus dem Spiel heraußen. Eine Spitzenmannschaft hätte die Pottschacher jetzt vom Platz geschossen, den Breitenauern aber gelang trotz fast 75prozentigen Ballbesitzes kaum mehr Zählbares. Im Finish musste auch noch der eingewechselte Patrick Pongratz nach zwei Gelb-Fouls mit der Ampelkarte vom Feld. Der letzte Schuss saß dann doch noch: Manfred Klöckl brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Geissl schoss trocken ins Kreuzeck ein, das 5:0.

 

 

 

Fazit: Als wenn ihnen irgendwer ein Mittelchen in den Saft getan hätte: Der SVSF präsentierte sich so schlecht wie schon Jahre nicht mehr. Alles aufzuzählen, würde jetzt zu lange dauern. In dieser Verfassung ist der SVSF sicher nicht 1. Klasse-tauglich. Der arme Hund ist der Trainer. Mani Hechers Trickkiste war in den letzten Tagen leer, was Jahre lang richtig war, brachte zuletzt gar nichts mehr. Fakt ist, dass noch nach Schlusspfiff der Coach in vertrautem Einvernehmen „erlöst“ wurde. Für das Derby am Karsamstag gegen Schlöglmühl braucht der SVSF nicht nur einen neuen Trainer, sondern auch jede Menge Spieler. Marcus Hecher, Sinan Celik, Rene Breitenecker, Martin Gaulhofer, Patrick Pongratz fallen sicher aus. Unmittelbaren Ersatz gibt es derzeit kaum: Alle jene, die sich matchfit und stark fühlen, dem SVSF in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen, mögen sich bis Montag beim Obmann melden. Alter spielt keine Rolle!

 

 

 

SVSF: Kapfenberger, Blazanovic, Celik (47. Pongratz), Dikbayir, Breitenecker (16. M. Lechner), Bauer, Stix, Gaulhofer (63.), Weninger (46. Klöckl), Orhan, Mt. Hecher.

 

 

 

Tore: 1:0 (1.), 2:0 (17.), 3:0 (33.); 4:0 (57.), 5:0 (89.).

 

 

 

Highlights

 

1.: Der SVSF auf der Seite offen, Stanglpass, Celik schläft, Kasza trifft ohne Probleme, 1:0.

 

7.: Gaulhofer-Pass auf Mt. Hecher, der mit einer guten Gelegenheit, aber daneben.

 

10.: Hereingabe Breitenau, Celik schlägt ein Luftloch in der Mitte, Kasza am langen Eck überrascht, daneben.

 

17.: Flanke von Gnam, doch diese senkt sich über den reaktionslosen Kapfenberger ins lange Eck, 2:0.

 

22.: Flanke Breitenau, Haas hinten frei, der Hechtkopfball daneben.

 

24.: Stanglpass auf Kasza, daneben.

 

33.: Corner auf´s kurze Eck, A. Pichler köpft ein, die Pottschacher als Statisten, 3:0.

 

45.: Abgefälschter Schuss eines Breitenauers knapp über das Tor.

 

57.: Weite Flanke, ein Breitenauer bringt den Ball im Rutschen zur Mitte, dort weit und breit kein Pottschacher bei zwei Breitenauern. Gnam trifft zum 4:0.

 

82.: Zweites Foul von Pongratz, für jedes Gelb, ist gleich Gelbrot.

 

89.: Stanglpass Breitenau, Klöckl klärt schlecht, Geissl drückt von der Strafraumlinie ab, Kreuzeck, 5:0.

 

 

 

GK: Breitenau (34. Foul, 42. Foul, 45. Foul); Bauer (21. Foul), Orhan (34. Kritik), Celik (34. Kritik), M. Lechner (35. Foul), Pongratz (74. Foul), Pongratz (82. Foul).

 

 

 

GR: Pongratz (74.+82.).

 

 

 

SVSF-Man of the Match

 

Niemand

 

 

 

SR Cellek, Gilschwert: über die eine oder andere gelbe Karte ist auf beiden Seiten zu reden, ansonsten hatte er keine Probleme mit dem Spiel, weil der Unterschied zwischen den Mannschaften zu eindeutig war.

 

 

 

Sportanlage Schwarzau, 300 Zuschauer.

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