SVSF in guter Form: Zöbern kommt in die Moving-Arena

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Der SVSF befindet sich in guter Form. Drei Siege hintereinander, davon zwei gegen Howodo und St. Egyden, bestätigen diese Tatsache. Ausgerechnet jetzt kommt mit dem SC Zöbern einer der beiden Titelfavoriten in die Moving-Arena. Der SCZ braucht einen Sieg, der SVSF könnte sich zum Zünglein an der Waage entwickeln.

 

SVSF-Check

13 Jahre ist es her, dass eine Pottschacher Mannschaft in St. Egyden gewinnen konnte. Ehemalige Meistermannschaften bissen sich zuvor an den St. Egydenern aus. Der SVSF 2017/18 brachte das Kunststück zuwege, in dieser Saison gleich beide Duelle gewinnen zu können. Dass der Gegner derzeit eine kleine Talsohle durchschreitet, kam den Pottschachern natürlich entgegen. Dennoch beeindruckt das Wie, das der SVSF am Samstag an den Tag legte. Die Mannsfeldner-Elf hatte einen konkreten Plan, hielt sich an diesen und wurde für seine Konzentration auch belohnt. Zunächst durch eine kompakte erste Hälfte, in der man nur eine Topchance des Gegners zuließ und selbst nach dem Führungstreffer durchaus auch ein zweites hätte nachlegen können. Man denke nur an den Stangentreffer von Szabi Fekete vor der Pause. Nach Wiederbeginn zeigte sich der SVSF dann hellwach, innerhalb kürzester Zeit zog Pottschach auf 4:0 davon. So hart man sich diesen Vorsprung allerdings erarbeitete, so schnell zerstörte man sich diesen wieder. Nach dem schnellen 1:4 der St. Egydener durch einen Elfer ging plötzlich komplett die Ordnung verloren, dazu stürmten die Heimischen im Finish auf “Teufel komm raus”. Während die Pottschacher ihre Konter aber schlampig zu Ende spielten, stand es nach zwei schnell gefallenen Treffern kurz vor Ablauf der 90 Minuten plötzlich nur mehr 3:4. In der Nachspielzeit rettete der SVSF das 4:3 mit Hängen und Würgen in die Kabine. Das Durchatmen nach Schlusspfiff konnte bis nach Pottschach gespürt werden. Viel länger hätte es nicht mehr gehen dürfen. Für die Zöbern-Partie wird sich die Truppe an den ersten 70 Minuten von St. Egyden orientieren müssen, ansonsten droht man hergespielt zu werden. Trainer Manuel Mannsfeldner hat mit dem gelbgesperrten Szabolbs Fekete lediglich einen Mann vorzugeben, kann ansonsten aber aus dem Vollen schöpfen…

Personelles: Fekete (gesperrt), Bektesi (wieder fit), Mayrhold (nach Sperre retour), M. Lechner (4GK), Senft (4GK).

 

Zöbern-Check

Richtig spannende und entscheidende Wochen für den SC Zöbern. Nach etlichen Jahren, die man in der 2. Klasse Wechsel verbracht hat, könnte es heuer mit der ersehnten Rückkehr in ihre Lieblingsliga klappen. Lange Jahre gehörte der SCZ zum absoluten Inventar der 1. Klasse Süd. Dort will man wieder hin. Um das bewerkstelligen zu können, muss man in den letzten sechs Runden mehr Punkte als der SC Neunkirchen sammeln (das Torverhältnis ist deutlich schwächer). In dieser Saison klappt dieses Sammeln ganz hervorragend, lediglich die beiden Duelle gegen den SV Willendorf verpatzten der Metzner-Truppe die Bilanz total. Im letzten Heimspiel gegen Hochwolkersdorf stand das Spiel bis kurz nach der Pause auf des Messers Schneide. Mit dem Treffer zum 2:0 platzte der Knoten und Zöbern schoss einen am Ende glatten 4:0-Heimsieg heraus. Personell sieht´s nicht ganz perfekt aus, aber das war ja auch in den letzten Woche nicht anders, und dennoch konnte der SCZ voll punkten. Wichtig ist sicher die Rückkehr von Assistkönig Heissenberger und Spanring.

Personelles: Grasel (verletzt), Mitterecker (verletzt), C. Scherz (fraglich), Heissenberger (nach Sperre retour), Spanring (nach Sperre retour).

 

Matchstatistik

Es handelt sich um ein absolutes Spitzenspiel. Beide Teams haben ihre letzten Spiele durchwegs gewonnen. Zöbern hat zudem eine eindrucksvolle Auswärtsbilanz (acht Partien ungeschlagen) vorzuweisen. Im Hinspiel gewann der SC Zöbern aufgrund der zweiten Hälfte verdient mit 2:0. In Halbzeit eins konnte der SVSF durchaus mithalten, aber bereits in diesem Spiel merkte man, welche Klasse die Zöberner aufweisen. In der Meistersaison 2014/15 gewann Pottschach beide Duelle, davor blieb der SVSF sechs Mal hintereinander ohne Sieg. Daheim hat Pottschach nur eines der letzten neun Duelle gewonnen. In der Gesamtbilanz führt der SVSF deshalb auch nur mehr mit 17:11-Siegen. Der Schiedsrichter der Partie heißt Daniel Holzinger…

Pottschach-Form

Gesamt 3-0-0, Heim 1-0-2.

Zöbern-Form

Gesamt 4-0-0, Auswärts 6-2-0.

Head to Head

33, 17-5-11, 59:43 Tore

Heimbilanz

16, 8-3-5, 24:13 Tore

 

Alle Duelle

17/18-A 0:2 (—)

14/15-H 2:0 (Radulovic, Senft)

14/15-A 2:0 (Radulovic, Mazic)

11/12-A 1:5 (Mt. Hecher)

11/12-H 0:4 (—)

10/11-H 1:2 (Gaulhofer)

10/11-A 0:3 (—)

09/10-A 2:2 (Orhan 2)

09/10-H 0:2 (—)

08/09-A 2:1 (Pungor, Stix)

08/09-H 0:0 (—)

07/08-A 4:2 (Maniatis, Mohr, Hostalek, D. Blazanovic)

07/08-H 1:1 (Celik)

06/07-H 0:1 (—)

06/07-A 1:0 (Koronczai)

04/05-A 2:3 (Staufer, Gableck)

04/05-H 0:0 (—)

01/02-H 0:1 (—)

01/02-A 0:3 (—)

96/97-H 4:1 (Zottl, Slukan, Mach, B. Walk)

96/97-A 4:0 (Slukan, Zottl, A. Walk, B. Walk)

92/93-A 5:3 (Pohls 2, Svirloch, Grill, Hausecker)

92/93-H 2:0 (Svirloch 2)

91/92-A 1:2 (Leitner)

91/92-H 1:0 (Grill)

90/91-A 0:0 (—)

90/91-H 1:0 (Schwendenwein)

89/90-H 2:0 (Hausecker, Grill)

89/90-A 4:2 (U. Koglbauer 3, Hausecker)

85/86-H 5:0 (Grill 2, W. Hecher, Schuster, Hausleber)

85/86-A 4:0 (Morgenbesser 3, Dworak)

84/85-A 3:2 (Pototschnik, Grill, Hausleber)

84/85-H 5:1 (Egger 2, Grill 2, Schneider)

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