Gleich zum Auftakt der Rückrunde bekamen es die Natschbacher mit den beiden besten Teams der Liga zu tun. Unterschiedlicher hätten die Partien nicht verlaufen können: In St. Egyden schnupperte man an einer Überraschung, verlor nur knapp mit 0:1. Dafür wurde man daheim gegen Pottschach völlig auseinandergenommen. Das Debakel bedeutete den Turnaround: Von den nächsten sechs Spielen gewann Natschbach gleich fünf. Nur in Schlöglmühl verlor die Sieder-Elf, dafür besiegte man Neunkirchen, Mönich (Siegtor in der 90.), Puchberg, Scheibling und Willendorf. Ein weiterer Sieg war möglich, gegen Grünbach verprasste man allerdings eine 3:1-Führung (Endstand 3:3). Der Punkterekord in einer Saison schien vier Spiele vor Ende in lockerer Reichweite. Es sollte aber ziemlich knapp werden, denn nur einmal konnte man noch jubeln (Dreierpack von Koczka gegen Hochneukirchen), die drei anderen Spiele gingen (gegen Ternitz, Zöbern und Natschbach) verloren. Der USV präsentierte sich in dieser Saison oft als äußerst unangenehmer Gegner. Jeweils Platz 8 in Herbst- und Frühjahrstabelle hatten am Ende Rang neun zur Folge. Die Ära von Spielertrainer Heli Sieder ging nach dieser Saison zu Ende. Natschbach beschreitet ab sofort einen neuen Weg: Mit Ex-Profi Sandro Lindschinger konnte ein interessanter Mann nach Na-Lo gelotst werden. Die Ambition ist somit klar: Mehr als 37 Punkte einzusacken…
Alle Spiele
POT 0:8, 0:3 /// EGY 1:4, 0:1 /// MÖN 2:1, 2:3 /// ZÖB 2:1, 0:6
HNK 4:2, 0:6 /// SK2 2:1, 2:0 /// SML 2:0, 0:3 /// TER 1:4, 3:6
SOW 0:2, 2:1 /// NK 2:1, 1:0 /// GRÜ 3:3, 1:3 /// PUC 4:2, 1:5 /// WIL 4:0, 2:0
