Rückblick Legionäre: Profitrio stand im Fokus

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Hier der Rückblick über unsere SVSF-Legionäre, angefangen von den Profis, über die “Akademiker” und den “Burgenländern” bis hin zu unseren “NÖ-Kickern”…

 

LUKAS SPENDLHOFER (AC Varese, Serie B; ÖFB U21-Nationalteam)

Saisonbilanz bei Varese: 5 Spiele, 0 Tore.

Saisonbilanz ÖFB-U21: 6 Spiele, 0 Tore.

Nach dem Leihgeschäft zwischen Inter Mailand und Zweitligist AC Varese hatte Spendi keinen schlechten Start. Im Cupspiel gegen Juve Stabia verwandelte er sogar den entscheidenden Elfmeter zum Aufstieg in die nächste Runde. Mit Fortdauer aber fand sich Spendi immer öfter auf der Ersatzbank wieder, im Finish musste er aufgrund einer Verletzung überhaupt passen. Umso besser lief es mit der U21-Nationalmannschaft, wo er bei Teamchef Werner Gregoritsch einen Stammplatz hatte und in der EM-Quali mit guten Leistungen aufwarten konnte.

“In den Spielen die ich gemacht hab, ist es gut gelaufen aber trotzdem hätte ich mir mehr Einsätze erhofft. Aber das erste Jahr in einer Profiliga ist immer schwer. Im Dezember hatte ich immer wieder Oberschenkelprobleme, aber ich denke, dass bekomm ich durch die freien Tage jetzt in Griff. Beim Nationalteam war´s hingegen ein super Jahr mit zehn Siegen und nur zwei Niederlagen gegen Spanien und England. Da sind wir voll auf EM-Playoff-Kurs.”

 

FLORIAN GRILLITSCH (Werder Bremen, U23 und U19; ÖFB-U19-Nationalteam)

Saisonbilanz bei Werder: 12 Spiele, 9 Tore.

Saisonbilanz ÖFB-U19: 6 Spiele, 1 Tor.

Der Einstand bei der U19 von Werder Bremen verlief perfekt: In den ersten fünf Meisterschaftsspielen traf Flo gleich neun Mal. Das brachte ihm drei Trainingseinheiten bei den Profis und einen Platz in der U23 ein. Leider konnte er die Form aufgrund von Krankheiten und Verletzungen nicht ganz konservieren, dennoch kann er mit dem ersten Halbjahr absolut zufrieden sein. Im U19-Nationalteam war er bei Teamchef Andi Heraf gesetzt, er steuerte seinen Anteil zum Aufstieg in die EM-Quali-Eliterunde bei.

Ich würd sagen, es ist sehr gut gelaufen. Ich hab mich sehr gut eingelebt und wenn ich mich wohl fühl, kann ich auch Leistung bringen und so wars auch. Es geht eigentlich stetig bergauf was mir die Verantwortlichen von Werder auch bestätigten. Bei der U19 lief es genauso gut, die 1. Runde der EM-Quali haben wir geschafft und vor der Niederlage gegen Serbien waren wir sogar sieben Spiele ungeschlagen, ich bin eigentlich zu einem Führungsspieler in der Nationalmannschaft gereift!”

 

PHILIPP KOGLBAUER (SKN St. Pölten, Profis und Juniors; ÖFB-U19-Nationalteam)

Saisonbilanz beim SKN: 10 Spiele, 4 Tore.

Saisonbilanz ÖFB-U19: 1 Spiel, 0 Tore.

Philipp bekam trotz seines jungen Alters doch einiges an Spielzeit bei den SKN-Profis. Nach Traumstart lief es für den SKN lange Zeit wirklich schlecht, erst im Finish erfing sich die Mannschaft wieder. Philipps Highlights: Ein Einsatz im Testspiel gegen Eintracht Frankfurt und ein Tor im Testspiel gegen den slowakischen Meister Slovan Bratislava. Durch seine Tore bei den SKN-Juniors verhalf er der zweiten Mannschaft zum Herbstmeistertitel in der Landesliga. Im U19-Nationalteam stand Philipp zumeist auf Abruf.

“Am Anfang war ich natürlich froh, dass ich direkt bei den Profis war und bei jedem Spiel dabei war, außer ich war beim Nationalteam. Aber natürlich will man immer mehr und dann wurde ich immer unzufriedener aufgrund der schlechten Lage in der Liga mit sieben Niederlagen in Folge. Da wollte der Trainer eher auf die erfahrenen Spieler setzen. Einen kleinen Trost bedeuteten die Amateure für mich, wo wir, wenn ich gespielt habe, bis auf ein Unentschieden alles gewannen. Die Tore und Assists haben mir auch noch zusätzlich Selbstvertrauen gegeben. Jetzt freue ich mich schon sehr auf das neue Jahr mit hoffentlich noch mehr Einsätzen und Toren!”

 

ABDULLAH BALIKCI (AKA Rapid U18, TOTO-Jugendliga)

Saisonbilanz bei Rapid: 7 Spiele, 0 Tore.

Für Abdullah und seine Grün-Weißen lief es in der U18-TOTO-Jugendliga nicht nach Wunsch. Am Ende erreichte man nur Platz 8 unter 12 Mannschaften, was für Rapids Ansprüche zu wenig ist. Abdullah mischte in sieben von elf Partien mit, spielte aber nur einmal durch und blieb auch ohne Torerfolg.

 

HAGEN KAMPITSCH (AKA St. Pölten U16, TOTO-Jugendliga)

Saisonbilanz bei St. Pölten: 10 Spiele, 2 Tore.

Die U16 der St. Pöltener Akademie schaffte es in der TOTO-Jugendliga unter dem Strich nur auf den vorletzten Platz, was als Misserfolg zu verstehen ist. Hagen war bis auf einmal immer mit von der Partie, in der Hälfte der zehn Spiele stand er in der Anfangsformation, am Ende passte die Form, was sich auch in Torerfolgen niederschlug. Im letzten Spiel erzielte Hagen bei Sturm Graz einen Doppelpack.

“Ich hab gut begonnen und noch besser aufgehört, mit einem super letzten Saisonspiel! Heute (Anm. 29. Dezember) bin ich der beste Spieler eines Futsal-Turniers mit der Akademie geworden!”

MARKUS KNEBEL (ASK Marz, Burgenlandliga)

Saisonbilanz bei Marz: 17 Spiele, 6 Tore.

Es war ein starker Herbst für Markus Knebel und seine Mannschaft in der Burgendlandliga. Sechs Tore steuerte Markus dazu bei, um seiner Mannschaft am Ende den Vize-Herbstmeistertitel zu verschaffen. Seine Leistungen blieben höheren Klubs nicht verborgen. Im Frühjahr wird Knebel eine Liga höher in der Regionalliga kicken, und zwar bei den Mattersburger Amateuren.

“Es war eine sehr erfolgreiche Herbstsaison bei Marz und das Ergebnis davon zeigt die Tabelle mit dem zweiten Platz. Für mich persönlich war es auch ein guter Herbst, hab meistens mein Talent abrufen können. Und ja! Beim SVM ist ganz klar mein Ziel, so schnell wie möglich Profi zu werden.”

 

MARTIN DORNER (UFC St. Georgen, Burgenlandliga)

Saisonbilanz bei St. Georgen: 14 Spiele, 2 Tore.

Mit dem Aufsteiger aus St. Georgen erwischte Martin einen super Start in der Burgenlandliga. Man mischte ganz vorne mit, ehe man im Finish dann doch ein wenig einbrach und sich am Ende mit Rang 7 zufrieden geben musste. Martin selbst erzielte zwei Tore, wird seine Zelte aber im Winter erneut abbrechen und zu einem neuen Verein wechseln.

“Es war ein durchwachsener Herbst für mich. Es wurde mehrheitlich auf Einheimische gesetzt. Leider spielte ich auch auf der falschen Position.”

 

PHILIPP EGGER (SV Mattersburg U16, Landesliga)

Saisonbilanz beim SVM: 10 Spiele, 9 Tore.

Mit seiner U16 war Philipp Egger in der Mitte B-Gruppe konkurrenzlos. In zehn Spielen musste man sich nur einmal mit einem Unentschieden zufrieden geben, ansonsten gab es neun Siege und 60 geschossene Tore, wobei Philipp neun Treffer erzielte und zweitbester SVM-Torschütze wurde. Im Frühjahr wird´s in der Landesliga deutlich härter zur Sache gehen.

Mir geht es sehr gut. Wir wurden ungeschlagener Herbstmeister und spielen somit im Frühjahr um den Landesmeistertitel! Mein Stammleiberl habe ich mir im zentralen Mittelfeld gesichert! Mein weiteres Ziel ist, den sprung zu den Amateuren zu schaffen und mir dort eine gute Ausgangslage für den Profifußball zu sichern.”

 

ALEXANDER HÖLLER (SV Gloggnitz, Gebietsliga SSO)

Saisonbilanz bei Gloggnitz: 11 Spiele, 0 Tore.

Alex war beim SV Gloggnitz heuer für seinen Trainer Jürgen Weber wieder eine fixe Nummer. Lediglich zwei Spiele versäumte er im Herbst, und zwar im September. Nach schwachem Start steigerte sich Gloggnitz und stetig und schloss die Herbstsaison auf dem tollen dritten Rang ab.

War ein wirklich toller Herbst in einer Mannschaft mit viel Herz. Zu Beginn hab ich aufgrund des Grundwehrdienstes nicht immer gespielt. Nach der Grundausbildung war ich aber wieder voll dabei und konnte bei den zahlreichen Erfolgen mitwirken. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Mannschaft im Frühjahr wieder ähnlich viele Punkte holen können!”

 

MATHIAS HECHER (SC Hirschwang, 1. Klasse Süd)

Saisonbilanz bei Hirschwang: 13 Spiele, 3 Tore.

Für den SC Hirschwang war es eine überragende Herbstsaison mit dem Herbsttitel. Mathias steuerte drei wichtige Treffer zu diesem Erfolg, in der Mannschaft von Trainer Thomas Leonhardsberger ist er genauso wie Bruder Max ein Stammspieler.

Im Großen und Ganzen bin ich natürlich zufrieden, weil wir ganz vorne dabei sind. Wir haben uns verbessert im Vergleich zum Vorjahr und wollen jetzt im Frühjahr ganz vorne bleiben. Persönlich habe ich leider nicht so oft getroffen und möchte das im Frühjahr verbessern. Ein Highlight war sicher auch das Austria-Match.”

 

 

MARCUS HECHER (SC Hirschwang, 1. Klasse Süd)

Saisonbilanz bei Hirschwang: 13 Spiele, 0 Tore.

Genauso wie Bruder Mathias war auch Marcus einer der Erfolgsgaranten, dass der SC Hirschwang am Ende den Herbstmeistertitel erringen konnte. Nur in einem einzigen Match fehlte Marcus, ansonsten stand er immer über die volle Spielzeit am Platz. Highlight war sicher auch das Freundschaftsspiel gegen die Wiener Veilchen.

“Es war eine anstrengende Hinrunde. Es waren spannende Spiele und knappe Ergebnisse dabei, aber durch den super Zusammenhalt in der Mannschaft haben wir es auf Platz eins geschafft. Mal schauen was am Ende der Saison raus kommt.”

 

THOMAS SCHMID (SC Hirschwang, 1. Klasse Süd)

Saisonbilanz bei Hirschwang: 12 Spiele, 2 Tore.

Schmidi bildete das dritte Pottschacher Mosaikstück im Hirschwanger Herbstmeisterteam. Er stand in jedem Spiel der Startformation, erst im Finish musste er verletzungsbedingt zwei Spiele zuschauen.

 

ANDREAS STAUFER (SVg Pitten, 1. Klasse Süd)

Saisonbilanz bei Pitten: 12 Spiele, 1 Tor.

Auf Bertl und seine Pittener wartet im Frühjahr der beinharte Kampf um den Klassenerhalt. Mit nur neun Punkten steht Pitten nur auf dem 12. Tabellenplatz, mindestens einen Platz muss man gutmachen. Andi selbst spielte bis auf einmal immer durch, musste sich aber mit einer mageren Torausbeute begnügen.

 

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