Gegen Zöbern um das Ende einer Serie

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Nachdem der SVSF die schwere Auswärtshürde Hochneukirchen mehr als souverän gemeistert hat, steht bereits das nächste Schlagerspiel an. Der 2015 noch ungeschlagene SC Zöbern kommt in die SVSF-Arena und baut dabei auf seine Siegesserie in Pottschach.

 

SVSF-Check

Es war ein schlussendlich mehr als gelungener Sonntag für den SVSF. Bis auf die U16 konnten alle SVSF-Mannschaften ihre Partien gewinnen (8 Siege, U7-Turniersieg in Neunkirchen). Die KM machte das Jubelwochenende perfekt, in dem sie bei den in dieser Saison daheim noch ungeschlagenen Hochneukirchnern sicher mit 3:0 gewann. Dabei ließ sich die Mannschaft auch von der Aufregung vor dem Spiel (die Passmappe war aus dem Koffer gefallen, das Rallyeduo Benisek/Wellisch brauste nach Pottschach, um sie zu holen) nicht stoppen. Von Beginn an gab die Bock-Elf zu verstehen, dass es nur einen Sieger in dieser Partie geben kann. Nach stürmischem Start verebbte der Druck ein wenig, ehe man kurz vor der Pause wieder auf´s Gas stieg. Bereits Meni Marku hätte die Führung besorgen müssen, als er nach einem Stanglpass von Slobodan Mazic das leere Tor nicht traf. Schließlich war es Kapitän Martin Dorner, der nach einem Elferfoul des Tormanns an Mazic das verdiente 1:0 erzielte. Je länger die zweite Halbzeit dauerte, desto größer wurde der Unterschied zwischen den beiden Teams. Während Hochneukirchen dabei keine einzige zwingende Chancen herausspielen konnte, fand Pottschach genügend Gelegenheiten vor. Schließlich war es dem kurz zuvor eingewechselten Kevin Senft zu verdanken, der nach einem Doppelpass mit Slobo Mazic das 2:0 erzielte. Senft musste übrigens nur Minuten später gleich wieder raus, ein Checkabuff machte das weitere Spielen unmöglich. Auch Martin Dorner musste angeschlagen vom Feld. In der letzten Minute kam dann auch noch Philipp Stögerer zu seinem Treffer, der von Erkin Orhan mustergültig herausgespielt wurde. Ein Lattentreffer von Mazic verdeutlicht den klaren Sieg nur noch. Dass Verfolger in Zöbern nur zu einem 1:1 kam, war am Ende ein angenehmer Nebeneffekt, für Trainer Harry Bock aber unwichtig. Er pocht darauf, dass seine Mannschaft den Fuß nicht vom Gaspedal nimmt.

Es fehlen

keiner.

Fraglich

Senft (angeschlagen), Dorner (angeschlagen).

Gefährdet

Mazic (4GK).

Wieder dabei

Keiner.

Noten vom Hochneukirchen-Spiel

Radulovic (1,38), Bock (1,63), Peinsipp (1,75), Fahrner (1,88), Mazic (2,00), Dorner (2,13), Gaulhofer (2,25), Stögerer (2,25), Kleinander (2,38), Marku (2,50), Orhan (2,63).

 

Zöbern-Check

Das 1:1 gegen St. Egyden stand im Zeichen des Comebacks von Topkicker Gabor Vayer, der nach überstandenem Fußbruch endlich wieder auf dem Feld stand und mit dem Treffer zum 1:1 gleich wieder Klasse zeigte. Die Rückkehr von Vayer hatte aber auch etwas Schlechtes, denn aufgrund der Tatsache, dass sowohl Vayer als auch Zoltan Hercegfalvi als auch Tomas Prokes noch keine Verbandsspieler sind, muss nun Woche für Woche einer der drei Legionäre zuschauen. Gegen St. Egyden erwischte es Hercegfalvi, immerhin mit 30 Scorerpunkten (14 Tore/16 Assists) bester Scorer der Liga. Das Spiel selbst war sehr umkämpft und geprägt von hohem Tempo. St. Egyden hätte zur Pause führen können, einmal rettete die Latte für den SCZ, zweimal musste Goalie Renner eingreifen. Nach Wiederbeginn geriet Zöbern dann auch wirklich in Rückstand, steigerte sich dann aber, durfte sich über den Ausgleich freuen und verdiente sich das Remis am Ende. Ganz untypisch zu früheren Jahren versucht man beim SCZ, über die spielerische Linie zum Erfolg zu kommen. Offensiv ist man wirklich top aufgestellt, für eine bessere Platzierung müsste man deutlich weniger Gegentreffer kassieren.

Es fehlen

Nagl (verletzt), Traindt (verletzt), Rois (verletzt).

Fraglich

Keiner.

Gefährdet

Hercegfalvi (4GK).

Wieder dabei

Keiner.

 

Matchstatistik

Pottschachs Bilanz bleibt weiter eindrucksvoll. 23 Spiele, 22 Siege. Daheim stellte man mit dem 12. Sieg in Folge (gegen Ternitz) den Vereinsrekord, aufgestellt in der Saison 2003/04, ein. Ein Sieg am Samstag würde einen neuen Rekord bedeuten. Zöbern ist seit vier Spielen unbesiegt, baut gegen Pottschach aber auf eine unglaubliche Serie. In den letzten acht Duellen in der SVSF-Arena ging Zöbern fünfmal als Sieger vom Platz und musste sich nur dreimal mit einem Unentschieden begnügen. Pottschachs letzter Heimsieg über Zöbern datiert aus dem Jahre 1997. Bevor die Serie einriss gewann Pottschach allerdings alle sieben Heimduelle (siehe Bilanz). Im Herbst siegte der SVSF verdient mit 2:0.

Pottschach-Form

Gesamt 22-0-1, Heim 12-0-0.

Zöbern-Form

Gesamt 2-2-0, Auswärts 1-1-0.

Head to Head

31, 16-5-10, 57:41 Tore

Heimbilanz

15, 7-3-5, 22:13 Tore

 

Alle Duelle

14/15-A 2:0 (Radulovic, Mazic)

11/12-A 1:5 (Mt. Hecher)

11/12-H 0:4 (—)

10/11-H 1:2 (Gaulhofer)

10/11-A 0:3 (—)

09/10-A 2:2 (Orhan 2)

09/10-H 0:2 (—)

08/09-A 2:1 (Pungor, Stix)

08/09-H 0:0 (—)

07/08-A 4:2 (Maniatis, Mohr, Hostalek, D. Blazanovic)

07/08-H 1:1 (Celik)

06/07-H 0:1 (—)

06/07-A 1:0 (Koronczai)

04/05-A 2:3 (Staufer, Gableck)

04/05-H 0:0 (—)

01/02-H 0:1 (—)

01/02-A 0:3 (—)

96/97-H 4:1 (Zottl, Slukan, Mach, B. Walk)

96/97-A 4:0 (Slukan, Zottl, A. Walk, B. Walk)

92/93-A 5:3 (Pohls 2, Svirloch, Grill, Hausecker)

92/93-H 2:0 (Svirloch 2)

91/92-A 1:2 (Leitner)

91/92-H 1:0 (Grill)

90/91-A 0:0 (—)

90/91-H 1:0 (Schwendenwein)

89/90-H 2:0 (Hausecker, Grill)

89/90-A 4:2 (U. Koglbauer 3, Hausecker)

85/86-H 5:0 (Grill 2, W. Hecher, Schuster, Hausleber)

85/86-A 4:0 (Morgenbesser 3, Dworak)

84/85-A 3:2 (Pototschnik, Grill, Hausleber)

84/85-H 5:1 (Egger 2, Grill 2, Schneider)

 

Schiri: Sabir Ramic.

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