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Assist beim Inter-Debut

Seit über zwei Monaten gehört SVSF-Export Lukas Spendlhofer nun zum edlen Stamm der „Nerazzuri“ von Inter Mailand. Mittlerweile hat er sich halbwegs eingelebt, am Mittwoch gab „Spendi“ nun auch sein Debut im schwarz-blauen Dress.

Hallo Lukas, Premiere im Inter-Dress. Wie war´s?

Ja, konnte gestern mein Debut gegen eine Auswahl der Serie D geben und hab 90 Minuten gespielt. Mein Platz im 4-3-3-System war im rechten Mittelfeld. Es war auf jeden Fall etwas Besonderes für mich, zudem hat auch die Atmosphäre gepasst. Gut 500 Zuschauer waren dabei, dazu Kinder, die mit uns einliefen und super Wetter, wie schon die ganze Woche.

Wie lief das Spiel für dich?

Höhepunkt war sicher mein Assist zum 1:0 nach 20 Minuten durch einen Lochpass mit links, das ist der Fuß, den ich normalerweise nicht benutze. Nach fünf Auswechslungen in der 60. Minute ging bei uns der Spielfluss verloren, denn es kamen fünf Spieler der U18-Mannschaft rein, für die das Tempo vielleicht ein bisschen zu hoch war. Die beiden Gegentore fielen in der 75. und 80. Minute, jeweils durch Standards. In der Nachspielzeit wäre mir fast das 2:2 gelungen. Ein Volley aus 20 Metern, doch der Sonntagsschuss war mir nicht vergönnt. Der Tormann konnte zur Ecke klären, die gab es aber nicht mehr.

Und wie waren die Kritiken?

Hab heute von allen Seiten ein gutes Feedback bekommen. War heute beim Training der Profis dabei. Alle Trainer und auch der Sportdirektor persönlich haben mir gesagt, dass es gut war. Das freut mich natürlich sehr und gibt mir Motivation.

Zuletzt fand das große „Torneo Viareggio“ statt. Das ist eines der größten Nachwuchsturniere der Welt, bei dem 48 Mannschaften (u.a. Inter, Juve, Milan, Napoli, Roma, Lazio, Anderlecht, Brügge, New York, Newcastle, Spartak Moskau, Roter Stern Belgrad, …) am Start sind und das zwei Wochen dauert. Inter gewann das Turnier ohne Niederlage. Du warst mit deiner Mannschaft zwei Wochen einem Luxus-Hotel am Meer kaserniert, Einsatzminute bekamst du keine. Warum?

Sie haben mir gesagt, dass heuer auf die 92er-Jahrgänge gesetzt wird und die 93er für jede Minute dankbar sein müssen, die sie spielen können. Man muss einfach geduldig sein und auf seine Chance warten.

Wie geht´s jetzt weiter?

Ich hoffe, beim nächsten Spiel am 2. April spielen zu können, vielleicht sogar von Beginn an. Immerhin ist es auch das Derby gegen den AC Milan, meine Eltern kommen auch.

Wie läuft´s mit der italienischen Sprache?

Mit dem Italienisch wird´s immer besser. Seit zwei Wochen haben Christoph Knasmüllner und ich einen Privatlehrer, der auch Deutsch spricht und es uns so besser erklären kann. Ansonsten fühle ich mich von Tag zu Tag wohler in Mailand. Die anfänglichen Probleme sind fast alle beseitigt. Freitag und Samstag trainiere ich mit den Profis. Sonntag ist Ruhetag. Die Stimmung ist nach dem Aufstieg gegen die Bayern natürlich super, auch in der Liga ist man nur mehr zwei Punkte hinter Milan.

Danke „Spendi“ für das Interview. Die SVSF-Familie wünscht viel Glück!

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