SVSF muss sich Zöbern 0:2 geschlagen geben

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Der SVSF Pottschach musste am Freitag Abend bei den heimstarken Zöbernern eine 0:2-Niederlage einstecken. Eine Niederlage, die in Ordnung geht, weil Zöbern vor allem zweite Halbzeit klar besser war. Der SVSF konnte nur in Hälfte eins überzeugen.

 

Was man auf jeden Fall positiv mitnehmen kann, sind die ersten 40 Minuten. Pottschach begann ambitioniert, man merkte, dass die Jungs zuletzt Selbstvertrauen getankt hatten. Aggressiv am Mann, kompakt in der Abwehr und im Mittelfeld. Zöbern versuchte zwar das Kommando zu übernehmen, richtig gefährlich wurde es aber nur in der 20. Minute, als Peter Fahrner in extremis rettete. Der SVSF versuchte selbst auch, Akzente zu setzen. Der letzte Pass sollte aber nicht ankommen, die beste Chance vergab Gerhard Egger, der in der 39. Minute an einer Fußabwehr von Goalie Renner scheiterte. Erst im Finish der ersten Hälfte geriet Pottschach unter Druck. Zweimal hätte es 1:0 stehen können: Einmal schoss Skotnica freistehend drüber, dann drosch Michi Kleinander eine Hereingabe an die eigene Kreuzlatte.

 

Der Versuch, sich in der Halbzeitpause zu sammeln, misslang. Die Mannsfeldner-Jungs gerieten sofort nach Wiederbeginn wieder unter Druck. Goalie David Puhr zeichnete sich in einer Aktion gleich zweimal aus. Das 1:0 zeichnete sich ab und sollte auch fallen. Nachdem Prokes zunächst noch per Kopf einen Sitzer ausließ, brachte er wenig später eine scharfe Hereingabe zur Mitte, wo Scherz direkt verwertete (51.). Die Führung mittlerweile leider verdient. Und Zöbern setzte nach, auch weil Pottschach kaum mehr Zugriff auf Ball und Gegner hatte. Heissenberger, Prokes und Vollnhofer vergaben die Vorentscheidung, die längst hätte passieren müssen.

 

So machte sich langsam Nervosität auf der Zöberner Betreuerbank breit, denn der SVSF schickte sich im Finish an, alles auf eine Karte zu setzen und den Lucky Punch zu erzwingen. Und wirklich: Ein Tor von Philipp Stögerer (per Ferse) wurde wegen Abseits aberkannt. In der 88. Minute ließ der eingewechselte Szabolcs Fekete einen Super-Weitschuss auf´s Tor los. Keeper Renner ließ sich aber nicht überraschen und drehte den Ball über die Latte. Aus dem folgenden Corner fiel die Entscheidung. Am eigenen 16er erkämpfte sich Morgenbesser den Ball, ließ bis zur Mittelauflage drei bis vier Pottschacher stehen und rannte dann allein auf David Puhr zu. Auch diesen konnte er ausspielen. Ein sensationelles Kontertor (aus Zöberner Sicht) und somit auch der Deckel auf´s Spiel!

 

Fazit: Pottschach bis zur Pause mutig und kompakt. Zweite Halbzeit konnte man dem Druck der Zöberner nicht mehr standhalten. Darum ist der Sieg des SCZ am Ende hochverdient. Die Mannsfeldner-Truppe wird ihre Punkte gegen wen anderen holen müssen. Am besten schon nächsten Samstag daheim gegen Natschbach…

 

HÖHEPUNKTE

20. Skotnica überhebt Puhr, dann rettet Fahrner.

39. Konter SVSF. G. Egger von halbrechts mit dem Abschluss, Renner Fußabwehr.

41. Konter Zöbern, nach dem Stangler schießt Skotnica freistehend drüber.

43. Stangler Scherz, Kleinander an die eigene Querlatte.

47. Puhr rettet zunächst gegen Skotnica, dann such gegen Scherz.

48. Ecke, Prokes am langen Eck allein per Kopf daneben.

51. TOR ZÖBERN. Hereingabe Prokes, am langen Eck versenkt Scherz. 1:0!

64. Flanke Prokes, Heissenberger vergibt.

65. Ecke, Kopfball Prokes aus kurzer Distanz daneben.

69. Vollnhofer alleinstehend daneben.

85. Stögerer trifft per Ferse, Abseits.

88. Weitschuss Fekete, Renner dreht ihn über die Latte.

89. TOR ZÖBERN. Morgenbesser erkämpft am eigenen 16er den Ball, lässt sich dann durch niemanden stoppen, auch Puhr noch ausgespielt. 2:0!

 

SVSF: Puhr, Bektesi, Fahrner, Ratzinger, Kleinander (86. Orhan), Behluli (62. Fekete), Senft, G. Egger, P. Egger (55. M. Lechner), Stögerer, Nyari.

 

TORE

1:0 (51.) C. Scherz: Hereingabe am langen Eck direkt versenkt (A: Prokes)

2:0 (89.) Morgenbesser: Solo über’s ganze Feld (A: —)

 

GELBE KARTEN

Zöbern (40. Kritik, 71. Foul, 77. Foul); Kleinander (56. Foul).

 

SCHIEDSRICHTER

Kemal Pehlivan: gute Leistung.

 

AUSTADION ZÖBERN, 120 ZUSCHAUER.

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