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Feiger Terroranschlag: SVSF-Tor umgesägt

Kampfmannschaftstore in der Nacht von 30. auf 31. März von Unbekannten mit Säge zerstört.

Feiger Terroranschlag: SVSF-Tor umgesägt

Wenn das am 1. April passiert wäre, hätte man wohl an einen Aprilscherz gedacht. So aber war am 31. März der Schock groß, als am Samstag um 11.00 Uhr die Meldung kam: „Ein Tor auf der Pottschacher Sportanlage ist kaputt“. Beim ersten Lokalaugenschein wurde die Sache deutlicher: Ganz ohne Frage haben Unbekannte in der Nacht auf Samstag mit einer Säge eines der Kampfmannschaftstore umgesägt. Wer hinter dem feigen Anschlag steckt, kann natürlich fast nicht ermittelt werden. Sollte jemand irgendetwas bemerkt haben, bitte sofort melden.

 

Um Punkt 11.00 Uhr stand natürlich eine Absage im Raum. Ein Ersatztor war nicht vorhanden, bis zum Reserve-Spiel waren noch dreieinhalb Stunden Zeit. Die Rettungskette sah folgendermaßen aus: Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei. Dann den frischgebackenen Hauptgruppenobmann Franz Hummer auf den Sportplatz bestellt. Nach kurzer Beratschlagung wurde die Fa. Eurotor aus Ternitz informiert. Wenige Minuten später waren Gerald Magritzer und Andi Bauer mit ihrer Pritsche zur Stelle. Dann taten sich aber die ersten Probleme auf: Eine 380er-Anschluss musste her, wo keiner war. Nachbar Gerhard Windisch hatte so eine, nach einer halben Stunde wurde er von Hannes Zottl mit seinem Moped im ABST-Tower aufgespürt und auf den Sportplatz chauffiert. Soweit so gut: Doch dann die nächste Hiobsbotschaft. Der starke Wind machte das Aluschweißen des Tores unmöglich. Alle Versuche, die Stange an Ort und Stelle zu schweißen, schlugen fehl. Die Lösung: Der betroffene Pfosten wurde vom Tor entfernt, in die Werkstatt nach Rohrbach mitgenommen und schnell geschweißt. Um 14.10 Uhr, 20 Minuten vor Spielbeginn, war der Spuk zu Ende. Schiedsrichter Gilschwert gab das OK, um das Spiel anzupfeifen.

 

Bei allem Unverständnis für die rücksichtslose Tat muss der SVSF Pottschach allen Helfern danken, die mitgeholfen haben, dass die Rettungsaktion von Erfolg gekrönt war. Allen voran danken wir der Fa. Eurotor, im Speziellen Gerald Magritzer, der sofort zur Stelle war. Auch unserem Nachbarn Gerhard Windisch ein großer Dank für die Zuverfügungstellung der 380er-Steckdose. Schließlich auch ein Dank an die Funktionäre des SVSF, die darum kämpften, die beiden Spiele am Nachmittag gegen Trumau nicht ausfallen zu lassen. Der Obmann des SVSF richtet abschließend den feigen Störenfrieden aus: „Wir lassen uns nicht herunterkriegen. Die Gemeinschaft im Verein ist stärker als euer Willen, fremdes Eigentum zu zerstören…“

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