Kampfmannschaft

Harte Kämpfe gegen Willendorf

by: FB28

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Alle bisherigen Duelle

2018/19-H 1:0 (Mayrhold)

2018/19-A 2:3 (Stögerer, M. Kleinander)

2017/18-H 3:1 (Fahrner, Senft, Fekete)

2017/18-A 2:2 (Nyari 2)

2014/15-H 1:0 (Mazic)

2014/15-A 4:0 (Radulovic 2, Bock, Dorner)

2013/14-A 1:2 (Fahrner)

2013/14-H 7:0 (Mazic 3, Radulovic 2, Pichler, Klammer)

2012/13-A 4:3 (Mazic 3, Radulovic)

2012/13-H 4:3 (Mazic 2, Bock, Egger)

2005/06-A 3:1 (Koronczai 2, Staufer)

2005/06-H 1:1 (Schmid)

1992/93-A 2:1 (Svirloch, Zottl)

1992/93-H 2:1 (Leitner 2)

1991/92-H 0:2 (—)

1991/92-A 0:5 (—)

1990/91-H 0:4 (—)

1990/91-A 0:2 (—)

1989/90-H 2:1 (U. Koglbauer, Scherz)

1989/90-A 1:0 (Pototschnik)

1985/86-H 0:1 (—)

1985/86-A 0:0 (—)

1984/85-H 0:1 (—)

1984/85-A 2:2 (Klieber, Grill)

1968/69-A 7:2 (Bichler 3, Plank, A. Posch, Blum, Ackerl)

1968/69-H 2:2 (Gettmann, A. Posch)

1966/67-H 1:0 (Liesbauer)

1966/67-A 2:1 (Ottersböck, F. Schneider)

1965/66-H 1:0 (Ackerl)

1965/66-A 1:1 (Brenner)

1963/64-A 5:0 (Bichler 2, Reisenbauer 2, Pototschnik)

1963/64-H 5:3 (Pototschnik 3, Reisenbauer, Haberler)

Head to Head, 66:45 Tore

  • Siege
  • Unentschieden
  • Niederlagen

Heimbilanz, 30:20 Tore

  • Siege
  • Unentschieden
  • Niederlagen

Die besten Torschützen

  • Slobodan Mazic
  • Zoran Radulovic
  • Leopold Bichler

Die letzten Duelle

In der vergangenen Saison konnten beide Teams jeweils ihre Heimspiele gewinnen. Wobei vor allem das Hinspiel letzten Herbst 2018 aus Pottschacher Sicht äußerst bitter verlief. Der SVSF erste Hälfte besser und durch einen verwandelten Stögerer-Elfer (25.) auch in Führung, verlor zu Beginn der zweiten Halbzeit die Kontrolle. Zwischen der 50. und 61. Minute kassierte die Mannsfeldner-Elf drei mehr als vermeidbare Gegentore. Der Anschlusstreffer durch Michi Kleinander (93.) kam zu spät. Die Revanche sollte im Frühjahr gelingen: Nach früher Führung durch Florian Mayrhold (14.) hatte der SVSF in einer umkämpften Partie letztlich die Nase vorne.

In der Neuzeit die Nase vorne

Lässt man die beiden letzten Duelle außer Acht, hat der SVSF Pottschach in der jüngsten Neuzeit ganz klar die Nase vorne. In zehn Duellen verlor Pottschach nur einmal. Das aber war eine ziemlich schmerzhafte Niederlage, denn Willendorf gewann 2013/14 nur zwei Partien in der gesamten Saison, und davon eine gegen die damalige Bock-Elf. Alles ging schief, der frühe Rückstand nach fünf Minuten lähmte unsere Jungs. Zwar konnte Peter Fahrner junior kurz vor der Pause ausgleichen, das 1:2 in der 83. Minute besiegelte letztendlich eine sportliche Blamage für Pottschach. Das Hinspiel hatten die Pottschacher noch mit 7:0 gewonnen. Dieser Sieg im August 2013 ist auch der bisher höchste für den SVSF. Slobo Mazic erzielte dabei drei Tore (13., 26., 56.).

8 Mazo-Tore in drei Spielen

Spätestens beim erwähnten 7:0 2013 war klar, dass der SV Willendorf für den serbischen Legionär Slobodan Mazic ein absoluter Lieblingsgegner war. In den beiden Duellen der Saison 2012/13, beide Male fielen ebenfalls sieben Tore, der SVSF gewann jeweils mit 4:3, traf „Mazo“ weitere fünf Male. Im September 2012 lag der SVSF daheim überraschend nach 22 Minuten 0:2 zurück, Pottschach gewann auch dank zweier Mazic-Tore noch mit 4:3. Im Rückspiel dasselbe Ergebnis: Mazic ließ mit einem Dreierpack (19., 22., 56.) die defensiven Patzer der Pottschacher Abwehr vergessen. Sogar ein neuntes Tor sollte Slobo Mazic gegen Willendorf erzielen. Im März 2015 sorgte sein Treffer für das Goldtor beim hart erkämpften Rückrundenauftaktsieg.

Vier Zu-Null-Pleiten in Folge

In der Gesamtbilanz führt der SVSF Pottschach mit 18:8-Siegen klar. Vier der acht Willendorfer Siege ereigneten sich in den Saisonen 1990/91 und 1991/92. Im August 1990 legte Pottschach einen Fehlstart hin. Nach dem 0:2 in Willendorf hielt die Elf von Trainer Edi Schneider bei nur einem Punkt aus drei Spielen. Noch schlimmer erging es derselben Mannschaft im Frühjahr: Vier Niederlagen in Folge hagelte es für die Pottschacher, darunter ein 0:4 in Willendorf. Das war auch die bisher zweithöchste Niederlage. Die höchste Niederlage trug sich ebenfalls 1991 zu: Am zweiten Spieltag lief der SVSF in eine herbe 0:5-Pleite. Und um den Niederlagen-Viererpack komplett zu machen, verlor Pottschach im Frühjahr 1992 nochmal mit 0:2. Metin Erdogan und der Willendorfer Prenner kassierten in Hälfte zwei beide Rot. Am Ende der Saison landete Pottschach trotz der beiden Niederlage als Zweiter (hinter Schlöglmühl) einen Platz vor dem SVW.

60er Jahre im Zeichen des SVSF

Acht Mal maßen Pottschach und Willendorf in den Sechziger-Jahren die Kräfte. Dabei hatte unser Klub die Nase (fast immer) vorne. Lediglich zweimal holte der SVW einen Punkt. Im Oktober 1965 glich Franz Brenner gleich nach der Pause zum 1:1 aus (47.), in der Folge trafen die Pottschacher noch zweimal die Stange. Im August 1968 lag der SVSF schon mit 2:0 vorne, ehe den Gästen in der 83. Minute noch der 2:2-Ausgleich gelang. Alle anderen Partien gingen an den SVSF. Im allerersten Duell 1963 traf Karl Pototschnik drei Mal beim 5:3-Sieg, Willendorf lag zur Pause noch 2:1 vorne. Im Rückspiel setzte sich Pottschach klar mit 5:0 durch. Im Juni 1966 gewann der SVSF ein Sommerkickerl durch einen Abstauber von Peter Ackerl (50.). In der Saison 1966/67 siegte Pottschach zweimal knapp. Der letzte Vergleich 1969 endete mit einem 7:2-Auswärtssieg des SVSF, der die Partie beherrschte. Der spätere Vereinswirt Poldl Bichler steuerte drei seiner fünf Tore gegen Willendorf in diesem Match bei.

Meisterweg führte über Willendorf

In der Saison 1984/85 kämpften der SVSF und der SVW in der 2. Klasse Wechsel um den Meistertitel. Bereits am zweiten Spieltag traf man sich in Willendorf und trennte sich 2:2-Unentschieden. Im Rückspiel verlor Pottschach knapp mit 0:1. Für beide Teams reichte es am Ende nicht zum Aufstieg. Grünbach war lachender Dritter. Willendorf wurde wegen der schlechteren Tordifferenz Zweiter, der SVSF Dritter. In der Saison darauf dasselbe Bild: In Willendorf fielen keine Tore, im Rückspiel gewann Willendorf auswärts erneut mit 1:0. Diesmal allerdings wurde Pottschach Meister, Willendorf nur Sechster. Auch in der Meistersaison 1992/93 kreuzte man die Wege: Pottschach führte beide Male 2:0, um nach dem 2:1-Anschlusstreffer beide Male zu wanken, aber nicht zu fallen. Danach verlor man sich aus den Augen, nur um sich 2005/06 wieder zu treffen. Das Resultat: Pottschach wieder Meister.

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