12. Runde: Spitzenspiel in Ebreichsdorf

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Fr., 19.00: Ebreichsdorf II – Aspang

Der Tabellenführer zieht weiter seine Kreise, auch vom schwierigen Auswärtsspiel in Pitten kehrte die Maucha-Truppe mit drei Punkten zurück. Leicht war es aber nicht, die Ebreichsdorf hatten zwar insgesamt mehr vom Spiel und auch die besseren Tormöglichkeiten, am Ende kann man aber dennoch auch von einem glücklichen Sieg sprechen. Im Topspiel gegen die zweitplatzierten Aspanger bietet sich nicht nur die Gelegenheit, den Herbsttitel sicherzustellen, sondern auch den Vorsprung auf sieben Punkte zu erhöhen. Aber auch die Aspanger befinden sich in starker Form. In den letzten fünf Spielen musste man sich nur einmal mit einem Remis zufrieden geben. Gegen Pottschach legte man mit einer starken ersten Hälfte den Grundstein zum Sieg. Geht man nach den direkten Duellen, wird´s schwer für den SCA.

EBR-Form: Gesamt 9-2-0, Heim 5-0-0.

ASP-Form: Gesamt 4-1-0, Auswärts 1-1-0.

Head to Head: 6, 5-1-0, 11:5 Tore (H: 2-1-0, A: 3-0-0).

 

Fr., 19.30: Hirschwang – Bad Fischau

Nach zwei Niederlagen landete Hirschwang einen enorm wichtigen Sieg in Tribuswinkel. In einem ausgeglichenen Spiel hatten die Hirschwanger lange Zeit das Chancenplus und führten auch mit 2:0. Nach dem Anschlusstreffer wurde es im Finish nochmal knapp, die drei Punkte sind aber im Sack. Ein Sieg gegen Bad Fischau wäre nach nur einem Heimsieg aus 12 Spielen ganz ganz wichtig. Gut unterwegs sind weiter die Bad Fischauer, die sich vor großer Kulisse auch im Lokalderby gegen Winzendorf alle drei Punkte sicherten. Wie die Hirschwanger schossen auch die Waldherr-Schützlinge eine 2:0-Führung heraus, hier kam der Anschlusstreffer der Winzendorfer aber deutlich zu spät. Während Fischau zu Hause gegen Hirschwang zuletzt immer gewann, gab es am Fuße der Rax noch nicht viel zu gewinnen.

HIR-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 1-7-4.

BFI-Form: Gesamt 3-0-0, Auswärts 2-0-1.

Head to Head: 8, 3-1-4, 13:13 Tore (H: 3-1-0, A: 0-0-4).

 

Sa., 15.00: Pottschach – Tribuswinkel

Der SVSF Pottschach kann sich weiter nicht aus der Krise befreien. In Aspang war eine rabenschwarze erste Hälfte der Grund, dass die Dorner-Elf keine Punkte mtnehmen konnte. Paradox: Zweite Hälfte nämlich zeigten die Pottschacher aber, dass die durchaus was drauf haben. Wäre das 3:2 gelungen, hätte die Partie am Ende noch spannend werden können. Spätestens jetzt (nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen) sind Punkte absolute Pflicht. Gegner Tribuswinkel hat aber seinerseits seine letzten zwei Auswärtspartien gewinnen können, musste sich letzten Sonntag aber dennoch zu Hause den Hirschwangern geschlagen geben. Am Ende war´s sogar eine unglückliche Niederlage, denn Chancen, um nach 0:2-Rückstand noch einen Punkt mitnehmen zu können, waren durchaus vorhanden.

POT-Form: Gesamt 0-1-4, Heim 0-1-1.

TRI-Form: Gesamt 1-0-2, Auswärts 2-0-0.

Head to Head: 0, 0-0-0, 0:0 Tore (H: 0-0-0, A: 0-0-0)

 

Sa., 15.00: Lanzenkirchen – Wiesmath

Leider gab es für die Lanzenkirchner erneut in einem Auswärtsspiel nichts zu holen. In Kirchberg präsentierten sich die Lanzenkirchner einmal mehr sehr ambitioniert und kämpferisch, der Gegner war am Ende aber abgebrühter. Man bleibt also auf den sechs Punkten stehen, bis zum Ende der Hinrunde wären ein paar zusätzliche Punkte enorm wichtig. Sehr verärgert zeigten sich die Wiesmather nach dem Derby gegen Grimmenstein. 1:0 vorne gelegen, Chancen auf das 2:0 gehabt und dennoch stand man am Ende mit leeren Händen da. Besonders die Entstehung zum 1:1 (Wiesmath reklamierte Abseits) war nach dem Spiel diskussionswürdig, tief in der Nachspielzeit versetzte der Gegentreffer zum 1:2 den Eidler-Mannen dann endgültig den Todesstoß. Nach drei Auswärtspleiten in Folge brächte ein Erfolg in Lanzenkirchen wieder Ruhe ins Wiesmather Lager.

LAN-Form: Gesamt 1-3-7, Heim 1-3-2.

WIE-Form: Gesamt 1-0-2, Auswärts 0-0-3.

Head to Head: 16, 4-5-7, 26:37 Tore (H: 2-3-3, A: 2-2-4).

 

Sa., 15.00: Weissenbach – Kirchberg

Weissenbach holte den erwarteten Pflichtsieg in Sollenau, es passt aber zur derzeitigen Situation, dass der SCW bis zuletzt um den Sieg zittern musste. Chancen waren nämlich zur Genüge vorhanden, um nach der 2:0-Führung den Deckel drauf zu machen. Weil man diese aber nicht nutzte, schöpften die Sollenauer nach zwei Anschlusstreffern Hoffnung. Am Ende waren die drei Punkte dennoch im Sack. Gegen Kirchberg gewann man zu Hause zuletzt vier Mal in Folge, sicher ein gutes Omen. Die Kirchberger hatten mit Lanzenkirchnen den zweiten Nachzügler zu Gast. Eine solide Mannschaftsleistung mit zwei Treffern reichte am Ende zu einem Heimsieg. Auswärts konnte der USV nur eines der letzten fünf Spiele gewinnen. Ein Punkt im Triestingtal wäre eine runde Sache…

WSS-Form: Gesamt 2-1-1, Heim 0-1-1.

KBG-Form: Gesamt 2-0-1, Auswärts 1-1-3.

Head to Head: 10, 6-0-4, 25:15 Tore (H: 4-0-1, A: 2-0-3).

 

Sa., 15.00: Winzendorf – Sollenau

Ganz und gar nicht läuft es derzeit bei den Winzendorfern. Nach dem tollen Saisonstart ist es nun wie abgerissen. Ein Punkt aus fünf Spielen ist für den SVW bei der Qualität, die sie haben, viel zu wenig. Im Derby in Bad Fischau startete man zunächst mit einer Defensivtaktik, nachdem man dann zurücklag, musste man riskieren, was der Kontrahent am Ende ausnutzte. Gegen Sollenau ist ein Sieg Pflicht. Die Sollenau schlittern im Herbst dem Abstieg entgegen. Mit nur einem Punkt besteht nur wenig Hoffnung, das Ruder noch herumreißen zu können. Dabei stemmt sich die Özmen-Elf Woche für Woche gegen die Konkurrenz, es fehlt aber jedes Mal ein Stück. So auch gegen Weissenbach, vielleicht gelingt ja gegen die angeschlagenen Winzendorfer ein Erfolg.

WIN-Form: Gesamt 0-1-4, Heim 0-0-2.

SOL-Form: Gesamt 0-1-10, Auswärts 0-0-5.

Head to Head: 4, 2-1-1, 7:4 Tore (H: 0-1-1, A: 2-0-0).

 

So., 14.00: Grimmenstein – Pitten

Grimmenstein bleibt das Team der Stunde. Und weil Mannschaften, bei denen es super läuft, dann auch das Glück manchmal hold ist, schaffte es die Banovits-Elf, in Wiesmath bis zur 89. Minute mit 0:1 zurückzuliegen und am Ende doch zu jubeln. Legionäre Krejci, der im Sommer erst am letzten Transfertag verpflichtet wurde, erwies sich einmal mehr als Glücksgriff, er erzielte den Siegtreffer in der 93. Minute. Ein wenig abgerissen ist der Schwung bei den Pittenern. Die Heimniederlage gegen Ebreichsdorf bedeutete die zweite Niederlage in Folge. Dabei verkaufte man sich gegen den Titelfavoriten wirklich ausgezeichnet, das 1:2 fiel am Ende sogar ein wenig unglücklich aus. Eine Trendumkehr ausgerechnet in Grimmnstein würde den Pittenern sicher gefallen. Ein heißes Derby scheint sich abzuzeichnen…

GRI-Form: Gesamt 6-0-0, Heim 4-0-0.

PIT-Form: Gesamt 0-0-2, Auswärts 2-0-1.

Head to Head: 8, 2-2-4, 10:15 Tore (H: 1-1-2, A: 1-1-2).

 

Personelles

Gesperrt: D. Aichinger (Weissenbach), Handler (Hirschwang), Stern (Tribuswinkel).

Nach Sperre retour: K. Apfl (Kirchberg), J. Aichinger (Weissenbach).

Gefährdet: A. Kager (Aspang), Riegler (Aspang), Uzun (Bad Fischau), Krejcir (Hirschwang), Gamperl (Kirchberg), Sasani (Lanzenkirchen), R. Ruffini (Lanzenkirchen), Doubravsky (Pitten), Mn. Panzenböck (Sollenau), Yenipinar (Tribuswinkel), Anticevic (Tribuswinkel), Macourek (Weissenbach), Iacob (Weissenbach), D. Aichinger (Weissenbach), Kleinrath (Wiesmath), S. Schwarz (Wiesmath).

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