Am Samstagnachmittag musste sich der SVSF Pottschach dem SC Zöbern knapp mit 1:2 geschlagen geben.
In einer von Beginn an taktisch geprägten Partie konnte sich zunächst keine der beiden Mannschaften entscheidende Vorteile erspielen. Spielerisch war die Partie über weite Strecken eher Schonkost. Nennenswerte Torchancen entstanden zumeist durch Fehler der gegnerischen Mannschaft und weniger durch herausgespielte Offensivaktionen. So ging auch der ersten großen Möglichkeit für den SC Zöbern ein katastrophaler Fehlpass der SVSF-Defensive voraus. Der Zöberner Angreifer setzte den Ball glücklicherweise neben das Gehäuse von SVSF-Schlussmann Christoph Hackl (27.). Nach dem Seitenwechsel sollte ein weiterer haarsträubender Fehlpass in der Pottschacher Defensive schließlich zur Führung der Gäste führen. Bence Reizinger ließ sich nicht zweimal bitten, blieb alleine vor Christoph Hackl souverän und stellte auf 0:1 (54.). Anschließend versuchte der SVSF, die Offensivbemühungen zu intensivieren. In der 65. Minute fehlte dabei nur wenig zum Ausgleich: David „Wuzi“ Pichler traf aus rund fünf Metern nur die Stange. Als sich bereits die Schlussphase abzeichnete, sorgte ein weiterer schwerer Fehler in der SVSF-Defensive für die Vorentscheidung. Bence Reizinger nutzte den neuerlichen Lapsus eiskalt aus und schnürte mit seinem zweiten Treffer den Doppelpack – 0:2 (84.). Der SVSF gab sich allerdings noch nicht geschlagen. In der Schlussminute gelang Mark Simon der Anschlusstreffer zum 1:2 (90.). Für den Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr und der SC Zöbern brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Der SVSF Pottschach kassiert damit eine bittere Niederlage in einer Partie, in der man dem Gegner beide Gegentore praktisch auf dem Silbertablett präsentierte. Der SC Zöbern bleibt mit diesem Erfolg weiterhin makellos, während der SVSF nun früh in der Saison aufpassen muss, den Anschluss an die Spitzenplätze nicht zu verlieren. Für die Mannsfeldner-Elf gilt daher in den kommenden Wochen: Es müssen Siege her! Einfach wird diese Aufgabe allerdings nicht. Mit Mönichkirchen, Natschbach und Krumbach warten in den nächsten Partien drei starke und unangenehme Gegner auf den SVSF.