10. Runde: Grimmenstein will Lauf fortsetzen

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Fr., 19.30: Wiesmath – Pitten

Bittere Niederlage für die Wiesmather in Kirchberg. Chancen für mindestens ein X wären genügend vorhanden gewesen, man scheiterte aber entweder am Kirchberger Goalie oder am eigenen Unvermögen. Am Ende stand ein 0:2 zu Buche, Platz ist des derzeit. Nicht das, was man sich vor der Saison erhofft hatte. Gut, dass man nun wieder daheim spielt, denn da lief es zuletzt wirklich sehr gut. Sehr gut läuft es auch für die Pittener, die seit fünf Spielen nicht mehr verloren haben und beim eigenen Oktoberfest den SVSF Pottschach gleich mit 8:0 abfertigten. Den zweiten Dreierpack in Folge erzielte Horvath, bester Mann am Platz war aber der Tscheche Doubravsky, der die Pottschacher teilweise wie Schülerbuben aussehen ließ.

WIE-Form: Gesamt 1-0-2, Heim 2-1-0.

PIT-Form: Gesamt 4-1-0, Auswärts 2-0-0.

Head to Head: 10, 5-2-3, 22:13 Tore (H: 3-1-1, A: 2-1-2).

 

Fr., 19.30: Hirschwang – Aspang

Nachdem die Hirschwanger im ersten Spiel unter Neo-Coach Hafenscherr einen wichtigen 3:2-Sieg über Pottschach feierten, gingen sie letzten Freitag in Ebreichsdorf gleich it 1:6 unter. Eine halbe Stunde lang konnte man halbwegs dagegenhalten, ehe der Ebreichsdorfer Express über die Rax-Kicker hinwegrollte. 1:6 hieß der Endstand am Schluss. Verlieren kann man in Ebreichsdorf zwar, ein besseres Resultat hätte man sich aber schon erwartet. Im Heimspiel gegen Aspang wird man wieder sein anderes Gesicht zeigen müssen. Der SC Aspang lacht weiter von Platz zwei und ist erster Verfolger. Hinten dicht gemacht, ein starker Tormann und vorne eiskalt seine Chancen verwertet: So punktet die Vollnhofer-Elf regelmäßig und hat damit die Erwartungen für die Hinrunde bereits übertroffen, und das, obwohl man nur einen Punkt aus den letzten drei Auswärtsspielen geholt hat.

HIR-Form: Gesamt 1-4-2, Heim 1-4-0.

ASP-Form: Gesamt 2-1-0, Auswärts 0-1-2.

Head to Head: 4, 1-2-1, 7:6 Tore (H: 1-1-0, A: 0-1-1).

 

Sa., 15.00: Winzendorf – Tribuswinkel

Zuletzt ist der Winzendorfer Motor doch deutlich ins Stocken geraten. Auch im dritten Spiel hintereinander gelang kein Sieg. In Aspang blieb man zudem auch ohne Torerfolg. Dabei vergab man etliche Chancen, darunter einen Elfmeter, mit dem Egle am starken Heimgoalie Sahlenegger scheiterte. Jetzt wird es wieder Zeit, voll zu punkten. Gegner Tribuswinkel könnte da gerade recht kommen, zudem gewann der SVW vier der letzten fünf Heimspiele. Der Aufsteiger aus Tribuswinkel musste im Bezirksderby gegen Weissenbach zwar eine Niederlage hinnehmen, konnte aber dabei durchaus gefallen. Am Ende war es eine unglückliche Niederlage, bei der man vor allem auch mit dem Schiri haderte. Drei der letzten vier Spiele gingen verloren, auswärts zeigte man sich zuletzt aber immer wieder gefährlich.

WIN-Form: Gesamt 0-1-2, Heim 4-0-1.

TRI-Form: Gesamt 1-0-3, Auswärts 2-0-1.

Head to Head: 0, 0-0-0, 0:0 Tore (H: 0-0-0, A: 0-0-0)

 

Sa., 15.00: Pottschach – Ebreichsdorf II

Mit einem 0:8 in Pitten kassierte Pottschach die höchste Pleite seit 1971. In Pitten gefiel man zwar in den ersten 20 Minuten, mit dem ersten Gegentreffer aber wurde eine Reaktion ausgelöst, die nach Wiederbeginn in Auflösungstendenzen gipfelte. Nach dem Spiel gab Spielertrainer Harry Bock seinen Rücktritt bekannt. Er wird dem neuen Trainer, der am Donnerstag vorgestellt wird, aber weiter zur Verfügung stehen. Tabellenführer Ebreichsdorf fährt als haushoher Favorit nach Pottschach. Mit einem 6:1 gegen Hirschwang beeindruckte die Maucha-Elf einmal mehr. Kaum einer zweifelt noch daran, dass die Ebreichsdorfer einen Durchmarsch in diesem Jahr hinlegen. Seit neun Spielen ohne Niederlage wäre alles andere als ein klarer Sieg in Pottschach eine Enttäuschung.

POT-Form: Gesamt 0-1-3, Heim 3-1-1.

EBR-Form: Gesamt 7-2-0, Auswärts 2-2-0.

Head to Head: 2, 1-1-0, 3:1 Tore (H: 0-1-0, A: 1-0-0).

 

Sa., 15.00: Weissenbach – Bad Fischau

Langsam aber sicher erholt sich der SC Weissenbach von dem Debakel vor drei Wochen in Ebreichsdorf. Mit einem 4:2 im Bezirksderby in Tribuswinkel sammelte die Hoffer-Elf wieder einiges an Selbstvertrauen. Das entscheidende 4:2 in der Nachspielzeit durch J. Aichinger ließ die Weissenbacher kräftig jubeln, nun will man das Feld von hinten aufrollen und bis zum Herbstende noch den einen oder anderen Platz gutmachen. Daheim ist man immerhin auch schon seit sechs Partien unbesiegt. Fünf der letzten sechs Spiele haben auch die Fischauer gewonnen. Zuletzt landete man einen 2:1-Heimsieg über Lanzenkirchen. Ein sogenannter Arbeitssieg ohne viel Glanz und Glorie. Auch das Fehlen von Topstürmer Tvrdy blieb ohne Folgen. In den direkten Duellen feierte Bad Fischau im letzten Vergleich den ersten und einzigen Sieg in sieben Matches.

WSS-Form: Gesamt 1-1-0, Heim 4-2-0.

BFI-Form: Gesamt 5-0-1, Auswärts 1-0-2.

Head to Head: 8, 6-1-1, 19:11 Tore (H: 4-0-0, A: 2-1-1)

 

Sa., 15.00: Lanzenkirchen – Sollenau

Im Duell der beiden letztplatzierten Teams sollte einer der beiden endlich den ersten Meisterschaftssieg einfahren. Lanzenkirchen war zuletzt immer wieder knapp dran, auch in Bad Fischau kämpfte man aufopferungsvoll und verkaufte sich wirklich gut, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Daheim ist man ebenfalls seit fünf Spielen ohne Sieg. Gegen Sollenau soll es endlich mit dem Dreier klappen. Die Sollenauer krebsen weiter am Tabellenende herum. Im Heimspiel gegen Grimmenstein lag man wieder einmal vorne, um den Vorsprung am Ende erneut zu verjubeln. Ein Punkt aus neun Spielen: Es sieht nicht gut aus. Vielleicht bringt das Auswärtsspiel in Lanzenkirchen die Wende.

LAN-Form: Gesamt 0-3-6, Heim 0-3-2.

SOL-Form: Gesamt 0-1-8, Auswärts 0-1-5.

Head to Head: 0, 0-0-0, 0:0 Tore (H: 0-0-0, A: 0-0-0)

 

So., 15.00: Grimmenstein – Kirchberg

In einer tollen Ergebnisform befinden sich derzeit die Grimmensteiner. Vier volle Siege in Folge lösten Topstimmung im SVG-Lager aus. Und wenn es dann mal gut läuft, gewinnt man dann eben auch solche Spiele wie in Sollenau, als ein Doppelschlag in Hälfte zwei die Banovits-Elf auf die Siegerstraße einbiegen ließ. Im Derby will man seinen Lauf fortsetzen. Die Kirchberger mit ihrem Trainer und Ex-Grimmensteiner Aulabauer wollen das aber sicher verhindern. Im Heimspiel gegen Wiesmath stand endlich wieder einmal die Null, auch wenn in etlichen Situationen viel Glück dabei war. Vorne hat man dann seine Qualität und so reichte es am Ende für drei Heimzähler. Sich aber erneut auf das Glück zu verlassen, wird in Grimmenstein auf keinen Fall klappen. Ein rassiges Derby ist garantiert.

GRI-Form: Gesamt 4-0-0, Heim 3-0-0.

KBG-Form: Gesamt 2-0-1, Auswärts 1-1-2.

Head to Head: 6, 2-3-1, 13:13 Tore (H: 1-2-0, A: 1-1-1)

 

Personelles

Gesperrt: Rosenbichler (Kirchberg), K. Apfl (Kirchberg), Serdar (Tribuswinkel), Ratzinger (Pottschach).

Von Sperre retour: Merl (Wiesmath), Horvath (Grimmenstein), Sasani (Lanzenkirchen), C. Kager (Aspang), Tvrdy (Bad Fischau).

Gefährdet: D. Aichinger (Weissenbach), Riegler (Aspang), Anticevic (Tribuswinkel), Gamperl (Kirchberg), Handler (Hirschwang), Höller (Grimmenstein), Iacob (Weissenbach), Macourek (Weissenbach), Yenipinar (Tribuswinkel).

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