Hartnäckige Puchberger lassen SVSF schwitzen

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Spiel zwei in dieser Saison, und erneut sackt der SVSF die drei Punkte ein. Zum Unterschied vom Samstag war es diesmal aber eine schwere Geburt: Pottschach sah nach einem 3:0 schon wie der sichere Sieger aus, damit konnten sich die Puchberger aber nicht anfreunden und kamen einer Überraschung noch bedenklich nahe.

 

Der Beginn ins Spiel verlief ganz nach dem Geschmack der erneut zahlreichen SVSF-Fans: Schon in der 3. Minute prüfte Daniel Pichler Gästegoalie Berger mit einem Schuss von halbrechts. Dann aber die 7. Minute und das 1:0 für den SVSF.

1:0 (7.): Eine Kopie vom 3:0 gegen Natschbach: Foul an Zoki Radulovic. Slobodan Mazic legt sich den Ball zurecht und zirkelt ihn über die Mauer ins Netz, Berger mit den Fingerspitzen dran, aber machtlos.

Und nur vier Minuten später stand es auch schon 2:0.

2:0 (11.): Slobodan Mazic setzt sich auf seiner Außenbahn durch, die Flanke auf´s lange Eck befördert Zoki Radulovic per Kopf am Torhüter vorbei ins Tor.

Perfekter Beginn der Pottschacher. Jene, die dachten, das würde ein Spaziergang für den SVSF werden, wurden bald eines besseren belehrt. In der 18. Minute spielte Puchberg schnell. Hartl tauchte in guter Position auf, sein Versuch streifte die Außenstange. In der Folge flachte die Partie ab. Puchberg hatte sich auf den SVSF eingestellt. Die Pottschacher kontrollierten die Partie, Chancen waren Mangelware. Erst im Finish der ersten Halbzeit gab´s noch zweimal Alarm. Zuerst senkte sich eine Flanke von Mazic Richtung Tor, Berger lenkte den Ball über das Tor (37.). In der 43. Minute hatten die Pottschacher plötzlich das 3:0 auf dem Fuß. Zuerst schloss Philipp Stögerer nach Radulovic-Stanglpass schlecht ab, nach der Abwehr von Berger kam auch noch Daniel Pichler zum Ball, traf selbigen aber nicht.

 

Die zweite Hälfte begann mit ambitionierten Puchberger, die langsam aber sicher das Heft in die Hand nehmen wollten. Hartls verdeckter Schuss ging vorbei (48.). Auf der anderen Seite hätte sich ein Puchberger Verteidiger fast ein Eigentor geköpft: Gästegoalie Berger verhinderte das 3:0 (52.). Dann wieder Puchberg, weil Pottschach immer mehr nachließ. Einen Freistoß-Kracher von Eckenfellner wehrte Markus Krachler glänzend ab (59.), in der 61. Minute brachten die Pottschacher den Ball nicht aus der Gefahrenzone, zitterten den Ball weg, beim folgenden Konter spielte Slobo Mazic zu spät ab. Die Gäste drückten nun auf den Anschlusstreffer. In der 66. Minute fiel ein Abschluss von Hausmann zu schwach aus, in der 68. Minute kam Hausmann bei einem Stanglpass von Hartl zu spät. Die Partie stand nun auf der Kippe, der SVSF brauchte das dritte Tor. Und wirklich!

3:0 (77.): Der eingewechselte Bernhard Stix mit einem schönen Pass auf Slobo Mazic, der vor dem Keeper am Ball, überhob Berger, Tor.

Die Entscheidung? Irrtum! Puchberg wollte sich nicht geschlagen geben. Der SVSF tat nun noch weniger. Die Rechnung folgte prompt.

3:1 (81.): Zenz kommt 20 Meter vor dem Tor zum Schuss, der Ball wird abgefälscht, fällt Schwarz vor die Füße, der aus kurzer Distanz einschießt.

Während Puchberg nun nachlegen wollte, sehnte man im Pottschacher Lager nur mehr das Ende des Spiels herbei. Das Betteln wurde erhört: Zuerst scheiterte Hausmann noch mit einem Kopfball (84., über das Tor), drei Minuten später wurde es nochmal spannend.

3:2 (87.): Nach einem Pottschacher Corner kontert Puchberg blitzschnell, Hartl bedient Hausmann in der Mitte, der keine Mühe hat, das Tor zu erzielen.

In den letzten Minuten warfen die Born-Mannen alles nach vorne, bis auf einen Freistoß, den Eckenfellner in den Nachthimmel drosch, ergab sich aber keine zwingende Chance mehr. Das Fazit: Je länger das Spiel dauerte, desto schwächer wurde der SVSF. Nach dem 3:0 schien die Partie entschieden, die schwache Leistung in der zweiten Halbzeit wurde im Finish mit zwei Anschlusstreffern bestraft. Puchberg muss man ein Kompliment aussprechen, da werden sich noch etliche wundern, gegenüber der Vorsaison sind sie sicherlich stärker einzuschätzen. Pottschach muss aus den Geschehnissen der Schlussphase lernen: Lässt man nach und geht nicht mehr konsequent und konzentriert zu Werke, wird das sofort bestraft. Am Ende darf man dennoch drei weitere Punkte auf dem Konto verbuchen. In drei Tagen müssen (sollen) gegen Willendorf die nächsten drei Punkte her.

 

SVSF: Krachler, Bock, Breitenecker, Fahrner, Marku, Röcher (81. Lakatos), Teier (71. Stix), Mazic, Pichler, Radulovic (80. Klammer), Stögerer.

 

Tore: 1:0 (7.FS) Mazic (F: Radulovic), 2:0 (11.) Radulovic (A: Mazic); 3:0 (77.) Mazic (A: Stix), 3:1 (81.), 3:2 (87.).

 

GK: Klammer (81. Foul); zwei für Puchberg (74. Foul, 78. Foul).

 

SR Henning: eher unterdurchschnittlich, hätte schon in Hälfte eins die eine oder andere gelbe Karte geben müssen.

 

SVSF-Arena, 240 Zuschauer.

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Das Motto: Augen zu und “Gemma!”

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Danschi setzt zum Dribbling an

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Ball leider vorher schon im Out

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Es ging ordentlich zur Sache

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Zoki traf per Kopf zum 2:0

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Nochmal Zoki

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Körperspannung Krachler

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Bradi gratuliert dem Matchwinner

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Danschi wurde hautnah gedeckt

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Zoki schirmt den Ball ab

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Körperdrehung nach links

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Jägersberger bittet um Unterstützung

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Teierl kann laut schreien

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Teier geht ab

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Gott sei Dank: Die Kabine jubelt! Die nächsten drei Punkte

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Aus der SVSF-Zone

 

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