9. Runde: Verfolgerduell Aspang Winzendorf

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Fr., 17.30: Ebreichsdorf II – Hirschwang

Langsam aber sicher wird die Meisterquote auf die Ebreichsdorfer kleiner und kleiner. Auch beim Verfolger aus Winzendorf sackte die Maucha-Elf drei Punkte ein. Vor allem die Art und Weise, wie sicher man in den ersten 75 Minuten auftrat, war so etwas wie ein Statement des Tabellenführers. Weil man sämtliche Heimspiele in dieser Saison gewonnen hat, gibt es auch für das Heimspiel gegen Hirschwang nur eine Marschroute. Die Hirschwanger selbst konnten am letzten Freitag kräftig durchatmen. Mit dem knappen 3:2-Derbysieg über Pottschach landete Neo-Coach Hans Hafenscherr nicht nur den ersten Sieg, auch die Hirschwanger gewannen daheim erstmals seit elf Monaten. In Ebreichsdorf hängen die Trauben für die Rax-Kicker sehr hoch. Aber vielleicht kommt genau das der Mannschaft entgegen…

EBR-Form: Gesamt 6-2-0, Heim 4-0-0.

HIR-Form: Gesamt 1-1-0, Auswärts 0-2-1.

Head to Head: 2, 0-1-1, 1:4 Tore (H: 0-1-0, A: 0-0-1).

 

Fr., 19.30: Sollenau – Grimmenstein

Wieder nichts mit Punkten für den SC Sollenau: In Wiesmath führte die Özmen-Elf zur Pause mit 1:0, und das verdient. Erst als man nach Wiederbeginn nur mehr den Vorsprung verteidigen wollte, geriet man ins Hintertreffen. Der Rest ist bekannt: Erneute Niederlage. Es wird eng für Sollenau. Genau das Gegenteil tritt derzeit bei den Grimmensteinern an. Mit dem 2:1 gegen Bad Fischau feierte der SVG den dritten Sieg in Folge. Die Grimmensteiner befinden sich auf der Überholspur. In aller Mund waren nach dem Spiel vor allem Zweifach-Assistent Stocker, der mit einer tollen Fair-Play-Aktion aufhorchen ließ, auch Spielertrainer Banovits begeisterte mit einer überragenden Leistung, die den Fischauern am Ende den Nerv zog. Bleibt man auch in Sollenau auf der Erfolgsspur, ist die Herbstrunde schon früh über die Maßen erfüllt.

SOL-Form: Gesamt 0-1-7, Heim 0-1-3.

GRI-Form: Gesamt 3-0-0, Auswärts 1-3-3.

Head to Head: 4, 3-0-1, 9:7 Tore (H: 1-0-1, A: 2-0-0)

 

Sa., 15.30: Pitten – Pottschach

Gut drauf sind die Pittener, die in vier Spielen zehn Punkte schafften und auch beim heimischen Oktoberfest gegen Pottschach als Favorit auf den Platz gehen. In Kirchberg gefielen die Zehrer-Mannen speziell durch ihre Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Aus acht Chancen machte man fünf Tore, mit drei Toren war Horvath der entscheidende Mann. Setzt man diesen Trend auch gegen Pottschach fort, kann man sich endgültig in der Spitzengruppe festsetzen. Nichts zu feiern gab es hingegen für Pottschach, das in Hirschwang zwar nach starker Anfangsphase in Führung ging, dann aber den Gastgeber mit drei Geschenken zum Toreschießen einlud. Am Ende drückte man zwar auf das 3:3, am Ende kehrte man aber mit leeren Händen heim. Nach neun sieglosen Auswärtsspielen muss endlich was Zählbares her. Dazu muss man sich in Pitten deutlich stabiler präsentieren.

PIT-Form: Gesamt 3-1-0, Heim 2-1-0.

POT-Form: Gesamt 0-1-2, Auswärts 0-2-7.

Head to Head: 12, 3-4-5, 20:19 Tore (H: 3-2-1, A: 0-2-4).

 

Sa., 15.30: Tribuswinkel – Weissenbach

Nach zwei Niederlagen erzielte die Tribuswinkler Truppe einen wichtigen Dreier im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Lanzenkirchen. Dabei sah es lange nicht gut aus, denn zweimal geriet die Walzer-Elf in Rückstand. Der FCT biss sich dann aber doch noch im Gegner fest und feierte am Ende einen dreckig erkämpften Arbeitssieg. Im Bezirksderby gegen Weissenbach könnte man sein Punktekonto schon auf 15 erhöhen, was vor der Saison so als Ziel für den Herbst ausgegeben wurde. Seine Ziele zu verfehlen: Das droht den Weissenbachern, die nach dem Debakel in Ebreichsdorf daheim gegen Aspang nicht über ein Unentschieden hinauskamen. Zwei verschenkte Punkte: So viel ist sicher, denn nach der Führung hatte die Hoffer-Truppe genügend Chancen, um den Sack zuzumachen. Nach fünf sieglosen Auswärtsspielen wird es Zeit, wieder einen Dreier zu machen…

TRI-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 2-0-1.

WSS-Form: Gesamt 0-1-1, Auswärts 0-3-2.

Head to Head: 4, 0-1-3, 4:11 Tore (H: 0-1-1, A: 0-0-2).

 

Sa., 15.30: Kirchberg – Wiesmath

Das ging ja ordentlich schief: Eine katastrophale Defensivleistung ließ Kirchberg im Heimspiel gegen Pitten komplett untergehen. Jeder Fehler wurde hier eiskalt bestraft, sodass am Ende ein 2:5 zu Buche stand. Gut, dass man gleich wieder die Chance auf Rehabilitation hat. Eine neuerliche Heimserie (vor dem Pitten-Debakel siegte Kirchberg fünf Mal in Folge) wäre das Ziel. Dazu muss hinten alles wieder besser werdeb. Einen schwer erkämpften Sieg feierte hingegen der SK Wiesmath, der sich nach schwacher erster Hälfte und 0:1-Rückstand steigern konnte und am Ende einen knappen 2:1-Heimsieg davontrug. Ein wichtiger Heimsieg, jetzt will man nach zwei Auswärtspleiten in Folge auch in der Fremde wieder gewinnen.

KBG-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 5-0-1.

WIE-Form: Gesamt 2-0-1, Auswärts 0-0-2.

Head to Head: 8, 2-1-5, 13:21 Tore (H: 2-1-1, A: 0-0-4).

 

Sa., 18.30: Bad Fischau – Lanzenkirchen

Nach vier Siegen in Folge riss die Serie des ASK Bad Fischau. Eine schlechte erste Hälfte legte den Grundstein zur Niederlage in Grimmenstein, zu spät wurde die Waldherr-Truppe munter, fast wäre sich am Ende noch der 2:2-Ausgleich ausgegangen. Daheim will man gegen Lanzenkirchen den vierten Heimsieg in Folge feiern. Dazu verlor man von den letzten 12 Duellen nur ein einziges. Lanzenkirchen tritt nach Runde 8 weiter auf der Stelle. Trotz zweifacher Führung wurde es gegen Tribuswinkel wieder nichts mit einem Sieg. Blöde Defensivfehler sorgten am Ende für die entscheidenden Gegentreffer. In Fischau gilt die Zöger-Elf auch wegen der eigenen Auswärtsbilanz (noch kein Punkt in dieser Saison) als krasser Außenseiter.

BFI-Form: Gesamt 4-0-1, Heim 3-0-0.

LAN-Form: Gesamt 0-3-5, Auswärts 0-0-3.

Head to Head: 14, 8-3-3, 56:26 Tore (H: 3-2-2, A: 5-1-1).

 

So., 15.30: Aspang – Winzendorf

Das 1:1 in Weissenbach war für die Aspanger so groß wie ein Hochhaus. Nachdem man bald in Rückstand geriet, hatte man auch Glück, dass die Weissenbacher die Entscheidung verabsäumten. So kam der SCA am Ende auf und durfte sich über einen wertvollen Punkt freuen, der die Vollnhofer-Elf weiter im Spitzenfeld hält. Dank einer starken Heimbilanz (fünf Siege in Serie) will man auch gegen Winzendorf anschreiben. Für den SVW gilt dasselbe, außer dass das letzte Spiel nicht zufriedenstellend verlief. Ebreichsdorf war einfach immer Herr der Lage, trotz einer besseren zweiten Hälfte war das am Ende aus Winzendorfer Sicht zu wenig, um wenigstens einen Punkt zu ergattern.

ASP-Form: Gesamt 2-1-1, Heim 5-0-0.

WIN-Form: Gesamt 0-1-1, Auswärts 0-1-1.

Head to Head: 4, 2-1-1, 5:4 Tore (H: 1-1-0, A: 1-0-1).

 

Personelles

Gesperrt: Horvath (Grimmenstein), Sasani (Lanzenkirchen), D. Aichinger (Weissenbach), Tvrdy (Bad Fischau), Merl (Wiesmath).

Nach Sperre retour: Ostrusska (Sollenau), Mercan (Tribuswinkel), Lemberger (Aspang), Krejcir (Hirschwang), Reisner (Wiesmath), Carrera (Bad Fischau), J. Aichinger (Weissenbach).

Gefährdet: Riegler (Aspang), Handler (Hirschwang), Ratzinger (Pottschach).

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