Platz 8: Schlussspurt stimmte HSV versöhnlich

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Letztes Jahr aus der 1. Klasse Süd abgestiegen, war nicht geplant, dass die Hochneukirchner in der Hinrunde derart unterperformen würden. Kein einziger Auswärtspunkt im Herbst: Allein schon dieses Faktum sorgte dafür, dass Trainer Erich Röcher und die Verantwortlichen im Winter reagierten und unter anderem neue Legionäre ins Panoramastadion lockten. Bis die neu formierte Truppe endlich ablieferte, dauerte es aber ein wenig. Der Start verlief eher durchwachsen. Die ersten beiden Partien gingen verloren: Das 0:4 zum Auftakt in Mönich sorgte für Frust. Auch eine couragierte Leistung gegen Neunkirchen (das Trainerbruderduell ging also klar an den Meistertrainer) half nicht entscheidend weiter. Nach den zwei Niederlagen folgten zwei befreiende Siege: In Puchberg landete der HSV den ersten Auswärtssieg seit fast genau einem Jahr. Gegen Schlöglmühl lag man bis drei Minuten vor Schluss zurück und gewann am Ende noch mit 3:2. So groß die positiven Emotionen nach diesem Spiel waren, so verkehrt herum liefen die nächsten beiden Partien. In St. Egyden schaffte man es nicht, eine frühe 2:0-Führung über die Runden zu retten, man verlor sogar noch mit 2:3. Und auch gegen Natschbach führte während es Spiels mehrere Male, um in der 91. Minute in das 3:4 zu laufen. Keine Frage: Hochneukirchen war offensiv im Frühjahr eine Toptruppe, leider aber leistete man sich defensiv immer wieder schwere Schnitzer. Ab sofort kehrte in diesem Bereich wieder mehr Konzentration ein, was sich sofort in den Ergebnissen niederschlug. In den letzten sieben Matches arbeitete sich die Röcher-Elf tabellenmäßig ordentlich nach vor. Es begann mit einem 6:2-Kantersieg in Schottwien, auch Ternitz wurde mit 5:1 abgefertigt, auch in Grünbach blieb man siegreich. Das torlose Remis gegen Scheibling war kein Beinbruch. Im wohl verrücktesten Spiel der Saison lag Hochneukirchen in Willendorf gleich nach Wiederbeginn mit 3:2 vorne, 20 Minuten später 3:6 hinten und holte dennoch noch ein unglaubliches 6:6-Unentschieden. Einmal noch musste Hochneukirchen (daheim gegen Pottschach) eine Niederlage einstecken. Zum Abschluss hielt man sich in Howodo schadlos und beendete eine Saison voller Auf und Abs mit einem 4:3-Auswärtssieg. Allein schon die 13 Rückrundenauswärtspunkte (gegenüber 0 im Herbst) zeigen schon, dass Hochneukirchen 2019 deutlich besser drauf war. Der HSV schoss in der Rückrunde die zweitmeisten Tore hinter dem Meister, dafür kassierten sie aber auch die drittmeisten. Hier gilt es anzusetzen, dann könnte der HSV in der nächsten Saison wieder eine positive Erfolgsbilanz verzeichnen…

 

GEGNERBILANZ

6 Pkte: Hochwolkersdorf H 4:1, A 4:3

6 Pkte: Grünbach H 2:1, A 3:1

6 Pkte: Puchberg H 2:1, A 2:1

4 Pkte: Willendorf H 4:3, A 6:6

3 Pkte: Schottwien H 1:2, A 6:2

3 Pkte: Ternitz H 5:1, A 0:1

3 Pkte: Schlöglmühl H 3:2, A 1:2

1 Pkt: St. Egyden H 1:1, A 2:3

1 Pkt: Scheiblingkirchen H 0:0, A 1:2

1 Pkt: Mönichkirchen H 2:2, A 0:4

0 Pkte: Natschbach H 3:4, A 0:2

0 Pkte: Neunkirchen H 1:3, A 1:2

0 Pkte: Pottschach H 2:4, A 1:5

hnk1 hnk2 hnk3 hnk4 hnk5 hnk6 hnk7 hnk8

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