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Top, Flop, Kurios: Drei Duelle gegen Fez Gloggnitz

Top, Flop, Kurios: Drei Duelle gegen Fez Gloggnitz

Im 25. Teil unserer Serie wird es geschichtlich: Viele Junge werden ja nicht wissen, dass es in Gloggnitz auch einen zweiten Verein gab. Seit 1947 gab es den ATSV Freiheit, der bald danach in den ASK FEZ Gloggnitz, einen Werksverein, umbenannt wurde. Die Fez war eine Filzfabrik, die auf dem heutigen Huyck-Gelände ihren Sitz hatte. 1971 fusionierte Fez mit dem SV Gloggnitz und verschwand damit aus dem Fußballgeschehen. Heute also drei Duelle mit Fez. #wirvermissenfußball #gemmapottschoch

Top: Durch Kraftakt zum Meistertitel

21. Juni 1964, Bezirksgruppe Südwest, SVSF – Gloggnitz 2:1 (0:1)

In der Saison 1963/64 lieferten sich Pottschach und Schlöglmühl einen Zweikampf um den Aufstieg in die 1. Klasse Süd. Eine Runde vor Schluss lag der SVSF nur einen Punkt vorne, dem Heimspiel gegen Fez Gloggnitz, das auf Rang vier lag, kam entscheidende Bedeutung zu.

Es ging um einiges, dementsprechend nervös agierte die Mannschaft von Spielertrainer Helmut Zöger auch. Zwei Stangenschüsse waren auch nicht gerade förderlich, Gloggnitz hingegen hielt gut dagegen und stellte den Spielverlauf in der 25. Minute auf den Kopf. Stary traf von der Strafraumgrenze ansatzlos ins Netz. Zur Pause beschwörte man in der SVSF-Kabine den Kampfgeist. Und wirklich: Plötzlich entfachte Pottschach enormen Druck. Gleich nach Wiederbeginn bekam der SVSF einen Elfmeter. Reini Reisenbauer trat an und schoss daneben (47.). Mit dem Mut der Verzweiflung griffen unsere Jungs weiter an, Der Lohn: das 1:1 durch Karl Pototschnik nach einer Freistoßflanke von Poldi Bichler (50.). Der SVSF nun unglaublich dominant. In der 56. Minute brachte Bichler einen Eckball in die Mitte, das Leder kam zu Reini Reisenbauer, und der schoss zum umjubelten 2:1 ein. Die Euphorie war groß, doch plötzlich bekamen die Pottschacher die Flatter, die sprichwörtliche Angst vor dem Gewinnen. Bei zwei Sitzern durch Weltermann (69., 76.) hatte der SVSF Riesenglück, nicht das 2:2 zu kassieren. So brachte die Zöger-Elf den Vorsprung irgendwie über die Runden. Umso größer war die Freude, dass ein vor zwei Wochen abgebrochenes Spiel der Schlöglmühler in Rohrbach mit 3:0 für die Rohrbacher gewertet wurde und Pottschach somit schon eine Runde vor Schluss als Meister feststand.

SVSF: Helmut Egger, Erich Wagner, Helmut Zöger, Schasi Füllenhals, Bruno Ottersböck, Franz Brenner, Toni Haberler, Poldi Bichler, Karl Pototschnik, Reini Reisenbauer, Peter Ackerl.

Tore: 0:1 (25.) Stary; 1:1 (50.) Pototschnik, 2:1 (56.) Reisenbauer.

Sportplatz Pottschach.

Reserve: 10:0.

Flop: Bittere Niederlage im Meisterkampf

18. Mai 1958, 1. Klasse Süd, Fez Gloggnitz – SVSF 4:2 (3:0)

In der Saison 1957/58 ging es für den SVSF Pottschach um viel, man wollte unbedingt in die attraktive 2. Liga Süd. Vier Runden vor Schluss führte Pottschach die Tabelle an, dahinter folgte mit nur einem Punkt Rückstand Breitenau. Fez Gloggnitz lag auf Platz 5, im Hinspiel hatte die Elf von Spielertrainer Josef Plochberger 4:1 gewonnen.

700 Zuschauer sahen eine erste Halbzeit, die die Ausgangslage völlig auf den Kopf stellte. Pottschach, bei denen Spielmacher Peter Hauer fehlte, dürfte den Gegner unterschätzt haben. Gloggnitz hingegen gab Gas und schlug erbarmungslos zu. Hahn und ein Doppelpack von Schneider bedeuteten eine sensationelle 3:0-Halbzeitführung für den Außenseiter, dazu erwischte Goalie Johann Teynor einen rabenschwarzen Tag. Doch der Tabellenführer gelobte in der Pause Besserung. Josef Selhofer verkürzte schon in der 50. Minute durch einen Freistoß auf 3:1. Selhofer war es auch, der die Pottschacher weiter antrieb. Seine Flanke fand Erwin Rottensteiner, und der verkürzte in der 62. Minute per Kopf sogar auf 3:2. Jetzt wollte der SVSF zum Sturm auf das 3:3 rüsten, doch mit dem nächsten Gegenangriff gab es Freistoß für Fez. Dominik II verwertete den ruhenden Ball trocken (64.). Das 4:2 bedeutete gleichsam die Entscheidung, Pottschach erholte sich von dem Tor nicht mehr und musste eine bittere Niederlage einstecken. Vielleicht war die Niederlage aber auch lehrreich, denn in den letzten drei Runden blieb Pottschach souverän und krönte sich am Ende zum Meister.

SVSF: Johann Teynor, Johann Glatz, Erich Wagner, Rudi Grobner sen., Franz Dorfstätter, Josef Plochberger, Walter Sailer sen., Ernst Dorfstätter, Josef Selhofer, Karl Jesek, Erwin Rottensteiner.

Tore: 1:0 (7.) Hahn, 2:0 (30.) Schneider, 3:0 (35.) Schneider; 3:1 (50.) Selhofer, 3:2 (62.) Rottensteiner, 4:2 (64.) Dominik II.

Sportplatz Gloggnitz, 700 Zuschauer. 

Kurios: Acht Tore in der letzten halben Stunde

23. September 1962, Bezirksgruppe Südwest, SVSF – Fez Gloggnitz 10:1 (2:1)

Der SVSF hatte im Herbst 1962 einen schlechten Start hingelegt: Nach einer 1:4-Heimpleite gegen Puchberg reichte es auch in Hirschwang nur zu einem 2:2-Unentschieden. Spielertrainer Josef Plochberger und seine Mannen standen unter Druck, das Heimspiel gegen Fez Gloggnitz leitete die Wende in dieser Saison ein.

Die Gäste konnten in der ersten Hälfte noch mithalten. Mitte der ersten Halbzeit gelang ihnen sogar der Ausgleich. Doch zur Pause führte dennoch der SVSF durch Tore von Josef Plochberger und Peter Dallner. Nach Wiederbeginn dauerte es eine Viertelstunde, ehe Toni Haberler mit dem 3:1 die Entscheidung herbeiführte. Das Tor bedeutete den Knackpunkt in der Partie, denn Fez fiel in der Folge auseinander, Pottschach, bei denen Bruno Ottersböck herausstach, setzte nach. In der letzten halben Stunde gelangen den Hausherren gleich acht Treffer. Plochberger hatte drei Mal getroffen. Mit dem 10:1 in der 90. Minute stellte Peter Dallner den Endstand her. Pottschach verpasste den Meistertitel am Ende nur um einen Zähler.

SVSF: Erich Reibnagel, Peter Ackerl, Johann Glatz, Helmut Ringhofer, Johann Löger, Bruno Ottersböck, Franz Posch, Peter Dallner, Toni Haberler, Josef Plochberger, Erich Wagner.

Tore: 1:0 (23.) Plochberger, 1:1 (26.) Schwarz, 2:1 (32.) Dallner; 3:1 (60.) Habeler, 4:1 (64.) Posch, 5:1 (68.) Plochberger, 6:1 (75.) Ottersböck, 7:1 (77.) Eigentor, 8:1 (80.) Dallner, 9:1 (82.) Plochberger, 10:1 (90.) Dallner.

Sportplatz Pottschach.

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