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Lukas Spendlhofer zu Inter Mailand

Lukas Spendlhofer zu Inter Mailand

Nicht nur der SVSF-Obmann und seine reizende Gattin Dania (zu ihrem 30er) saßen am Donnerstag Abend im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion, um das Spiel Inter Mailand gegen Napoli (3:1) zu sehen. Noch eine zweite Pottschacher Delegation war unter den 60.515 Zuschauern, nämlich SVSF-Eigengewächs Lukas Spendlhofer und seine Eltern Birgit und Johann, die im VIP-Klub dem Spiel beiwohnten.

Wie bitte? Im VIP-Klub des Champions-League-Siegers? Wie geht das? Ganz einfach. Auf Einladung des FC Inter! Lukas Spendlhofer unterschrieb tags darauf am Freitag im Trainingszentrum des italienischen Meisters einen Vertrag über zweieinhalb Jahre (bis Juni 2013). Das bedeutet, dass Lukas von der Akademie St. Pölten mit sofortiger Wirkung zu den „Neroazzuri“ wechselt.

Von St. Pölten zu Inter? Wie geht das bitte? Ganz einfach. Bei seinem zweiten Länderspieleinsatz für die U18-ÖFB-Auswahl im schweizerischen Ascona saßen mehrere Scouts, darunter auch der Sportdirektor von Inter Mailand, Pierro Ausilio im Stadion. „Spendi“ spielte beim 2:2-Unentschieden eine Klassepartie, schoss sogar ein Tor und hatte das Glück, in einem einzigen Spiel auf drei verschiedenen Positionen eingesetzt zu werden. Das machte Eindruck. Kurz vor Weihnachten ging alles schnell. Lukas´ Manager Otto Hauptmann von der Schweizer Agentur „Mellon Sports“ machte den Deal klar.

Bei Inter Mailand wird Lukas in der zweiten Mannschaft, der „Primavera“ spielen. Im 21-Mann-Kader (alles Spieler zwischen 17 und 21, Trainer ist Fulvio Pea) befinden sich fast nur Nationalspieler. Neben 14 Italienern stehen auch ein Senegalese, ein Schwede, ein Tscheche, ein Slowake, ein Slowene, ein Brasilianer und eben Lukas im Aufgebot. Die Angst, zu einem anderen Verein abgeschoben zu werden, hat Lukas nicht. „Wir halten viel von ihm und haben Lukas nicht geholt, um ihn ewig in der Primavera spielen zu lassen,“ hat „Spendi“ laut Pierro Ausilio gute Aussichten, in Bälde mit den ganz Großen wie Samuel Eto´o, Wesley Sneijder und Dejan Stankovic zu kicken.

Viele werden sich fragen: Leidet die Schule nicht darunter? Maßnahmen wurden getroffen. Lukas wird das BORG in St. Pölten per Fernstudium ordnungsgemäß beenden. „Nächste Woche hab ich gleich vier Prüfungen für das Semesterzeugnis. Danach bekomme ich den Stoff per Internet und muss bis zum Sommer für ein paar Prüfungen nach St. Pölten fliegen,“ so Lukas, der im Mailänder Internat „Interello“ in einem Einzelzimmer wohnen wird. Trainiert wird im Trainingszentrum von Inter am Comer See. „Dort ist alles abgesperrt, keiner kommt rein. Als uns das Trainingszentrum gezeigt wurde, warteten 50 Fans beim Eingang und schauten in unseren Wagen rein, ob vielleicht ein Star drinnen sitzt,“ war Vater Johann begeistert von den Bedingungen.

Warum Italien? Die Eltern glaubten zunächst an einen schlechten Scherz. Dass Interesse von verschiedenen Klubs an Lukas vorhanden war, war bekannt: Mönchengladbach und Köln schienen die aussichtsreichsten Adressen, allein schon wegen der Sprache. Auch Lazio Rom war dran, das Rennen machte am Ende aber Inter, „weil sie sich am meisten um Lukas bemüht haben und das Angebot unsere Bedingungen absolut erfüllte,“ schließt Vater Spendlhofer ab. Dass Lukas nicht als einziger Österreicher zum Mailänder Klub stößt, ist sicher ein Vorteil. U21-Nationalspieler Christoph Knasmüllner (ebenfalls bei Mellon Sports unter Vertrag) wechselt von den Münchner Bayern ebenfalls zu Inter, wird sich dort sogar dem Profikader anschließen und dann gemeinsam mit unserem „Spendi“ Italienisch lernen.

Was natürlich auch nicht uninteressant ist, ist der finanzielle Aspekt. Darüber soll nicht zu viel verraten werden. Neben dem Fixgehalt kommt Inter für das Quartier und Flüge auf. Auch alle Freistellungen zum ÖFB-Team sind fix zugesichert. Lukas hat einen Jugendprofi-Vertrag unterschrieben. Ab dem ersten Einsatz für das Profi-Team erhöht sich die Gage, ab dem sechsten Einsatz wird ein neuer Vertrag ausgehandelt. Des weiteren gibt es einen Sponsorvertrag, wonach Lukas nur mit Fußballschuhen der Marke „Lotto“ spielen darf. „Das ist kein Problem, weil ich ohnehin immer schon Lotto-Schuhe trug,“so Lukas.

Sportlich ist Inter natürlich eine unglaubliche Herausforderung. Lukas: „Die Trainingseinheiten sind viel intensiver, dauern oft mehr als zwei Stunden. Darüberhinaus wird in Italien viel Wert auf Taktik gelegt.“ Die Primavera trainiert dazu hin und wieder mit den Profis, was sicherlich ein besonderes Erlebnis sein wird. Wie geht´s weiter? Am nächsten Freitag (14.1.) wird „gesiedelt“. Lukas wird von seinen Eltern nach Mailand begleitet. Neben dem Gewand machen ein Fernseher sowie die Play-Station den größten Teil des Gepäcks aus. Am Montag, dem 17. Jänner steht der medizinische Check auf dem Programm. Für das erste Spiel bei Atalanta Bergamo wird es sich nicht ausgehen, danach aber könnte es bald zum ersten Einsatz im blau-schwarzen Dress kommen.

Fix ist, dass www.svsf-pottschach.at der erste Interviewpartner von Lukas Spendlhofer war und erste Artikel in diversen Internetportalen (www.sportnet.at, www.gazzetta.it, www.generazioneditalenti.com) aufgetaucht sind, wo sogar der SVSF extra als erster Klub erwähnt wird. Die SVSF-Familie ist stolz und wünscht Lukas viel Glück bei seinem neuen Klub…

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