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SVSF nimmt auch die Hürde Ebreichsdorf

SVSF nimmt auch die Hürde Ebreichsdorf

Und täglich grüßt das Murmeltier: Pottschach surft in der 1. Klasse Süd weiter auf der Erfolgswelle. Am Freitag kam die Bock-Elf zu einem 2:0-Auswärtserfolg bei den stark einzuschätzenden Ebreichsdorfern. Dabei mussten die SVSF-Fans ein paar bange Momente überstehen, ehe man zum Jubel ansetzen konnte.

 

Der Gastgeber startete mit Nachdruck in die Partie, Pottschach wirkte in den ersten Minuten fahrig und noch nicht ganz bei der Sache. Zwingende Chancen gab es aber (noch) keine zu notieren. Nach einer Viertelstunde wurde es dann erstmals gefährlich: Ein Ebreichsdorfer startete allein Richtung Dominik Peinsipp, Schiri Fluch hatte den Vorteil nicht gelten lassen (15.). Glück für Pottschach, für Schiri Fluch sollte es nicht der letzte Fehler bleiben. In der Folge kam Ebreichsdorf zu Halbchancen, wie zum Beispiel bei einer gefährlichen Freistoßflanke (16.) und einem Weitschuss (26.), der leichte Beute für Dominik Peinsipp wurde. Genau das richtige Aufwärmen für unseren Topgoalie, was sich in Minute 31 einmal mehr bestätigen sollte. Innerhalb von nur wenigen Sekunden rettete Peinsipp gegen Ungersbäck, den Abpraller von Krammer lenkte er über die Latte. Es waren die ersten beiden Sitzer und die beiden besten Gelegenheiten der ersten Hälfte. Weil Pottschach weiter nicht ordentlich in die Zweikämpfe kam und vorne den Ball nur selten richtig halten konnte, blieb es bei deutlichen Vorteilen für die Ebreichsdorfer. Peter Fahrner konnte bei einem Stanglpass klären (34.), ein schön angetragener Schuss von Schulmeister flitzte am Tor vorbei (36.). Bei einem Eckball klärte Pottschachs Abwehr mit Mühe (42.), ein Schuss vom 16er ging drüber (44.), der SVSF hatte zuvor unzureichend attackiert.

 

Von der Bock-Elf kam erste Hälfte offensiv nur ganz wenig: Einmal versäumte Philipp Stögerer den Stanglpass auf Philipp Krenmayr (14.), nach einem schönen Pass von Kevin Senft vertändelte Stögerer den Ball in guter Position (37.). In der Pause musste Kevin Senft nach einem Schlag auf den Fuß in der Kabine bleiben, für ihn kam Rekrut Daniel Kleinander ins Spiel. Zunächst fand sich die Bock-Elf etwas besser zurecht, zumindest ließ man die Ebreichsdorfer in der ersten Viertelstunde nicht zur Geltung kommen. Was dazu kam, war, dass Schiedsrichter Fluch langsam aber sicher die Linie verlor. Nach einem Foul von hinten an Zoki Radulovic (59.) gingen die Wogen hoch, für das Foul gab´s nicht mal Gelb, auf der Gegenseite kassierte Martin Dorner eine lächerliche gelbe Karte, was Sektionsleiter David Blazanovic derart auf die Palme brachte, dass er vom Referee von der Betreuerbank verwiesen wurde.

 

Das Spiel wurde nun immer intensiver, in der 62. Minute schnupperten die Heimischen erstmals in Halbzeit zwei an der Führung. Dominik Peinsipp ließ einen Schuss zuerst nach vorne abprallen, beim Abstauber reagierte er aber überragend. Beim folgenden Corner wurde Zizak im letzten Moment abgeblockt (63.). Dann die 67. und 68. Minute: Der Ebreichsdorfer Cichra kassierte innerhalb von zwei Minuten zweimal Gelb, was in Gelbrot mündete. Beide Male waren es Fouls, sodass Pottschach für die letzten 22 Minuten in Überzahl agieren konnte. Aufruhr herrschte auch nochmal in der 71. Minute, als plötzlich Zoki Radulovic benommen am Spielfeld liegen blieb, Schiri Fluch aber weiterspielen ließ und sich fast der unterlassenen Hilfeleistung strafbar gemacht hätte. Radulovic hatte einen Schlag gegen den Kehlkopf benommen, hätte fast die Zunge verschluckt, erbrach kurz, kehrte dann aber wieder auf´s Spielfeld zurück. Gut so, denn…

0:1 (73.): Eckball Pottschach. Slobodan Mazic bringt den Ball zur Mitte, wo Radulovic ziemlich fahrlässig allein gelassen wird und zur Gästeführung einköpft.

Das Finish hatte es dann in sich: Ebreichsdorf-Coach Maucha riskierte. Seine Mannen fanden in der 79. Minute eine Topchance auf den Ausgleich vor. Nach einer Standardsituation parierte Dominik Peinsipp kurz, dann rettete Daniel Kleinander den Tag und beförderte den Ball aus der Gefahrenzone. Im Gegenstoß blieb den Gästefans der Torjubel im Hals stecken: Der eingewechseltte Erkin Orhan zog aus 30 Metern ab, Heimkeeper Reither drehte den Ball mit einer Topparade über die Latte. Weil Pottschach nun viel Raum vorfand, waren Konterchancen unvermeidlich.

0:2 (82.): Die erste davon. Pottschach trägt den Ball schnell von hinten raus. Slobodan Mazic auf Erkin Orhan, der auf Meni Marku. Marku wartet, bis sich Philipp Stögerer in Position bringt. Der Pass in den Lauf genau zum richtigen Zeitpunkt. Dann fackelt Stögerer nicht lange und vollendet wuchtig ins lange Eck.

Die Heimischen gaben sich auch in der Folge nicht geschlagen. Während Meni Marku noch eine Konterchance versemmelte (90. daneben), kamen die Heimischen noch zu einer großen Gelegenheit. Harry Bock rutschte aus, Ungersböck lief auf Peinsipp zu, doch auch in diesem letzten Duell blieb der überragende Pottschacher Schlussmann Sieger. Dann war Schluss: Ebreichsdorf fast 70 Minuten lang jene Mannschaft, die das Spiel machte und auch drei Mal kurz vor dem 1:0 stand. Durch die gelbrote Karte ging bei den Gastgebern kurzzeitig die Ordnung verloren, was effiziente Pottschacher zu den beiden Siegtoren nutzten. Der SVSF hatte heute durchaus seine Mühe, hatte aber einen blendend aufgelegten Dominik Peinsipp im Kasten, der den Ebreichsdorfern den Führungstreffer vermieste. Wäre Pottschach heute erneut, so wie gegen Pitten, in Rückstand geraten, wäre es doch deutlich schwerer geworden. So aber schlug man im Finish im Stile eines Tabellenführers zu und durfte sich über die nächsten drei Zähler freuen, womit Pottschach auch nach dem 95er-Wochenende nächsten Samstag gegen Aspang sicher auf Rang eins bleibt. Ein Wort noch zu Schiri Fluch: Dieser bekam nach Schlusspfiff ein paar deutliche Worte vom Schiribeobachter zu hören, damit ist alles gesagt…

 

SVSF: Peinsipp, Marku, Bock, Fahrner, Huber, Mazic, Dorner, Radulovic (78. Orhan), Senft (46. D. Kleinander), Krenmayr (84. Lechner), Stögerer.

 

Tore: 0:1 (73.) Radulovic (A: Mazic), 0:2 (82.) Stögerer (A: Marku).

 

GK: Ebreichsdorf (67. Foul, 68. Foul, 84. Unsportlichkeit, 85. Foul); Radulovic (39. Foul), Dorner (59. Foul).

 

SR Fluch: eher schwache Leistung mit etlichen Fehlpfiffen.

 

Sportzentrum Weigelsdorf, 200 Zuschauer.

Fotos: Jürgen Schneider und Günter Benisek.

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