11. Runde: Heißes Derby steigt in Bad Fischau

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Fr., 19.30: Sollenau – Weissenbach

Neunte Niederlage im zehnten Spiel: Nichts Neues im Staate Sollenau. Im Nachzüglerduell bei den Lanzenkirchen war die rote Karte gegen M. Winkler nach etwas mehr als einer halben Stunde nicht sehr förderlich. Der Gegner hatte am Ende nicht nur mehr Spieler, sondern auch mehr Kraft und Wille, das Spiel für sich zu entscheiden. Die Situation in der Tabelle muss realistisch eingeschätzt werden, der Klassenerhalt liegt schon weit weg. Gegner Weissenbach musste sich im Heimspiel gegen Bad Fischau knapp geschlagen geben. Dabei konnte eine 2:1-Führung nicht über die Runden gebracht werden. In Unterzahl kassierte man am Ende auch noch das 2:3. Eine etwas unglückliche Niederlage, die man in Sollenau ausmerzen möchte. In Sollenau gab´s für den SCW bisher aber noch nicht viel zu gewinnen.

SOL-Form: Gesamt 0-1-9, Heim 0-1-4.

WSS-Form: Gesamt 1-1-2, Auswärts 1-3-2.

Head to Head: 6, 4-0-2, 12:6 Tore (H: 3-0-0, A: 1-0-2).

 

Sa., 15.00: Kirchberg – Lanzenkirchen

Auch die Kirchberger konnten die Serie der Grimmensteiner nicht stoppen. Schuld an der Niederlage aus Kirchberger Sicht war am Ende wohl die erste Hälfte, in der die Grimmensteiner spielerisch einfach stärker waren. Zweite Halbzeit kassierte man zwar schnell das 0:2, dann aber kämpfte man um das Unentschieden, das der Grimmensteiner Goalie verhindern konnte. Ein Konter besiegelte die 1:3-Niederlage. Endlich angeschrieben haben die Lanzenkirchner, die im Nachzüglerduell gegen Sollenau verdient mit 2:0 gewannen. Das Spiel selbst war kein echter Leckerbissen, spielerisch gab es kaum nett anzusehende Sachen. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte, die dem SCL wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt geben. Nach vier Auswärtsniederlagen in Folge wäre es an der Zeit, in Kirchberg etwas mitzunehmen.

KBG-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 5-1-1.

LAN-Form: Gesamt 1-3-6, Auswärts 0-0-4.

Head to Head: 0, 0-0-0, 0:0 Tore (H: 0-0-0, A: 0-0-0).

 

Sa., 15.00: Pitten – Ebreichsdorf II

Nach fünf ungeschlagenen Spielen endete die Topserie der Pittener mit einem 1:2 in Wiesmath. Jene Stärke, die die Zehrer-Boys in den letzten Wochen auszeichnete, nämlich die konsequente Chancenverwertung, war diesmal nicht vorhanden, auch weil das Pech in Halbzeit eins bei zwei Stangenschüssen mitspielte. Als man nach Wiederbeginn aufmachte, kamen auch die Wiesmather zu Chancen. Am Ende blieb´s beim 1:2. Gegen Tabellenführer Ebreichsdorf wird ein Sahnetag notwendig sein, um die tolle Heimserie fortsetzen zu können. Tabellenführer Ebreichsdorf kehrte mit einem souveränen 3:0 in Pottschach nach Hause. Nachdem man sich erste Hälfte doch ziemlich schwer tat (Klicic verschoss einen frühen Elfer), war man nach dem schnellen 1:0 nach Wiederbeginn ungefährdet. Der Maucha-Express rollt weiter unaufhörlich, mal sehen, wie sich der Titelfavorit in Pitten tut.

PIT-Form: Gesamt 4-1-1, Heim 3-1-0.

EBR-Form: Gesamt 8-2-0, Auswärts 3-2-0.

Head to Head: 8, 4-1-3, 10:10 Tore (H: 3-1-0, A: 1-0-3).

 

Sa., 18.30: Bad Fischau – Winzendorf

Derbyzeit in Bad Fischau. Eine volle Hütte ist fix. Unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen aber nicht sein. Auf der einen Seite die Bad Fischauer, die sechs der letzten sieben Spiele gewannen und auch noch ein Nachtragsspiel in der Hinterhand haben. Drei Punkte aus Weissenbach muss man erst mal entführen, und das nach 1:2-Rückstand und zerfahrener Partie. Auf der anderen Seite stehen die Winzendorfer, die nach tollem Start zuletzt nur einen Punkt aus vier Spielen holen konnten. Im Heimspiel gegen Tribuswinkel hätte Winzendorf wohl gewonnen, wäre das Tor zum 2:1 gelungen. So aber geriet man selbst in Rückstand, konnte zwar nochmal ausgleichen, musste aber auch noch den Treffer zum 2:3 einstecken. Seit vier Auswärtsspielen konnte der SVW nicht mehr voll anschreiben, mal sehen, ob im Derby was geht.

BFI-Form: Gesamt 6-0-1, Heim 4-0-0.

WIN-Form: Gesamt 0-1-3, Auswärts 0-2-2.

Head to Head: 10, 6-1-3, 22:15 Tore (H: 4-0-1, A: 2-1-2).

 

So., 15.00: Aspang – Pottschach

Der SC Aspang ist weiter das Überraschungsteam der Liga. Auch in Hirschwang ließ sich die Vollnhofer-Truppe nicht stoppen. Man war einmal mehr das bissigere Team und jene Elf, die unbedingt gewinnen wollte. So blieb man am Ende auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen und ist derzeit erster Verfolger von Tabellenführer Ebreichsdorf. Sechs Heimsiege in Folge sprechen klar dafür, wohin die Reise im Heimspiel gegen Pottschach gehen soll, zumal der SVSF auswärts derzeit wirklich schwach agiert. Acht Auswärtsniederlagen in Folge haben sich angesammelt. Und weil man auch zu Hause nicht regelmäßig punkten kann, gut: gegen Ebreichsdorf kann man schon mal verlieren, die erste Hälfte spielte man ja wirklich ordentlich, liegt man derzeit auf einem Abstiegsplatz. In Aspang gab´s bis auf ein X im Frühjahr nicht viel zu gewinnen. Es muss eine Ausnahmeleistung her, um punkten zu können.

ASP-Form: Gesamt 3-1-0, Heim 6-0-0.

POT-Form: Gesamt 0-1-4, Auswärts 0-2-8.

Head to Head: 8, 3-4-1, 15:12 Tore (H: 3-1-0, A: 0-3-1).

 

So., 15.00: Tribuswinkel – Hirschwang

Etwas glücklich, aber nicht unverdient kam der FC Tribuswinkel zu drei Punkten bei den ansonsten heimstarken Winzendorfern. Schnell 0:1 hinten gelegen, drehte man die Partie noch vor der Pause und hatte nach Wiederbeginn auch auf das 2:2 die richtige Antwort. Mit Marek Kascak (12 Assists) hat die Walzer-Elf den besten Vorbereiter der Liga in seinen Reihen. Nach zwei Heimpleiten zuletzt will man gegen schwächelnde Hirschwanger siegen. Hirschwang selbst kassierte im dritten Spiel unter Neo-Coach Hans Hafenscherr die zweite Niederlage. Das 2:3 gegen Aspang tut weh, weil man trotz mehr Ballbesitz und Torchancen nicht jene Entschlossenheit zeigte, mit der die Aspanger zu Werke gingen. Vier Auswärtsspiele haben die Hirschwanger schon nicht gewonnen, es ist also wieder an der Zeit.

TRI-Form: Gesamt 2-0-1, Heim 0-0-2.

HIR-Form: Gesamt 0-0-2, Auswärts 0-2-2.

Head to Head: 0, 0-0-0, 0:0 Tore (H: 0-0-0, A: 0-0-0).

 

So., 16.00: Wiesmath – Grimmenstein

Das 2:1 über Pitten kam für die Wiesmather zur absolut richtigen Zeit. Nach früher Führung übernahmen zwar die Pittener das Kommando, dafür schlug Wiesmath kurz vor der Pause erneut zu und spielte den Sieg am Ende nach Hause, obwohl durchaus Chancen da waren, die Partie früher zu entscheiden. Zehn Punkte aus den letzten vier Heimspielen sprechen für die Wiesmather Heimstärke, das wird auch notwendig sein, denn Gegner Grimmenstein befindet sich derzeit in Überform. Fünf Siege in Folge haben die Banovits-Elf nach vorne katapultiert. Und da gelingen denn eben auch Sachen, die sonst nicht klappen. Gegen Kirchberg machte Lukas Brandstetter am Ende den Sack zu. Die Serie bis in den Winter zu halten, wäre das Ziel. Zwei weitere Gegner, aber auch die Wiesmather werden was dagegen haben.

WIE-Form: Gesamt 2-0-1, Heim 3-1-0.

GRI-Form: Gesamt 5-0-0, Auswärts 2-0-0.

Head to Head: 18, 9-2-7, 32:17 Tore (H: 5-1-3, A: 4-1-4).

 

Personelles

Gesperrt: J. Aichinger (Weissenbach), D. Aichinger (Weissenbach), M. Winkler (Sollenau), Höller (Grimmenstein), K. Apfl (Kirchberg).

Nach Sperre wieder dabei: Merl (Wiesmath), Rosenbichler (Kirchberg), Serdar (Tribuswinkel), Ratzinger (Pottschach).

Gefährdet: Riegler (Aspang), Sasani (Lanzenkirchen), Anticevic (Tribuswinkel), Gamperl (Kirchberg), Handler (Hirschwang), Iacob (Weissenbach), A. Kager (Aspang), Kleinrath (Wiesmath), Macourek (Weissenbach), Mn. Panzenböck (Sollenau), R. Ruffini (Lanzenkirchen), Stern (Tribuswinkel), Yenipinar (Tribuswinkel).

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